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mangochutney

Warnung vor Mitakon Zhongyi Lens Turbo II M42

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Hallo Leute,

 

ich möchte hier eine Warnung vor dem Mitakon Zhongyi LensTurbo II mit M42 für unsere Fujifilm Kameras aussprechen.

 

Ich hatte mir den Adapter bestellt um daran ausschließlich mein Helios 44M-4 zu betreiben. Heute ist das gute Stück angekommen aber als ich es montiert habe, wunderte ich mich, dass es so straff war.

Erstmal habe ich mir nichts dabei gedacht, weil mein Metabones Speed Booster Ultra auch sehr präzise auf dem Bajonett sitzt.

 

Als ich das Teil wieder abnahm, habe ich mit Schrecken festgestellt, dass die Fassung der hinteren Linse des Lens Turbo II die Sensorfassung der X-Pro2 angekratzt hat.

 

 

 

Ich hoffe inständig, dass das nur ein optischer Makel ist, und nicht, dass irgendetwas in der Kamera beschädigt wurde.

Hat jemand Erfahrung mit sowas? Können durch die nun glatten Flächen an dieser Stelle Reflexionen auftreten?

 

Ich habe den Artikel beim Käufer schon reklamiert und bin jetzt nicht ganz sicher, wie ich weiter vorgehen soll.

 

So eine Sch*****

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Hm, da werde ich meinen wohl gleich wieder stornieren.

 

 

Falls Du tatsächlich darüber nachgedacht hast, dann ja.

 

Rico, denkst Du, dass diese scheinbar nur äußerliche Beschädigung irgendwelche optischen Probleme mit sich bringen kann?

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Hi,

 

ärgerliche sache

 ...anyway, ich betreibe den zhongyi lens turbo II m42 an meiner x-a1 und x-e2. beide kameras sind dadurch NICHT beschädigt worden. kann es eventuell sein, dass der sensor in der x-pro2 eine andere sensorfassung hat, die weiter richtung bajonett ragt?

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Falls Du tatsächlich darüber nachgedacht hast, dann ja.

 

 

Ist sogar schon unterwegs.

 

Ich würde das Bild mal an Fuji schicken, bzw. das mache ich jetzt ebenfalls gleich mit einem Link zu diesem Beitrag, weil mich das auch interessiert.

bearbeitet von flysurfer

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Hi,

 

ärgerliche sache

 ...anyway, ich betreibe den zhongyi lens turbo II m42 an meiner x-a1 und x-e2. beide kameras sind dadurch NICHT beschädigt worden. kann es eventuell sein, dass der sensor in der x-pro2 eine andere sensorfassung hat, die weiter richtung bajonett ragt?

 

 

Nicht, dass ich erkennen könnte. Habe eine X-T1 hier liegen und der Abstand scheint gleich zu sein.

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Ist sogar schon unterwegs.

 

Ich würde das Bild mal an Fuji schicken, bzw. das mache ich jetzt eh gleich, weil mich das auch interessiert.

 

Schicke ich denen auch mal zu. Es wäre kacke, wenn das irgendwelche Nachteile haben kann. Garantieansprüche bei einer chinesischen Firma geltend zu machen ist nicht einfach, auch wenn ich Chinesisch spreche.

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Hi,

 

ärgerliche sache

 ...anyway, ich betreibe den zhongyi lens turbo II m42 an meiner x-a1 und x-e2. beide kameras sind dadurch NICHT beschädigt worden. kann es eventuell sein, dass der sensor in der x-pro2 eine andere sensorfassung hat, die weiter richtung bajonett ragt?

 

Das könnte ich mir schon vorstellen. Muss mal testen, ob es da vielleicht auch Probleme mit dem Speed Booster Ultra gibt...

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Diese E-Mail ging eben an Franziska Stoiber von Fujifilm:

 

Sehr geehrte Frau Stoiber,

 
ich habe heute einen Mitakon Zhongyi Lens Turbo II mit M42 Schraubbajonett in Empfang genommen.
Damit wollte ich ein altes, manuelles Objektiv an meinen Fujifilm Kameras betreiben.
 
Nachdem ich den Adapter das wieder von der X-Pro2 entfernt habe, durfte ich mit Schrecken feststellen, dass die Aluminiumeinfassung der hinteren Linse des Lens Turbo II an der Innenseite der X-Pro2 Spuren hinterlassen hat.
 
Ich habe Bilder mit entsprechenden Markierungen angehängt. Bei Bedarf schicke ich Ihnen gerne hochauflösende Versionen.
 
Nun frage ich mich, ob dieser kreisförmige Abrieb Auswirkungen auf die Bildqualität haben könnte, denn diese Stelle um den Sensor ist normalerweise matt. Durch die Reibung wurde sie aber gewissermaßen poliert.
Könnten hierdurch Reflexionen entstehen, die sich auf die Abbildung auswirken?
 
