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vor 9 Minuten schrieb naturfotofan:

Die Tatsache, dass trotzdem auch manche, einige Jahre ältere Kameras wie zB. die X-T2 von 2016 noch unterstützt werden, finde ich schon bemerkenswert.

Das ist der zufällige Beifang der MK Cine Lenses, die damals neu waren und als erste eine mechanische Blende mit EXIF-Übertragung an die Kamera hatten (lange vor Voigtländer für XF). Wofür hat Fuji die MK Zooms gebaut, richtig, für Video-zentrierte Kameras und deshalb bekamen dann genau 2 damals aktuelle Modelle die Funktion: X-T2 und X-H1.

Seitdem ist mit der Generation 26MP das Feature im Standard-Firmware-Satz jeder neu erscheinenden Fuji mit drin.

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Es gibt nunmal X-Kameras, die mit dem MK-Objektiven voll kompatibel sind und andere, bei denen das nicht der Fall ist. Die Kunden und Nutzer der Fuji MK-Objektive verstehen das offenbar auch und beklagen sich nicht. Bei den MK-Versionen für Sony E gibt es meines Wissens nämlich gar keine Datenübertragung, und auch dort wird das offenbar akzeptiert. Denn die Variante für den E-Mount hat sich deutlich besser verkauft als die für den X-Mount.

Mit Voigtländer hat das hat eher nichts zu tun, die sind einfach auf den Zug aufgesprungen und haben sich die Cine-Funktion für die Metadatenübertragung vom Objektiv zur Kamera zu Nutze gemacht. Smart. Aber ich sehe nicht, dass Fuji jetzt anfängt, alte Modelle, die längst nicht mehr gebaut werden, plötzlich noch voll MK-kompatibel zu machen, zumal das ja schon damals keine allzu beliebten Kameras zum Filmen waren. Damit würden sie keine Kamera mehr verkaufen (denn die Modelle werden ja nicht mehr gebaut) und vermutlich auch kein einziges zusätzliches MK-Objektiv.

 

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12 hours ago, madsector said:

…keine Nachreichung der elektronischen Unterstützung für Voigtländer Objektive bei älteren Kameras

Die reichen ja nichtmal Updates für ältere Kameras für ihr eigenes XC 15-45 nach. (Viele Leute sind über den Zoom-„Schalter“ genervt, bei neueren Kameras hingegen kann man zusätzlich auch mit dem zweiten Ring wesentlich angenehmer zoomen.)

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vor 3 Stunden schrieb madsector:

Auch die offizielle Liste zum Rausfall älterer Modelle aus der Reparaturunterstützung zeigt das. Aber auch da kann man sagen immerhin teilt Fujifilm diese Information, wenn man wirklich langlebig will muss es wohl Leica sein, aber das zahlt man dann auch.

Anscheinend drehen wir uns im Kreis, denn an dieser Stelle waren wir doch schon mal: Wenn es keine Ersatzteile mehr gibt, ist eine Reparatur unmöglich, und das haben Leicas Kunden ebenso wie die von Fuji erfahren müssen. Dagegen kann man sich auch mit noch so viel Geld nicht schützen.

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vor 3 Minuten schrieb mjh:

Anscheinend drehen wir uns im Kreis, denn an dieser Stelle waren wir doch schon mal: Wenn es keine Ersatzteile mehr gibt, ist eine Reparatur unmöglich, und das haben Leicas Kunden ebenso wie die von Fuji erfahren müssen. Dagegen kann man sich auch mit noch so viel Geld nicht schützen.

Einfach immer zwei bis drei Exemplare von jeder Leica kaufen, dann ist man auf der sicheren Seite – und drei Prozent Skonto gibt's bei Barzahlung bei solchen Käufen wahrscheinlich auch. Problem gelöst.

