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derBecke

individuelle Kameraeinstellungen auf Knopfdruck?

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Liebe Forum´ler,
Fotografiere bisher mit zwei Systemen:
GFX 50 für eher statische Bilder, Porträts, Studio und Strukturaufnahmen.
Mein Schwerpunkt ist aber die Straßenfotografie, da bin ich seit Jahren mit dem G-System von Panasonic unterwegs, neuerdings mit der G 9.
Möchte aber gerne auf ein möglichst einheitliches Bedien- und Kamerasystem umsteigen.
Nach den schriftlichen Daten wäre die X-H 1 für meine Straßenfotografie sicherlich prima geeignet  und auch Motivation für den Komplett-Umstieg auf Fuji.
Eines meiner wichtigsten Kriterien für die Anforderungen an die Kamera ist die Speicherung von 3 bis 4 individuellen Kameraeinstellungen und die Möglichkeit mit einem Knopf/Rädchen o.ä. auf andere Funktionen (gem. den geänderten Motivbereichen) umzustellen.
Damit meine ich nicht die div. jpg-Einstellungen wie Farbraum, Filmsimulation usw. Sondern reine „Kamera- und Aufnahme-einstellungen“ wie z.B. div. Blitzeinstellungen (1./2. Verschlussvorhang, Kameraverschluss, Iso-einstellung, AF-einstellungen usw.)
Das hat jeder andere größere Kamerahersteller. Bei meinen Panasonic G-Kameras ist das für abrupt veränderte Aufnahmebedingungen genial. Bei den bisherigen Fuji-Kameras geht das leider nicht. Meine GFX muss ich erst mühselig in div. Menüs und Knöpfen anpassen. Das ist bei dem (kleinen) Mittelformat vielleicht noch hinnehmbar (weil überwiegend ruhige Moitivbereiche) aber in der Straßenfotografie inakzeptabel.
Deshalb meine abschließende Frage.
Geht das jetzt mit der X-H 1?
Dann bin ich sofort ein „Komplett Rundum – Fujjaner“
Danke für die Rückmeldung
Herbert

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Können sie nicht, ist wohl dem analogen Erbe der Bedienung geschuldet. Man könnte das so implemetiere, dass bei dreifach A bei Blende, ISO und Zeit solche abgespeicherten Muster möglich werden. Wird sicher irgendwann kommen, so wie das „böse“ Schulterdisplay ja auch als Kaufanreiz für Wechsler gekommen ist. Fuji ist ja rege bei Softwareupdates. Solange man die Kameras weiter im Wesentlichen weiter analog bedienen kann, kann das wg. mir gern kommen.

Edited by Tommy43

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Man könnte das so implemetiere, dass bei dreifach A bei Blende, ISO und Zeit solche abgespeicherten Muster möglich werden.

Dann fehlt allerdings ein Moduswahlrad. Die A-Einstellungen ersetzen ja einen eigenständigen PASM-Wähler, aber wenn das A so interpretiert wird, dass die Rändelräder übernehmen, müsste man per Menü zwischen den Modi umschalten. Kann man machen, würde aber sicher wieder irgendjemanden ärgern.

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Mir würde fürs erste schon genügen, dem Blitzbetrieb eine Auto-ISO-Einstellung zuweisen zu können. Da ich bei Veranstaltungen gerne zwischen mit- und ohne Blitz hin- und herschalte, ist das mit einer ISO/Verschlusszeiteinstellung nicht optimal. Und das Ändern ist bei der X-T1 nicht so schnell erledigt. Eingeschalteter Blitz: Einstellung A, Ausgeschalteter Blitz: Einstellung B. Vielleicht sollte ich mich da mal an Fuji wenden...

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Dann fehlt allerdings ein Moduswahlrad. Die A-Einstellungen ersetzen ja einen eigenständigen PASM-Wähler, aber wenn das A so interpretiert wird, dass die Rändelräder übernehmen, müsste man per Menü zwischen den Modi umschalten. Kann man machen, würde aber sicher wieder irgendjemanden ärgern.