Ich wäre dankbar für eine Einschätzung Ihrerseits, bzw. durch einen Techniker.
Denn notfalls müsste ich Ansprüche gegen den Hersteller und Händler geltend machen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Alexander Hoffmann

 

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Das "Polieren" dürfte das kleinere Problem sein.

Stellt sich eher schon die Frage, wohin das runtergekratzte Material sich "verkrümelt". Und vor allem inwieweit die Sensorfassung nicht nur zerkratzt, sondern auch aus ihrer weiksseitig ja genauesten justierten Position gegenüber dem Bajonett gedrückt wurde.

 

Da können schon Zehntelmillimeter gewaltig was ausmachen, zumal viele Fuji Objektive (auch die Zooms!) eine feste Hinterlinse haben.

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Das "Polieren" dürfte das kleinere Problem sein.

Stellt sich eher schon die Frage, wohin das runtergekratzte Material sich "verkrümelt". Und vor allem inwieweit die Sensorfassung nicht nur zerkratzt, sondern auch aus ihrer weiksseitig ja genauesten justierten Position gegenüber dem Bajonett gedrückt wurde.

 

Da können schon Zehntelmillimeter gewaltig was ausmachen, zumal viele Fuji Objektive (auch die Zooms!) eine feste Hinterlinse haben.

 

 

So wie ich das erkennen kann, ist das Material auf dem Aluminium der Linsenfassung des Lens Turbo II gelandet. Habe den Korpus vorsichtig mit einem Giottos Rocket Blower ausgepustet und überprüft.

 

Das zerkratzte Teil ist ja, wenn ich das jetzt so sehe, die Einfassung des Sensors, sondern der Teil vor dem Verschluss, oder ist das eine gemeinsam justierte Einheit?

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Gast chironer

ich glaube nicht, dass da was beschädigt wurde. sieht eher nach einem kratzer durch die drehung aus.

Der "Kratzer" ist ein Anzeichen dafür, dass das Gerät zu tief ins Gehäuse eingeführt wurde.

Ein Bajonett spannt nicht nur radial, sondern (zwar nur mittels Federkraft) auch axial.

Dabei wird offensichtlich Druck auf die Sensorplatine ausgeübt.

 

Ich würde das nicht so entspannt sehen.

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Den LT (mit EF-Fassung) benutze ich seit circa 6 Monaten ständig an der E2. Den - allerdings sehr schwachen - Abdruck der Rücklinse habe ich heute an der E2 auch feststellen können. Probleme (Verschluss oder Sensor) sind bisher nicht aufgetreten. Und ansonsten bin ich mit dem Ding sehr zufrieden. Vielleicht ganz gut, das der Hinweis auf diesen Kratzer erst heute kam, sonst wäre ich wohl auch verunsichert gewesen. Ich werde ihn jetzt weiter nutzen.

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.....justierten Position gegenüber dem Bajonett gedrückt wurde....

 

das könnte tatsächlich Auswirkungen der übelsten Art haben.
bearbeitet von FUJI_ANDY

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Der "Kratzer" ist ein Anzeichen dafür, dass das Gerät zu tief ins Gehäuse eingeführt wurde.

Ein Bajonett spannt nicht nur radial, sondern (zwar nur mittels Federkraft) auch axial.

Dabei wird offensichtlich Druck auf die Sensorplatine ausgeübt.

 

Ich würde das nicht so entspannt sehen.

 

 

Das ist in etwa mein Gedanke. Wobei ich davon ausgehe, dass am Sensor nix ist. Dieser Teil des Innenlebens ist aus Kunststoff und kann minimal nachgeben. Wenn der Druck nicht zu groß war, liegt das vielleicht im Rahmen der Elastizität des Materials.

 

Aber: Direkt dahinter befindet sich der Verschluss und es ist garnicht vorzustellen, wenn dieser hängen geblieben oder beschädigt worden wäre bei einer Verschlusszeit von 1/8000 s.

 

@klabund

 

Habe den gleichen LT2 lange besessen und habe an keiner meiner Kameras einen solchen Abdruck gehabt.

Da gibt es offensichtlich enorme Fertigungstoleranzen.

 

Ich schwanke im Moment zwischen ratlos und verdammt sauer. Ich fahre bald auf eine kurze Reise und kann die Kamera vorher wahrscheinlich nicht einschicken. Selbst wenn, müsste ich dann damit kämpfen, dass mir im Falle einer ernsten, derzeit nicht absehbaren Beschädigung die Reparaturkosten von Mitakon erstattet werden. Was echt spaßig werden dürfte.

 

Ach und ich habe vorhin mal versucht auf kreative Art und Weise ungewöhnliche Reflexionen zu produzieren. Genutzt habe ich das XF90, weil es nicht über das Bajonett hinaus in den Korpus hineinragt und damit am ehesten der Weg frei ist für Reflexionen an der polierten Fläche.

Ich konnte nichts ungewöhnliches erkennen, außer, dass es verdammt schwer ist, beim XF90 lens flares zu produzieren.

bearbeitet von mangochutney

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Das könnte stimmen, @TheHorrorist.