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vor 1 Stunde schrieb mjh:

Anscheinend drehen wir uns im Kreis, denn an dieser Stelle waren wir doch schon mal: Wenn es keine Ersatzteile mehr gibt, ist eine Reparatur unmöglich, und das haben Leicas Kunden ebenso wie die von Fuji erfahren müssen. Dagegen kann man sich auch mit noch so viel Geld nicht schützen.

Das wird auch der Oldtimer Markt zu spüren bekommen.  Aktuelle Mercedes, Ferrari, Bentley, Porsche u. v. a. Luxus Modelle, in denen hunderte von Mikroelektronik Bauteilen, Prozessoren, Kameras etc. verbaut sind,  werden vermutlich nicht mal 30 Jahre brauchen bis sie "unreparierbar sind". 

bearbeitet von Don Pino
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Hier mal ein ausgewertetes Ergebnis der verkauften Stückzahlen der letzten Jahre bei Systemkameras (DSLR ausgenommen): 

Demnach saß Fuji von 2022 bis 2024 stabil oberhalb von Panasonic, setzt dabei letztes Jahr 3x so viele Systemkameras ab wie der Wettbewerber, sowie unterhalb von Nikon, die sich wiederum mit Ende der DSLR-Ära stabil auf das 1,5fache Volumen von Fuji eingependelt haben. Fuji und Nikon konnten dabei die Absatzahlen jedes Jahr steigern, so dass deren Verhältnis zueinander nahezu konstant blieb. Vorn sitzen weiter mit deutlichem Abstand Canon und Sony, erstere hat 2022 mit dem Ende der DSLR-Ära bei Sony die zahlenmäßige Führung weggenommen, beide steigerten ihre Zahlen, im letzten Jahr verkleinerte sich der Sprung zum Vorjahr aber wieder.

Eine Gerüchte-Seite hat sich trotz Fokus auf Systemkameras mit Tortendiagrammen der Gesamtanteile begnügt und dazu auch Zahlen aller Kameras gezeigt, die wiederum aus der genannten angeblichen Quelle dclife.jp so nicht herauszulesen sind. Dort fällt vor allem der Fuji-Sprung von 2023 mit 490.000 Units zu 2024 mit 740.000 Units auf, der den Marketshare von zwischenzeitlich niedrigen 6% auf 9% katapultiert. Das ist dann die X100VI, nehme ich an, als die Produktion/Auslieferung richtig hochging.

Interessant ist über die Gesamtbilanzen aber, dass bei Nikon auf 10 spiegellose Systemkameras noch  1 DSLR kommt, bei Canon sind es auf ~3 moderne spiegellose Systemkameras noch 1 DSLR, was mit fast 800.000 Stk in 2024 noch immer beinahe doppelt so viele DSLRs wie alle ausgelieferten Fuji-Systemkameras waren. Die DSLR-Zahlen rasseln natürlich trotzdem in die Tiefe, bei Nikon haben sie sich über 4 Jahre jedes Jahr ungefähr halbiert.

bearbeitet von outofsightdd
X100VI-Hinweis
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vor 10 Stunden schrieb mjh:

Wenn es keine Ersatzteile mehr gibt, ist eine Reparatur unmöglich, und das haben Leicas Kunden ebenso wie die von Fuji erfahren müssen. Dagegen kann man sich auch mit noch so viel Geld nicht schützen.

Die Hersteller haben aber sehr wohl einen Einfluss darauf wie viele Ersatzteile sie einkaufen und vorrätig halten, das wird ja nicht dem Zufall überlassen. Irgendwo muss natürlich eine Grenze gezogen werden, und bei Fuji wurde offensichtlich entschieden, dass 10 Jahre für eine Kamera genug sind. Ich denke, dass Leica Kunden angesichts der Preise schon etwas mehr erwarten, und auch erwarten dürfen.