Ja genau, man müsste sich dann per Menü - je nach Vorliebe vielleicht nur 1x im Kameraleben - entscheiden, was bei Triple A zur Wirkung kommen soll. Ich würde mich darüber nicht ärgern

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Ja genau, man müsste sich dann per Menü - je nach Vorliebe vielleicht nur 1x im Kameraleben - entscheiden, was bei Triple A zur Wirkung kommen soll.

Das sowieso, und dann müsste man eben im Menü noch zwischen P, A, S und M wählen, und das wird man vielleicht mehrmals im Leben tun. Wie gesagt, man kann es so machen und ich wäre auch nicht dagegen; ich weise nur schon mal auf die Folgen solcher Wünsche hin. Nicht dass es später heißt, „So habe ich mir das aber nicht vorgestellt!“

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ja, ja...... bald ist Fuji dann endlich bei den Bedienungsmöglichkeiten einer Nikon oder Canon

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Davon abgesehen, das neue Schulterdisplay ist auf jeden Fall ein Gewinn und ein behutsamer Schritt in die richtige Richtung.

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Muss leider nochmals nachhaken, denn die Argumente, dass man/frau „andere Funktionen“ verlieren würde bzw. auf Kosten der Funktionalität ginge, verstehe ich nicht ganz.
Bei meiner Fuji GFX habe ich z.B. links bzw rechts jeweils ein Einstellrad (ISO bzw. Zeit) eines davon kann doch „geteilt“ werden, damit ich 2 „übereinander“ habe und das zusätzliche Rad für „Individualfunktionen“ zu nutzen. So z.B. bei meiner neuen Lumix G9
Alternativ:
wie "teww" vorhin vorgeschlagen, das Quickmenü zu nutzen. Bei meiner GFX z.B. die „C“ -Einstellungen um 3 oder 4 für diese speicherbaren Kamera-Einstellungs-Funktionen erweitern.
Nachdem ich Kameras nur zum Fotografieren benötige

Ist so eine Speicherung von Kameraeinstellungen im „Fuji-System“ grundsätzlich nicht möglich?
Wenn ich das weiß, dann höre ich auch schon auf hier zu nerven
Danke.

beste Grüße

Herbert

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Klar ist das möglich, aber Fuji muss es halt auch wollen. Nachdem nun schon seit 3 Jahren so eine Funktion gewünscht wird und sich bisher diesbezüglich nicht viel getan hat, wird man sehen müssen, was sich nun bei der X-H1 tut. Spätestens die Olympiakamera für 2020 sollte es haben, sonst ist sie dafür gar nicht wirklich tauglich.

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Ich stehe mir als Anfänger auf dem Schlauch, würde es aber gerne verstehen. Was fehlt denn. Die im Eingangspost benannten Funktionen kann ich im Quickmenü doch einstellen. Dann kann ich die doch auch in einem der 7 Presets belegen. Oder irre ich mich? Oder geht es um etwas ganz anderes und ich sollte mich mit dummen Fragen zurückhalten

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Im Endeffekt kann man ja sogar komplette Kamera-Konfigurationen als Datei speichern, und sobald man die Kamera mit Tethering betreibt oder mit Remote App, verwendet man ja auch Einstellungen, die von denen an den Rädchen und Schaltern abweichen. Insofern ist die Funktionalität also längst vorhanden, es fehlt nur ein vernünftiges Interface, um sie für den normalen Kamerabetrieb zu gestalten. Lustigerweise hatten die alten Einsteigerkameras wie X-A1 und X-M1 genau so etwas (eine voll programmierbare C-Position auf dem Modusrad), auch Bridge-Kameras wie die X-S1.

 

Mit C1-C7 im Q-Menü kommt man nicht weit, das sind ja praktisch nur JPEG-Parameter und evtl. ISO sowie DR. 

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So lange Parameter durch das Drehen dedizierter Einstellräder gesteuert werden, kann man sie nur anpassen, indem man eben am Einstellrad dreht. Man kann das umgehen, wenn alle dedizierten Einstellräder eine „C“-Position haben, mit der man sie deaktiviert. Die Retroräder sind dann nur noch Dekor, aber dafür kann man schnell zwischen verschiedenen Einstellungen wechseln, weil die Kamera die Einstellungen umschalten kann, ohne dass am Rad gedreht werden muss.

