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Für alle die meinen Beitrag nicht verstanden haben hier Beispiele:

Für die Äquivalenz (gleiche Abbildung, gleiche Schärfentiefe) folgendes Szenario:

APS_C: 35mm, eingestellte Blende 1,4

KB: 50mm, eingestellte Blende 2

Daraus ergibt sich ein Belichtungsvorteil bei APS-C von 1EV, wie auch schon wohl 1000 mal hier beschrieben.

2. Szenario:

APS_C Zoomobjektiv 10-24mm / Blende 4, eingestellt auf 20mm Brennweite.

KB: Zoomobjektiv 16-35mm / Blende 4, eingestellt auf 30mm Brennweite.

Hier ergibt sich kein Belichtungsvorteil bei APS-C, da die Beleuchtungsstärke am Sensor nicht von der Brennweite abhängt. Unterschiede gibt es nur bez. des Transmissionsgrades des Objektives.

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Definiere "Belichtungsvorteil"! Meine Auslegung: Im 1. Szenario gibt es keine relevanten Unterschiede, bei gleicher Belichtungszeit behält man die gleiche Lichtmenge so ergibt sich auch ein äquivalentes Bild. Im 2. Szenario ist KB im Vorteil, zumindest soweit die Schärfentiefe noch ausreichend ist, und zwar aufgrund der größeren Lichtmenge. Und die ergibt sich aus dem größeren Durchmesser der Eintrittspupille und die wiederum ergibt sich aus dem Brennweitenunterschied (30 mm /4 = 7,5 mm vs. 20 mm / 4 = 5 mm).

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vor 38 Minuten schrieb tabbycat:

Definiere "Belichtungsvorteil"! Meine Auslegung: Im 1. Szenario gibt es keine relevanten Unterschiede, bei gleicher Belichtungszeit behält man die gleiche Lichtmenge so ergibt sich auch ein äquivalentes Bild. Im 2. Szenario ist KB im Vorteil, zumindest soweit die Schärfentiefe noch ausreichend ist, und zwar aufgrund der größeren Lichtmenge. Und die ergibt sich aus dem größeren Durchmesser der Eintrittspupille und die wiederum ergibt sich aus dem Brennweitenunterschied (30 mm /4 = 7,5 mm vs. 20 mm / 4 = 5 mm).

Bei gleicher Belichtungszeit kann ich im Szenario 1 bei APS-C den ISO Wert halbieren da ich die Blende bei Äquivalenz um eine Stufe weiter öffnen kann (gleiche Schärfentiefe).

Die Blende in einem Objektiv ist eine Aperturblende und hat bei einem Fotoobjektiv nichts mit der Eintrittspupille zu tun. Die Eintrittspupille begrenzt das Bild, entspricht also in etwa dem Öffnungswinkel. Definitiv bestimmt so die Eintrittspupille nicht die Beleuchtungsstärke am Sensor. Du kannst selbst ein einfaches Experiment machen: nimm ein Zoomobjektiv z.B. 55-200mm und richte es gegen eine einfarbige gleichmäßig beleuchtete Fläche. Messe die Belichtungszeit bei gleichbleibender Blende bei 55mm und 200mm. Die Belichtungszeit ändert sich nicht. Somit ist die Belichtung nicht abhängig von der Brennweite des Objektivs, obwohl sich die Eintrittspupille ändert. Weitere Informationen dazu findest du in jedem Optikbuch.

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Am 26.9.2018 um 16:45 schrieb UweHB:

Somit bestimmt die Brennweite eines Objektivs nicht die Beleuchtungsstärke am Sensor sondern nur die gewählte Blende. Aus diesem Grund haben Handbelichtungsmesser auch keine Einstellmöglichkeit für die verwendete Brennweite!

Informationsquelle: Johannes Flügge, Studienbuch zur technischen Optik.

Dass den Belichtungsmesser nur die Blende und nicht auch die Brennweite interessiert, hat einen einfachen Grund: Die Blendenzahl ist die Brennweite, geteilt durch die Eintrittspupille. Die Brennweite steckt also schon mit drin.

Bei der Belichtung rechnet man eben deshalb mit Blenden und nicht mit Eintrittspupillen, weil auch die Brennweite zu berücksichtigen ist und sie in die Blendenzahl praktischerweise schon eingerechnet ist.

bearbeitet von mjh
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vor 15 Minuten schrieb UweHB:

Bei gleicher Belichtungszeit kann ich im Szenario 1 bei APS-C den ISO Wert halbieren da ich die Blende bei Äquivalenz um eine Stufe weiter öffnen kann (gleiche Schärfentiefe).

Oder bei KB muss die ISO halt verdoppelt werden, was aufgrund der gleichen Lichtmenge aber auch ohne Qualitätsverlust möglich ist. Vorteil ist da erstmal keiner. 