Ein Test mit Serienbildaufnahme bei 1/8000 s und 8 B/s zeigte erstmal keine offensichtlichen Probleme auf. Es gibt zwischen dem Verschluss und dieser Frontplatte einen kleinen Zwischenraum.

 

Ich bin noch nicht sicher wie ich jetzt vorgehe. Ich werde mich auf jeden Fall einmal mit Fujifilm kurzschließen und dann weitersehen.

Kann gut sein, dass ich mich mit Mitakon in Verbindung setzen muss.

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Du musst die Sache klären mit Mitakon und Fuji.

 

Es wird ernste Schwierigkeiten geben wenn es durch den Verschluss zum Garantiefall kommt.

Ausgerechnet deine 2 , GOTT BEWAHRE! hat ein schwaches Herz und der Verschluss steigt aus in 3 Monaten, egal ob durch Mitakon oder Fertigungsprozess

wie willst du das Fujifilm erklären?

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Exakt.

Ich warte erstmal die Einschätzung von Fuji ab und melde mich dann bei Mitakon.

 

Im Optimalfall werde ich die X-Pro2 noch auf die nächste Reise nehmen und dann auf Kosten von Mitakon bei Fuji prüfen und reparieren lassen.

bearbeitet von mangochutney

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Im Optimalfall werde ich die X-Pro2 noch auf die nächste Reise nehmen und dann auf Kosten von Mitakon bei Fuji prüfen und reparieren lassen.

Vorab,

was passiert ist tut mir leid für dich, allerdings bin ich der Meinung, dass es keinen Einfluss auf die Bilder haben wird und auch keine weitere Beschädigung nach sich ziehen wird.

 

Allerdings befürchte ich, dass du bei Mitakon mit deiner Kostenforderung wenig Erfolg haben wirst, so sehr ich es dir auch gönnen würde. Ich weiß nicht, wo der Sitz des Unternehmens ist, ich vermute mal irgendwo in Taiwan. Dann musst du ggf. auch dort klagen, und solchen Dingen sehen sie, denke ich, gelassen entgegen, weil kaum jemand sich diese Mühe macht. Wer weiß schon, wie es dort mit der Produkthaftung aussieht?

 

Jedenfalls ist es eine Sauerei, dass so was überhaupt verkauft wird. Auch ich habe Adapter für diverse Fremdobjektive, bin allerdings kein großer Fan von Adapterlösungen, jetzt weiß ich auch wieder warum.

 

Leide mit dir und drücke dir beide Daumen!

Wolfgang

bearbeitet von Altländer

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Vorab,

was passiert ist tut mir leid für dich, allerdings bin ich der Meinung, dass es keinen Einfluss auf die Bilder haben wird und auch keine weitere Beschädigung nach sich ziehen wird.

 

 

Dein Wort in Gottes Ohr. Ich weiß leider zu wenig über die Innereien von Kameras um dazu eine Aussage machen zu können.

Bisher geht alles und die Spuren auf dem Kunststoff weisen nicht auf großen Druck hin.

 

Ich werde schauen was Fuji sagt.

 

Allerdings befürchte ich, dass du bei Mitakon mit deiner Kostenforderung wenig Erfolg haben wirst, so sehr ich es dir auch gönnen würde. Ich weiß nicht, wo der Sitz des Unternehmens ist, ich vermute mal irgendwo in Taiwan. Dann musst du ggf. auch dort klagen, und solchen Dingen sehen sie, denke ich, gelassen entgegen, weil kaum jemand sich diese Mühe macht. Wer weiß schon, wie es dort mit der Produkthaftung aussieht?

 

Tja, das wird vermutlich wirklich schwierig. Der Händler hat sich schon mit Mitakon in Verbindung gesetzt und sagen nun, dass der Adapter für die X-Pro2 nicht geeignet ist, weil deren Innenleben näher am Bajonett sitzt.

 

Im Angebot des Verkäufers ist die X-Pro2 nicht aufgeführt aber auch keine Warnung, dass der Adapter die Kamera beschädigen kann.

Auf den Seiten von Mitakon steht auch jetzt noch keinerlei Angabe zu Kompatibilitätsproblemen.

 

Ich sehe das so:

 

Die ganze Sache wird von mir zusammengeschrieben werden und ich werde mich vermutlich an Fujirumors, Petapixel, und einige andere Seiten wenden. Je nachdem wie Mitakon reagiert, wird das ein Bericht zu einer Beschädigung durch ein Zubehörteil, bei dem der Hersteller richtig reagiert hat und Verantwortung übernimmt, oder ein Bericht dazu, dass ein Zubehörteil eine Kamera beschädigt hat und der Hersteller des Zubehörteils jegliche Verantwortung von sich weist und den Kunden im Regen stehen lässt.

 

Ich würde mich freuen, wenn es die erste Variante wird.

bearbeitet von mangochutney

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