 

Und wenn die dedizierten Einschalträder keine „C“-Position haben? Dann kann man die Position „A“ optional dafür zweckentfremden – diese Stellung bedeutet dann nicht mehr zwingend, dass die Belichtungsautomatik den entsprechenden Wert automatisch wählen soll, sondern dass der Wert auf andere Weise gewählt wird – über nicht dedizierte Rändelräder, über gespeicherte benutzerdefinierte Einstellungen oder wie auch immer. Allerdings werden die A-Positionen ja in ihrer ursprünglichen Funktion benötigt, um zwischen den Belichtungsmodi P, A, S und M zu wechseln, weshalb die Kameras kein PASM-Moduswahlrad haben – sie brauchen keines. Aber wenn die Wahl von „A“ bei allen Einstellrädern nicht mehr notwendigerweise bedeuten soll, dass man eine Vollautomatik will, dann muss man auf irgendeine andere Weise zwischen P, A, S und M wählen – also wahrscheinlich per Menü.

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DRIVE-Rad, Belichtungsmessmoduswahlrad und Fokusmoduswahlrad werden weder A noch C bekommen, trotzdem will man auch diese Einstellungen in einer Konfiguration abspeichern.

 

Das macht aber nichts, denn was einfach gebraucht wird, ist die Möglichkeit, eine vorher abgespeicherte (möglichst komplette) Konfiguration auf Knopfdruck aufzurufen, also durch Druck einer Fn-Taste (oder wahlweise Drücken und Halten der Taste).

 

Dazu gehören neben dem Belichtungsmodus eben auch AF-Modus, Belichtungsmessung, Drive-Modus, AF-C-Einstellungen, Boost-Einstellung, Fokusfeld (Position/Größe/Art), Gesichtserkennung und so weiter. Die Kamera ist dann einfach in einem Menümodus, in dem ein anderer Satz von Einstellungen gilt, die nicht über Rädchen und Schalter, sondern im Menü vorgenommen werden können. Und selbst das könnte man sich ersparen, im Prinzip würde auch eine "Memory"-Taste genügen, die einfach die gerade aktuelle Kompletteinstellung der Kamera auf einen Speicherplatz schiebt, den man dann später auf Knopfdruck aktivieren kann.

Edited by flysurfer

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Klar ist das möglich, aber Fuji muss es halt auch wollen. Nachdem nun schon seit 3 Jahren so eine Funktion gewünscht wird und sich bisher diesbezüglich nicht viel getan hat, wird man sehen müssen, was sich nun bei der X-H1 tut. Spätestens die Olympiakamera für 2020 sollte es haben, sonst ist sie dafür gar nicht wirklich tauglich.

Für 2020 wird doch sicher eh die H2 nachrücken - dann mit neuem Sensor und ohne etwaige Kinderkrankheiten der H1 oder der kommenden T3... könnte vermutlich ne gute Cam werden, wenn einem das H-Serien-Konzept zusagt... bei der H1 und bei der kommenden T3 ist man als User ja leider Betatester jeweils neuer Technologiesprünge seitens Fuji (IBIS, bzw. kommender Sensor)...

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bei der X-H2 gibt es sicher auch wieder etwas Neues. awenn man wartet, bis eine neue Kamera vorgestellt wird, die nichts neues mitbringt, wird man vermutlich lange warten

 

Eine Overwritefunktion die sich auf Fn Tasten legen ließe, würde ich auch sehr interessant finden. Wäre auch was für die X-H1 gewesen

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Eine Overwritefunktion die sich auf Fn Tasten legen ließe, würde ich auch sehr interessant finden. Wäre auch was für die X-H1 gewesen

 

Oder die X-T2 als Firmware-Update. In Form einer simplen Memory-Funktion (wie bei Autositzen) mit 2 oder 3 Speicherplätzen ginge das auch heute noch für die X-T2 und praktisch alle anderen Modelle. Einfach die aktuelle Konfiguration abspeichern und auf Knopfdruck zeitweise abrufen. Das dann irgendwie farblich im Live-View kennzeichnen. Aktualisieren einer gewählten Memory-Einstellung "on the fly" mit den jeweils aktuellen/geänderten Settings, indem man die Fn-Taste zB 3x kurz hintereinander drückt und dann mit OK bestätigt. Damit ließe sich schon arbeiten, und man könnte ein gerade gewähltes Preset während des Einsatzes jederzeit aktualisieren und der Situation noch besser anpassen. Auch mitten im Eifer des Gefechts, ohne umständliche Menü-Abtaucherei.