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vor 10 Stunden schrieb madsector:

Die Hersteller haben aber sehr wohl einen Einfluss darauf wie viele Ersatzteile sie einkaufen und vorrätig halten, das wird ja nicht dem Zufall überlassen. Irgendwo muss natürlich eine Grenze gezogen werden, und bei Fuji wurde offensichtlich entschieden, dass 10 Jahre für eine Kamera genug sind. Ich denke, dass Leica Kunden angesichts der Preise schon etwas mehr erwarten, und auch erwarten dürfen.

Selbst wenn man sich so ein Ziel setzt, kann man es verfehlen. Das hat ja auch – wir hatten das schon diskutiert, denn wie gesagt, drehen wir uns hier im Kreis – Leica erfahren müssen. Was soll man machen, wenn ein Teil der in einer Kamera verbauten Sensoren einen Serienfehler hat, der nach wenigen Jahren zum Ausfall führt, aber die für den Austausch vorrätig gehaltenen Sensoren allesamt aus eben der Charge stammen, die diesen Fehler hat? Shit happens, und das ist keine Kostenfrage.

Auf der anderen Seite ist es so, dass die allermeisten Kameras, ob von Fuji oder Leica, während ihrer nützlichen Lebensdauer niemals zum Kundendienst müssen. Wir reden hier von relativ seltenen Ausnahmen, deren Zahl man nicht zuverlässig abschätzen kann.

bearbeitet von mjh
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Ich denke schon das mit dem entsprechenden Aufwand seitens des Herstellers und regulatorischen Maßnahmen von Seiten der politischen Mächte möglich ist. Nachhaltigkeit ist in der Wirtschaft aktuell ein riesen Thema. Man stelle sich nur mal vor, ein 4 oder 5 Jahre altes Auto einer deutschen Premiummarke wird nicht mehr repariert, weil ein für diesen Hersteller designtes Einbauteil nicht mehr Verfügbar ist. Das ist undenkbar.

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vor 6 Stunden schrieb mjh:

Selbst wenn man sich so ein Ziel setzt, kann man es verfehlen. Das hat ja auch – wir hatten das schon diskutiert, denn wie gesagt, drehen wir uns hier im Kreis – Leica erfahren müssen. Was soll man machen, wenn ein Teil der in einer Kamera verbauten Sensoren einen Serienfehler hat, der nach wenigen Jahren zum Ausfall führt, aber die für den Austausch vorrätig gehaltenen Sensoren allesamt aus eben der Charge stimmen, die diesen Fehler hat? Shit happens, und das ist keine Kostenfrage.

Auf der anderen Seite ist es so, dass die allermeisten Kameras, ob von Fuji oder Leica, während ihrer nützlichen Lebensdauer niemals zum Kundendienst müssen. Wir reden hier von relativ seltenen Ausnahmen, deren Zahl man nicht zuverlässig abschätzen kann.

Es geht hier aber nicht um Serienfehler, also Ausnahmen, sondern eine regelhafte Begrenzung.

Wenn die Kameras kaum zum Service müssen, wäre es ja noch leichter, eine ausreichende Anzahl an Ersatzteilen vorhalten zu können. 

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vor 3 Stunden schrieb Helle:

Ich denke schon das mit dem entsprechenden Aufwand seitens des Herstellers und regulatorischen Maßnahmen von Seiten der politischen Mächte möglich ist. Nachhaltigkeit ist in der Wirtschaft aktuell ein riesen Thema. Man stelle sich nur mal vor, ein 4 oder 5 Jahre altes Auto einer deutschen Premiummarke wird nicht mehr repariert, weil ein für diesen Hersteller designtes Einbauteil nicht mehr Verfügbar ist. Das ist undenkbar.

