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MightyBo

SD Karten vorsichtshalber auswechseln?

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Mal ne blöde Frage:

Sollte man ältere, bzw, viel genutzte SD Karten irgendwann austauschen? Ich plane im Sommer eine Hardcore Reise und habe kaum eine Möglichkeit der Datensicherung und frage mich ob ich lieber neue, bzw. erst wenig benutzte SD Karten verwenden sollte. Wäre ja blöd wenn gerade da eine SD Karte versagt, da Sie zuviel Schreibzyklen auf dem Buckel hat.

Gruß Peter

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Nachdem mir mal eine Karte abgeranzt ist und der halbe Urlaub im Nirvana verschwand, habe ich immer mehrere kleine 8GB-Karten dabei. Begrenzt den Verlust und beruhigt.

 

Micro-SD-Karten kann man abends mal ins Handy stecken und dort die allerwichtigsten Dateien sichern.

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ich bevorzuge ebenfalls kleinere karten. wenn wirklich mal eine verendet, dann ist der schaden überschaubar. nach spätestens zwei jahren werden die karten ausrangiert und kommen in mediaplayer oder für unkritische anwendungen zum einsatz. 

 

wenn ich eins gelernt habe, dann:

  • nichts ist ärgerlicher, als verlorene fotos. egal ob private oder berufliche bilder. 
  • eine handvoll 8 oder 16 gb speicherkarten kosten im vergleich zur reise/urlaub praktisch nichts.
  • alle bislang ausprobierten backuplösungen sind imho unhandlich, fehlerbehaftet, teuer und unnötiger balast im reisegepäck.

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Spätestens am Ende eines Tages kopiere ich die Bilddateien sowieso auf die Festplatte; da spielt es keine so große Rolle, wie groß die Karte ist. Die Verwendung mehrerer kleinerer Karten erhöht die Ausfallswahrscheinlichkeit und verringert lediglich die Größe des schlimmstmöglichen Verlusts, wenn eine Karte ausfällt. Die einzige Möglichkeit, Datenverlusten wirksam vorzubeugen, bieten Backups (bei der X-Pro2 schon in der Kamera, wenn man will).

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[...]  Die Verwendung mehrerer kleinerer Karten erhöht die Ausfallswahrscheinlichkeit und verringert lediglich die Größe des schlimmstmöglichen Verlusts [...]

 

Daran erkennt man einen, der in der Schule bei Wahrscheinlichkeitsrechnung aufgepasst hat... 

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Irgendwann sollte man sie sicher austauschen, regelmäßiges Formatieren in der Kamera hilft auch schon bedeutend weiter. Schadhafte Bereiche werden dann ausgegrenzt und unschädlich gemacht.

 

Gruß

 

kleinfriese

Beim Formatieren wird normalerweise nur das Inhaltsverzeichnis (File Allocation Table) überschrieben. Deswegen ist es ja auch möglich, danach trotzdem noch Daten zu lesen. Beim "echten" Formatieren wie das früher bei Festplatten gemacht wurde um defekte Sektoren zu finden muss der Datenträger komplett neu beschrieben und wieder gelesen werden, wenn es ganz gründlich sein soll sogar mehrmals mit verschiedenen Bitmustern.

Schon bei einfachem Überschreiben würde das viel länger dauern als die wenigen Sekunden.

 

... die Edith meint also: durch Formatieren werden keine defekten Bereiche gefunden. Es hilft aber, den Zugriff zu beschleunigen weil die Karte wie eine Neue wieder von vorn mit Daten gefüllt wird. Wenn nur gelöscht wird, wird das Dateisystem nach einiger Zeit sehr fragmentieren

Edited by Sunhillow

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Solltest mal nach der MTBF für deine Karte suchen. Sandisk gibt 1 Million Stunden an, also etwa 114 Jahre. Das ist aber ein rein statistischer Wert, nach dem ja noch kaum eine SD-Karte versagt haben dürfte.

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Guest M.S.

Ich habe je eine Karte von 32 GB für meine Kameras in Betrieb. Eine davon ist inzwischen mehr als 4 Jahre alt (Samsung SDHC). Mit SD Karten hatte ich bisher nie Probleme, aber zwei USB sticks sind schon über den Jordan gegangen. Die wechsle ich inzwischen alle 2 Jahre aus.

Edited by M.S.

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Beim Formatieren wird normalerweise nur das Inhaltsverzeichnis (File Allocation Table) überschrieben.

 

... die Edith meint also: durch Formatieren werden keine defekten Bereiche gefunden. Es hilft aber, den Zugriff zu beschleunigen weil die Karte wie eine Neue wieder von vorn mit Daten gefüllt wird. Wenn nur gelöscht wird, wird das Dateisystem nach einiger Zeit sehr fragmentieren

...funktioniert das defragmentieren der Karte?

Kann man das einfach so am Rechner machen, und bringt das was?

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Danke für die Antworten. Auf dem Papier sollte alles kein Problem sein. Mich haben und interessieren die praktischen Erfahrungen. Normalerweise ist das für mich auch keine Problem, da ich in der Regel die Bilder täglich auf meinem NAS übertrage. Bisher bin ich das Restrisiko in Kauf genommen. Bei dieser geplanten Reise (Motorradtour in der Mongolei) wäre es aber sehr ärgerlich wenn die Daten flöten gehen.

Ich neige auch dazu lieber wenige große Karten mit zunehmen als viele kleine. Das Ausfallrisiko erhöht sich ja mit jeder zusätzlichen Karte. Eine XPro 2 mit integriertem Backup wäre natürlich ein Traum

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Oh, der Post wurde abgeschnitten.