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Oder die X-T2 als Firmware-Update. In Form einer simplen Memory-Funktion (wie bei Autositzen) mit 2 oder 3 Speicherplätzen ginge das auch heute noch für die X-T2 und praktisch alle anderen Modelle. Einfach die aktuelle Konfiguration abspeichern und auf Knopfdruck zeitweise abrufen. Das dann irgendwie farblich im Live-View kennzeichnen. Aktualisieren einer gewählten Memory-Einstellung "on the fly" mit den jeweils aktuellen/geänderten Settings, indem man die Fn-Taste zB 3x kurz hintereinander drückt und dann mit OK bestätigt. Damit ließe sich schon arbeiten, und man könnte ein gerade gewähltes Preset während des Einsatzes jederzeit aktualisieren und der Situation noch besser anpassen. Auch mitten im Eifer des Gefechts, ohne umständliche Menü-Abtaucherei.

 

wär schon cool 

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Es würde mir fürs erste schon reichen, wenn man über die C..-Modi einfach all die Funktionen mit speichern kann,

die nicht über ein Hardware-Wahlrad festgelegt werden.

So möchte ich z.B. einfach zwischen "statischem" und "dynamischem" Motivprogramm wählen können.

 

Da könnte dann beim Umschalten der ISO-Bereich angehoben werden, die Gesichtserkennung deaktiviert und der Min-Wert für die Belichtungszeit

bei Auto-Iso angehoben werden.

Die Fokus-Methode müsste ich dann zwar immer noch manuell umschalten, aber ich erspare mir mehrere Klicks ins Menü oder auf die Fn-Tasten.

 

Ein komplettes "Umprogrammieren" der Kamera würde erst dann gehen, wenn alle Räder nicht mehr hartverdrahtet sind.

Gerade das schätze ich aber an den Fujis.

 

Gruß Ingo

Edited by Konverter

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Oder die X-T2 als Firmware-Update. In Form einer simplen Memory-Funktion (wie bei Autositzen) mit 2 oder 3 Speicherplätzen ginge das auch heute noch für die X-T2 und praktisch alle anderen Modelle. Einfach die aktuelle Konfiguration abspeichern und auf Knopfdruck zeitweise abrufen. Das dann irgendwie farblich im Live-View kennzeichnen. Aktualisieren einer gewählten Memory-Einstellung "on the fly" mit den jeweils aktuellen/geänderten Settings, indem man die Fn-Taste zB 3x kurz hintereinander drückt und dann mit OK bestätigt. Damit ließe sich schon arbeiten, und man könnte ein gerade gewähltes Preset während des Einsatzes jederzeit aktualisieren und der Situation noch besser anpassen. Auch mitten im Eifer des Gefechts, ohne umständliche Menü-Abtaucherei.

 

Ja. Einfach den gesamten Sucher Rot einfärben, dann kann niemand sagen es sei ihm nicht aufgefallen. Wobei ... vielleicht gibt es hier und in anderen Foren dann Threads, dass der EVF falsche Farben anzeigt und alles einen roten Stich hat.

 

Nachdem die X-T2 ja auch Sprachnotizen hinzufügt, wäre eine Sprachaktivierung auch möglich. "Kitt, Super Pursuit Mode!" oder "Open the pod bay doors, HAL" wären da sicher ganz passend. 

 

 

Ich muss sagen, dass diese Overwritefunktion der Sony A9, genauso wie deren Augen AF, aktuell zwei Dinge sind, die mir bei Sony besser gefallen. Da darf sich Fuji gerne inspirieren lassen. 

Edited by wildlife

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