Nicht 4-5 , aber ganz sicher über 10 Jahre. Aber auch dann sind mechanische Einbauteile nicht das Problem. Zur Not kann man die per 3d Drucker nachfertigen. Bei Chips Prozessoren, Sensoren etc. sieht es schon anders aus. Da ist die Verfallszeit kürzer + das Risiko, das Michael angesprochen hat - fehlerhafter Chargen - kommt noch dazu. Da der Einsatz von Mikroelektronik auch bei Kleinwagen sprunghaft ansteigt, ist Nachhaltigkeit in Zukunft höchstens ein Thema bei der Elektroschrott Trennung, Aufbereitung und Wiederverwertung. Bevor ich jetzt eine Admin Abmahnung wegen des Auto Vergleichs bekomme, steige ich an dieser Stelle besser aus😉

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vor 8 Stunden schrieb mjh:

Das hat ja auch – wir hatten das schon diskutiert, denn wie gesagt, drehen wir uns hier im Kreis – Leica erfahren müssen. Was soll man machen, wenn ein Teil der in einer Kamera verbauten Sensoren einen Serienfehler hat, der nach wenigen Jahren zum Ausfall führt, aber die für den Austausch vorrätig gehaltenen Sensoren allesamt aus eben der Charge stimmen, die diesen Fehler hat? Shit happens, und das ist keine Kostenfrage.

 

Und dann müssen die Kunden die nicht gerade wenig für so ein Luxusprodukt auf die Theke gelegt haben halt in die Röhre gucken?

Man könnte auch anders agieren. Dann muss man mal was Nachproduzieren lassen. Das wird zwar mächtig teuer werden, das ist es für die Kunden aber individuell auch. 
Es ist scheinbar schon völlig normal das solche Probleme einfach auf die Kunden abgewälzt werden. 

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vor 9 Stunden schrieb Rico Pfirstinger:

10 Jahre wäre ziemlich großzügig – bei Apple zum Beispiel beginnt EOL bei den meisten Produkten deutlich früher, und die kosten sehr oft mehr. 

10 Jahre klingen zwar viel, aber meine X-Pro2 habe ich jetzt etwa so lange. Ich fotografiere noch gerne damit, weil sie schon auf einem für mich sehr guten Stand der Technik ist und weil ich oft die neusten technischen Spielereien nicht brauche. Das kann ich aber nur weil ich sie vor zwei Jahren noch reparieren konnte als der Verschluss gehangen hat, jetzt wäre das vielleicht nicht mehr möglich und eine sonst hervorragende Kamera Elektroschrott. Bei einem Smartphone akzeptiere ich kürzere Lebenszyklen, es gibt mit Sicherheitsupdates einen größeren Aufwand für Pflege, die Geräte werden täglich statt wöchentlich genutzt, und allgemein gibt es schnellere technische Entwicklung. Wobei mein aktuelles Smartphone jetzt auch einen Stand erreicht hat den ich gerne noch 10 Jahre so weiter nutzen würde.

Im Grunde zeigt die Tatsache, dass eine Kamera mit einem Smartphone verglichen wird aber auch, dass Kameras sich von einem werterhaltenden Gegenstand zu einem Verbrauchsgegenstand entwickelt haben. Das klassische Design der Kameras und die hochwertige Verarbeitung suggerieren zwar Langlebigkeit, und die Gebrauchtpreise bei Fuji sind aus verschiedenen Gründen stabil, aber eigentlich sollen die Nutzer nicht jahrelang an einem Modell hängen. An der Pflege alter Kameras verdient Fuji eben nichts, jedenfalls nicht ohne die Strukturen dafür zu schaffen und sich den Service gut bezahlen zu lassen, was ja auch möglich wäre und ich begrüßen würde.

Fuji verdient natürlich durch den Verkauf neuer Modelle und hat daher ein Rekordquartal gehabt, um mal den Bogen zurück zum Thema zu schlagen. Aber ich frage mich wie nachhaltig dieser Weg ist wenn die älteren Modelle schon so gut sind, dass die Argumente für eine neue Kamera immer weniger werden, und ich nur durch das Auslaufen der Pflege meiner alten Kamera zum Kauf eines neuen Models verleitet werde. Ich würde gerne für Firmwareupdates und lange Reparaturgarantien zahlen (und habe Fujis Service auch schon ausgiebig außerhalb der Garantiezeiten genutzt), und das schließt sich ja nicht unbedingt aus. Wobei es mit der wachsenden Nummer an Modellen natürlich exponentiell schwieriger wird und nicht für die volle Modellpalette möglich wäre.