Hier der Rest:

Hat jemand mal die Erfahrung gemacht, dass ihm eine recht neue SD Karte ausgefallen ist? Die Lebensdauer von

Elektroniken verhält sich ja nach der sogenannten Badewannenkurve. Höherer Ausfall am Anfang, dann Ruhe und dann steigt die Ausfallrate wieder an.

Gruß Peter

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ich hab auch immer Angst, dass ich noch im Urlaub die Bilder verliere weil die Karte einen Bug hat.

 

Aus diesem Grund fotografiere ich nun immer RAW+JPEG und die JPEGs sichere ich jeden zweiten Tag auf den Kingston Wireless Media Reader. Da hab ich dann einen 64GB USB Stick drin.

Das klappt super (wenn auch langsam). Das Ding kann man außerdem auch Ladestation  fürs Smartphone benutzen.

 

Schau dir mal das Ding bei Amazon an. Für mich optimal: Klein, leicht preislich vertretbar ....und keine Angst mehr 

 

Gruß

Wolfgang

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Interessanter Hinweis, allerdings wird bei den Nutzerbewertungen neben dem geringen Tempo auch berichtet, das es zu Problemen kommt, wenn die steuernde SmartphoneApp beendet wird, was ja gerade bei längeren Kopiervorgängen blöd wäre.

Vielleicht kannst du darauf ja noch einmal eingehen.

 

Mein bisheriger Favorit wäre die WD My Passport Wireless gewesen, aber die Nutzerfahrungen für unser Anliegen sind wohl auch eher ernüchternd.

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in der Mongolei wird es auch schwierig werden eine Steckdose zu finden. Hast Du Dir schon einen Zigarettenanzünder ans Moped gebastelt? Gibt das die Lichtmaschine her?

 

Ich selbst bin ja mit dem Rucksack auf längeren Touren unterwegs. Für mich hat sich bewährt: ein Voltaic Solarpaneel am Rucksack http://www.voltaicsystems.com/fuse4w und ein pixo c-usb Ladegerät https://www.conrad.de/de/pixo-digicharger-pixo-c-usb-nicd-nimh-liion-lipo-200030.html.

 

Die Kombi schafft einen Akku der X-E2 am Tag (auch wenn es mal ein wenig bewölkt sein sollte), die Akkus der Stirnlampe und mein Uralt-Handy aufzuladen. Und das bei einem Gewicht von geschätzt einem Pfund. 2015 war ich drei Wochen am Stück damit autark unterwegs. Davor immer nur 14 Tage. Geht jetzt ins 4.Jahr, ist also offenbar auch recht robust.

 

Wichtige DInge (z.B. volle Speicherkarten!) trage ich immer zusammen mit den Bargeld-Reserven und Ausweis in einem Knöchel-Täschen am Mann. Bisher bin ich noch nicht beklaut worden. Sicher ist aber sicher.

Edited by Ronny1976

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Kartenlesefehler hatte ich bis jetzt nur im Zusammenhang mit Patona-Akkus in der X100 und X30. Meine 16GB Transcend-Karten funktionieren seit vier Jahren einwandfrei. Für Windows gibt es ein kleines Tool zum überprüfen: http://www.heise.de/download/h2testw.html

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...funktioniert das defragmentieren der Karte?

Kann man das einfach so am Rechner machen, und bringt das was?

Das Defragmentieren von Flash-Speicher (SD-Karte oder USB-Stick) ist nicht notwendig, bringt nichts und schadet sogar eher

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USB Buchse habe ich ans Moped (Yamaha TT600R) montiert. Laden klappt ganz gut. Smartphone werde ich mangels Empfang zwar dabei haben, aber wohl nicht benutzen. Ich will nicht zuviel Technik mitnehmen. Ich denke jetzt ein paar relativ neue SD Karten und gut ist. Ich sehe mich aber die Backup Löungen mal an.

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Schon großartig das Leistungsvermögen von heutigen Speicherkarten. Filme konnte man nur einmal verwenden.

Und wenn man dann auch noch das Preisniveau von Speicherkarten verfolgt, so könnten es wohl immer ein wenig mehr sein, die man zum Einsatz bring.

 

LG Peter

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Ich nehme relativ kleine Karten max. 16Gb. Und knipse sie selten über 2 GB voll an einem Tagesausflug. Am Ende des Tages werte ich normal aus, sortiere und spiele sie auf ein IPad, IPhone oder ein Notebook.

Es gibt auch USB-Festplatten/SSD mit Kartenslots und Backupfunktion.

Wenn ich eine 16GB Karte tatsächlich vollknipsen täte, würde die Sortierung in einem Nirvana enden. Oder wie ein Keller den man nach 20 Jahren mal ausmisten will.

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...

Es gibt auch USB-Festplatten/SSD mit Kartenslots und Backupfunktion.

 

Gibt es auch welche bei denen das gut funktioniert?

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durch Formatieren werden keine defekten Bereiche gefunden. Es hilft aber, den Zugriff zu beschleunigen weil die Karte wie eine Neue wieder von vorn mit Daten gefüllt wird. Wenn nur gelöscht wird, wird das Dateisystem nach einiger Zeit sehr fragmentieren

Eine Speicherkarte ist keine Festplatte … Flash-Speicher wird gerade so beschrieben, dass man nicht immer wieder von vorne bis hinten dieselben Bereiche beschreibt, um diese maximal abzunutzen. Ganz im Gegenteil versucht man, jene Bereiche zu beschreiben, die am längsten nicht beschrieben wurden. Formatieren ist weitgehend unnötig, es sei denn, es gäbe ein Problem mit der Karte, das man damit zu beheben hofft. Ansonsten gilt: Löschen reicht.

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