Zitat

Die Blende in einem Objektiv ist eine Aperturblende und hat bei einem Fotoobjektiv nichts mit der Eintrittspupille zu tun. Die Eintrittspupille begrenzt das Bild, entspricht also in etwa dem Öffnungswinkel. Definitiv bestimmt so die Eintrittspupille nicht die Beleuchtungsstärke am Sensor.

Natürlich hat die Blende etwas mit der Eintrittspupille zu tun, den Durchmesser bestimmen ja nur zwei Parameter. Die Lichtstärke ist einer davon. Oder vielmehr ergibt sich die Lichtstärke aus den ganz physischen vorhandenen Parametern Eintrittspupille und Brennweite erst. Und was du immer mit der Beleuchtungsstärke herum hantierst bleibt auch ein Rätsel, sag doch wenigstens Belichtung, die enthält auch die Zeit und die ist relevant.

Zitat

Du kannst selbst ein einfaches Experiment machen: nimm ein Zoomobjektiv z.B. 55-200mm und richte es gegen eine einfarbige gleichmäßig beleuchtete Fläche. Messe die Belichtungszeit bei gleichbleibender Blende bei 55mm und 200mm. Die Belichtungszeit ändert sich nicht. Somit ist die Belichtung nicht abhängig von der Brennweite des Objektivs, obwohl sich die Eintrittspupille ändert. 

Wird doch nicht in Abrede gestellt, oben habe ich die Zusammenhänge erwähnt. Aber um Belichtung geht es auch nicht bei der Betrachtung von Rauschabständen, Freistellung, Schärfentiefe etc.. 

 

bearbeitet von tabbycat
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Macht doch bitte für die sich endlos wiederholenden Äquivalenzdiskussionen einen eigenen Thread auf, es lohnt sich doch, der hätte bestimmt schon 1000 Seiten voll. Es geht hier um die X-T3!

bearbeitet von MEPE
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vor 3 Stunden schrieb MEPE:

Macht doch bitte für die sich endlos wiederholenden Äquivalenzdiskussionen einen eigenen Thread auf, es lohnt sich doch, der hätte bestimmt schon 1000 Seiten voll. Es geht hier um die X-T3!

Kann ich nur unterstützen und werde dem auch Nachdruck verleihen.

Bin gerade in photokina Paranoia und wäre daher für generelle Funkdisziplin dankbar.

Andreas

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Hab was neues (zumindest für mich) in der Anleitung entdeckt: Man kann nun Bilder Simultan auf beiden Karten löschen, wenn man RAW und JPG separat schreibt! Find ich TOP, weil mich das immer extrem bei der T2 nervt, dass es nicht geht (oder doch mit FW4.x? Ich hab ja bewusst noch 3.0)...

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Frage: Im Display und im Sucher wird so ne kleine halbe Weltkugel mit Schlüssel angezeigt... wie bekomm ich das weg? Nervt, da es nun rot blinkt seit ich BT ausgeschaltet hab.. und ich find es nicht im Menü...

EDIT: gefunden... Geotagging 

bearbeitet von Chorge
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Gut erkennbarer Rolling Shutter Effekt mit Full Sensor Readout (in diesem Fall der ES beim 20 fps Maximum, wo die AF-C-Augenerkennung offenbar immer noch funktioniert):

   

Wie immer Draufklicken für "toll".

bearbeitet von flysurfer
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Heute probiere ich das Ganze bei Gelegenheit auch mal mit dem Crop Sensor (1,25x) aus, dadurch dürfte der Effekt deutlich geringer ausfallen und ggf. unsichtbar werden. Wir sind gespannt. Die ES-Geschwindigkeit miss in diesem Modus ja bei mindestens 1/60s liegen, von Fuji habe ich sogar 1/100s gehört.

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vor 2 Stunden schrieb flysurfer:

Gut erkennbarer Rolling Shutter Effekt mit Full Sensor Readout (in diesem Fall der ES beim 20 fps Maximum, wo die AF-C-Augenerkennung offenbar immer noch funktioniert):

   

Wie immer Draufklicken für "toll".

Wobei so schlimm ist es nicht auf den Bildern etwas PS und alles ist i.O. da gab`s schon viel schlimmere Beispiel.  

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Seit gestern ist übrigens der PDR-Chart für die X-T3 bei PTP verfügbar: http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#FujiFilm GFX 50S,FujiFilm X-H1,FujiFilm X-T3

Er bestätigt 1/3 EV mehr Dynamikumfang gegenüber den Vorgängern (dank neuem Basis-ISO 160), aber das dürfte nun eigentlich niemanden mehr überraschen.

Bei Extended ISO High haben wir auch gut 1/3 EV bis knapp 1/2 EV DR-Gewinn, was am besseren Pre-Cooking der RAW-Daten bei diesen Sondersettings gilt. Ab ISO 25600 werden die RAWs ja bekanntlich nachbearbeitet, was man daran erkannte, dass die Kamera bei diesen Einstellungen für jedes Foto etwas länger braucht, sprich die Serienbildrate sinkt.

bearbeitet von flysurfer
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