Es wird interessant werden wie sich Fuji weiter entwickelt wird und wie sie ihren Erfolg zukünftig nutzen werden.

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vor 32 Minuten schrieb madsector:

Im Grunde zeigt die Tatsache, dass eine Kamera mit einem Smartphone verglichen wird aber auch, dass Kameras sich von einem werterhaltenden Gegenstand zu einem Verbrauchsgegenstand entwickelt haben.

Du hast es auf den Punkt gebracht. Das gilt neben Kameras auch für für Software, Computer und jede Form der Unterhaltungselektronik.

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vor 5 Minuten schrieb Helle:

Tatsache ist halt, dass Nachhaltigkeit dem Profit abträglich ist. Bei Unternehmungen besagter Art also eher unpopulär.

Von dem Dutzend (oder so) Digitalkameras, die ich besessen habe oder noch besitze, ist keine einzige jemals ausgefallen – bei jahrelanger Nutzung. Bei einer Kompaktkamera, deren Objektiv im ausgeschalteten Zustand durch Lamellen geschützt wurde, blieb irgendwann eine Lamelle beim Öffnen hängen, so dass sich bei Weitwinkelaufnahmen eine Vignettierung zeigte, wenn man die hängende Lamelle nicht mit dem Finger hochschob, aber da ich das Modell sowieso ersetzen wollte, hatte ich von einer Reparatur abgesehen. Wann immer ich in mehr als 25 Jahren eine neue Kamera gekauft habe, geschah es nicht, weil die alte nicht mehr funktioniert hätte, sondern weil ich eben ein neues, noch leistungsfähigeres Modell haben wollte. Wenn es die Kamerahersteller (zumindest einige unter ihnen) trotzdem schaffen, diesen Geschäftsbereich profitabel zu halten, ist es doch gut.

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vor einer Stunde schrieb madsector:

Im Grunde zeigt die Tatsache, dass eine Kamera mit einem Smartphone verglichen wird

Ich vergleiche sie mit Profi-Computern von Apple, die schnell mal 5.000 oder auch 10.000 EUR kosten. Da reicht nicht einmal die OS-Unterstützung 10 Jahre, das heißt, dass sie praktisch nutzlos werden, selbst wenn ihnen nichts fehlt. Ich habe hier u.a. zwei perfekt funktionierende MBPs von 2014 und 2017, die beide nicht mehr sinnvoll benutzbar sind, weil einfach das notwendige OS nicht mehr verfügbar ist. Kostenpunkt teilweise mehr als 5000 EUR, und das damals. iPhones gelten übrigens im Gegensatz zu Android-Geräten als sehr langlebig, weil die OS-Unterstützung bei Apple da länger gegeben ist. Aber ich habe hier auch verschiedene iPhones, die noch gut funktionieren aber nicht mehr das aktuelle OS vertragen, was dazu führt, dass immer mehr Apps nicht mehr funktionieren bzw. aktualisiert werden können.

Das wird mit den Autos auch nicht anders sein, bei denen aus China kommt dann noch politisches Risiko hinzu. Da wettet man quasi darauf, dass China in den nächsten 10 Jahren keine Kriege führt, die ähnliche Sanktionen und Reaktionen wie bei Russland und der Ukraine hervorrufen. 

Da bin ich dann ganz froh, dass Fuji nicht nur in China, sondern auch in anderen Ländern produziert und diese Produktion offenbar auch recht schnell verlagern kann. Siehe Zölle. 

bearbeitet von Rico Pfirstinger
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Werterhaltung?  Warum? Die Jubelschreie vieler Verbraucher nach den in kurzen Abständen erscheinenden "neuen" Kameramodelle sind Beifall genug. Das neueste Modell ist zwar kontinuierlich teurer, jedoch vermeintlich das "beste" Modell, während das vorherige Modell unbrauchbar scheint.  Produzenten sind es zufrieden. Und die Karawane zieht weiter. 

bearbeitet von stmst2011
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vor 8 Minuten schrieb stmst2011:

Und die Karawane zieht weiter. 

