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Hallo zusammen,

bei uns hat es heute nacht richtig gut geschneit und das Wetter wird heute sonnig/ leicht bewölkt. Da nehme ich doch meine X-T20 mit dem XF14 mit auf den Waldspaziergang 😉 Da ich heute zum ersten Mal bei Schnee fotografiere wollte ich hier mal nach Tipps zum WA fragen. Kommt die X-T20 mit automatischem WA klar, oder soll ich besser auf manuellen WA einstellen, vorher eingemessen von einer "schneeweißen" Fläche?

Und wie sieht es mit der Belichtungskorrektur aus? Im Netz gibt es einigen Tipps, zwischen +1 und +2 zu belichten. Passt das oder könnt ihr andere Einstellungen empfehlen?

vG Uwe

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Hallo Uwe,

bei Sonne reicht nach meiner Erfahrung WA "Sonne", sonst "Bewölkt". Ob automatisch gut funktioniert, kann ich mangels Nutzung nicht sagen.

Ich belichte meistens 1 Blende über, aber das bewerte ich immer nach Display (und in seltenen Fällen nach Histogramm).

Ich wünsche Dir viel Spaß im Schnee, der es diesen Winter leider immer noch nicht ins trübe Rheinland geschafft hat.

Gruß Ingo

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Ich erinnere mich gar nicht mehr, wann hier (in Hamburg) zuletzt so viel Schnee gelegen hätte, dass er sich zu fotografieren gelohnt hätte, aber früher, als es noch gelegentlich geschneit hat, brauchte ich bei Aufnahmen mit großem Schneeanteil immer eine positive Belichtungskorrektur. Der Weißabgleich ist Geschmackssache. Wenn es bewölkt ist, kommt man mit der Einstellung für bewölkt gut hin. Bei Sonnenschein ist es schwieriger: Die Schatten sind dann natürlich blau (weil nur vom blauen Himmel beleuchtet), aber wenn man das mit einem individuellen Weißabgleich kompensiert, stimmt der Weißabgleich von Motiven im direkten Sonnenlicht nicht mehr. Ich korrigiere dann den Weißabgleich für die Schatten separat – im Raw-Konverter.

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vor 4 Stunden schrieb pepemina:

Und wie sieht es mit der Belichtungskorrektur aus? Im Netz gibt es einigen Tipps, zwischen +1 und +2 zu belichten. Passt das oder könnt ihr andere Einstellungen empfehlen?

Plus 2 würde ich persönlich fast für ein bisschen zuviel des Guten halten, aber ins Plus sollte man auf alle Fälle gehen, vor allem wenn noch etwas anderes als Schnee auf dem Bild ist, wenn es bewölkt ist sowieso und bei Sonne muss man darauf achten, dass die Lichter noch im Limit sind.. Was den Weißabgleich angeht habe ich da noch nie was verändert. Es gibt Momente, wo der Schnee eher ins Bläuliche übergeht, aber das korrigiert man besser im Nachgang.

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vor 5 Stunden schrieb pepemina:

hier ein paar Beispiele, Weißabgleich manuell, EV +0,7

Das passt doch von der Belichtung her. Die blauen Schatten sind halt Geschmackssache. Man kann sie auch einfach so belassen, denn der Schnee reflektiert ja nun mal das Licht des blauen Himmels.

Vor Jahren war ich mal in einem Museum (in Wien, glaube ich), in dem in einem Saal lauter Gemälde mit Schneelandschaften hingen, von verschiedenen Malern des 19. und 20. Jahrhunderts. Neugierhalber achtete ich darauf, welche Farbe die Schatten hatten, und in etwa der Hälfte der Gemälde gab es blaue Schatten und bei der anderen Hälfte neutral graue. Woran man erkennt, dass sich auch Künstler nicht darüber einig sind, wie Schatten in Schneelandschaften aussehen sollten, obwohl sie ja nun die freie Wahl haben, wie sie sie malen.

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vor 8 Stunden schrieb mjh:

Das passt doch von der Belichtung her. Die blauen Schatten sind halt Geschmackssache. Man kann sie auch einfach so belassen, denn der Schnee reflektiert ja nun mal das Licht des blauen Himmels.

Vor Jahren war ich mal in einem Museum (in Wien, glaube ich), in dem in einem Saal lauter Gemälde mit Schneelandschaften hingen, von verschiedenen Malern des 19. und 20. Jahrhunderts. Neugierhalber achtete ich darauf, welche Farbe die Schatten hatten, und in etwa der Hälfte der Gemälde gab es blaue Schatten und bei der anderen Hälfte neutral graue. Woran man erkennt, dass sich auch Künstler nicht darüber einig sind, wie Schatten in Schneelandschaften aussehen sollten, obwohl sie ja nun die freie Wahl haben, wie sie sie malen.

Naja ... da ging es mehr um einzuhaltende Regeln, spätestens aber seit den Impressionisten, die sich als erste trauten, das, was sie sahen, auf der Leinwand festzuhalten, haben farbige Schatten ihren Platz auf der Leinwand gefunden.

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Grade bei Bildern mit tiefstehender Sonne oder eben auch im Schnee und natürlich auch anderen Szenen, kommt es doch drauf an den persönlichen Eindruck zu erfassen. Ich sag da immer „wie sich das Bild angefühlt hat“.  Das ist dann auch die Wirklichkeit für den Fotografen und die einzige Chance  die Impressionen mit dem Bild an andere zu vermitteln. Wenn hier das Ergebnis aus der Kamera noch nicht reicht, muss man nachbearbeiten. Nicht mit der Grau- oder Farbkarte, sondern mit dem inneren Auge, wie einem die Szene im Gedächtnis geblieben ist. Da ist es dann auch gut wenn bestimmte Elemente verstärkt wiedergegeben werden, weil sie besonders beeindruckend waren.

Mit farbgenauer Reproduktion kommt man da nicht weiter. 

bearbeitet von Crischi74
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