Na klar, solange es genug Fortschritt und Verbesserungen gibt.

Ein heutiges E-Auto ist in 10 Jahren ohnehin unverkäuflich und praktisch Schrott, die Frage ist nur, was es zuerst unbrauchbar macht: die Batterien, die Software oder politische Konflikte mit dem Herstellerland, die durch Sanktionen dann Lieferketten lahmlegen. Langsam darf man sich ja unter geopolitischen Gesichtspunkten schon Gedanken machen, ob Investitionen in US-Produkte mittelfristig sicher und somit sinnvoll sind. China erpresst andere Länder (und deren Industrie) derweil mit seltenen Erden. Die Frage ist dann also weniger, ob es bestimmte Ersatzteile noch gibt, sondern ob man sie dort, wo man sie braucht, überhaupt noch bekommt. Und wenn ja, zu welchem Preis und mit welchen Auflagen.

Ich plane garantiert nichts mehr 10 Jahre im voraus, da es derzeit vollkommen unklar ist, wie die Welt in 10 Jahren aussieht und ob ich sie dann überhaupt noch wiedererkenne. Wir erleben derzeit ein Zeitalter massiver Disruption. Vieles, was wir zu kennen glaubten, steht dadurch zur Disposition. Disruption führt zu chaotischen Abläufen, die kaum vorhersagbar sind. Ob meine heute gekaufte Kamera in 10 Jahren noch repariert werden kann, ist deshalb wirklich so ziemlich das allerletzte Problem, das mich derzeit beschäftigt. 

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vor 3 Minuten schrieb Rico Pfirstinger:

Na klar, solange es genug Fortschritt und Verbesserungen gibt.

Ein heutiges E-Auto ist in 10 Jahren ohnehin unverkäuflich und praktisch Schrott, die Frage ist nur, was es zuerst unbrauchbar macht: die Batterien, die Software oder politische Konflikte mit dem Herstellerland, die durch Sanktionen dann Lieferketten lahmlegen. Langsam darf man sich ja unter geopolitischen Gesichtspunkten schon Gedanken machen, ob Investitionen in US-Produkte mittelfristig sicher und somit sinnvoll sind. China erpresst andere Länder (und deren Industrie) derweil mit seltenen Erden. Die Frage ist dann also weniger, ob es bestimmte Ersatzteile noch gibt, sondern ob man sie dort, wo man sie braucht, überhaupt noch bekommt. Und wenn ja, zu welchem Preis und mit welchen Auflagen.

Ich plane garantiert nichts mehr 10 Jahre im voraus, da es derzeit vollkommen unklar ist, wie die Welt in 10 Jahren aussieht und ob ich sie dann überhaupt noch wiedererkenne. Wir erleben derzeit ein Zeitalter massiver Disruption. Vieles, was wir zu kennen glaubten, steht dadurch zur Disposition. Disruption führt zu chaotischen Abläufen, die kaum vorhersagbar sind. Ob meine heute gekaufte Kamera in 10 Jahren noch repariert werden kann, ist deshalb wirklich so ziemlich das allerletzte Problem, das mich derzeit beschäftigt. 

Daszu kann ich nur sagen: Et hätt noch emmer joot jejange

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Gerade eben schrieb Jimothy:

Daszu kann ich nur sagen: Et hätt noch emmer joot jejange

Genau. Mal abgesehen vom 1. und 2. WK und so weiter. Aber der Punkt ist klar: Über das, was man eh nicht ändern kann, sollte man sich auch nicht zu viele Gedanken machen. Es kommt wie es kommt, sagt ein ähnliches Sprichwort. 

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