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Laien- bzw. Einsteiger Anfrage an das Forum: Wie kann ich die Farbintensität (nicht generell sondern nur bei einer einzelen Farbe) bei Fuji Kameras beeinflussen? - Grüne Motive (z.B. Wiesen / Rasen etc.) empfinde ich bei meinem Aufnahmen durchwegs als übermässig gesättigt während mir die anderen Farben als natürlich erscheinen - meine Aufnahmen mache ich mit den Einstellungen "Filmsiulation Provia / Standart" "Dynamikbereich 100" "Farbkorrektur O" "Farbraum sRGB" - herzlichen Dank für Eure Tips

bearbeitet von reinhardboeni1954
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Die Beeinflussung einer einzelnen Farbe dürfte schwierig bis unmöglich sein wenn man JPGs OOC nutzt. 
Aber deine Kamera bietet doch eine Reihe weiterer Filmsimulationen die deinen Vorstellungen vielleicht eher entspricht und dann gibt es ja noch diverse JPG Rezepte. Probiere doch zB mal Classic Chrome oder Pro Neg Standard. 

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KALIBRIERUNG - Viele Werden sagen "um Gottes Willen", 😊 aber in Camera Raw (Filter in PS, sowie dasselbe Engine in LR) was auch für JPGs sehr gute Editor ist, unter Kalibrierung mache ich oft etwas im Bereich Grün oder Blau (Himmel). Bei den Porträts geht man auch in den Bereich -ROT , um dabei Haut Töne nicht zu verfälschen. Warum das Ganze nicht direkt in Photoshop tun? Es gibt ja dafür jede Menge (uralte) Werkzeuge auch im PS, aber da die Camera Raw modernere Algorithmen hat, sind die Farbmanipulationen nicht so destruktiv wie in PS.

1. Kalibrierung

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Auch von @mjh empfohlener Farbmischer (HSL) in ACR & LR ist noch feiner, wo du außer Sättigung, noch Luminanz und Farbton beeinflussen kannst.

2. Farbmischer (HSL)

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bearbeitet von zoom
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Noch einfacher wird das Ganze wenn du dabei noch das Zielkorrektur aktivierst. Gehst einfach mit dem Mauszeiger auf die Farbe den du verändern möchtest (in meinem Fall ein grünes Blatt) und und schiebst den Regler nach Links/Rechts. Hier gilt das gleiche für alle drei Bereiche (Farbton/Sättigung/Luminanz)

3. Zielkorrektur Werkzeug

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bearbeitet von zoom
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@zoom @mjhIch glaube ehrlich gesagt nicht, dass jemand der mit Standardvorgaben stimmige JPGs erzeugen will (was ja auch o.k. ist)  in Photoshop, LR, ACR oder sonstiger Software (insbesondere wenn sie 1. Einarbeitungszeit erfordert und 2. Geld kostet) selektive Korrekturen vornehmen möchte - auch wenn es selbstverständlich geht. 
 

Hilfreich wäre vielleicht ein passendes JPG Rezept, aber da bin ich (als RAW Fotograf) raus. 

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vor einer Stunde schrieb AS-X:

@zoom @mjhIch glaube ehrlich gesagt nicht, dass jemand der mit Standardvorgaben stimmige JPGs erzeugen will (was ja auch o.k. ist)  in Photoshop, LR, ACR oder sonstiger Software (insbesondere wenn sie 1. Einarbeitungszeit erfordert und 2. Geld kostet) selektive Korrekturen vornehmen möchte - auch wenn es selbstverständlich geht. 
 

Hilfreich wäre vielleicht ein passendes JPG Rezept, aber da bin ich (als RAW Fotograf) raus. 

Das stimmt, es ist anstrengend und braucht Zeit. Schade ist nur, wenn eine falsche Simulation auf ein JPG eingebrannt ist, kann man später nicht mehr viel retten. Daher auch für JPG Shooter, immer empfehlenswert zum Notfall das JPG+RAW zu stellen. Ich bin so froh, dass ich in meine 15 Jahre alten Archiven noch RAW Bilder aufbewahrt habe, die ich heute ganz anders einfärben und bearbeiten kann. Egal wie gut diese kamerainterne JPG Filmsimulationen auch sind, ohne RAW finde ich ist kein Verlass. 

bearbeitet von zoom
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vor 9 Minuten schrieb zoom:

Schade ist nur, wenn eine falsche Simulation auf eine JPG eingebrannt ist, kann man später nicht mehr viel retten.

Wo ist das Problem, dann mach ich ein neues JPG mit einer anderen Filmsimulation.

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vor 18 Minuten schrieb zoom:

Egal wie gut diese kamerainterne JPG Filmsimulationen auch sind, ohne RAW finde ich kein Verlass. 

Die sind gut, aber eine einzelne Farbe, wie gefragt, kann ich damit gar nicht verändern. Es wirkt sich immer auf das ganze Bild aus.

bearbeitet von katerkarl
Aber klar, wenn man nur JPG macht, da geht eine nachträgliche Korrektur in der Kamera nicht. Mein Fehler.
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vor 40 Minuten schrieb zoom:

Daher auch für JPG Shooter, immer empfehlenswert zum Notfall das JPG+RAW zu stellen. Ich bin so froh, dass ich in meine 15 Jahre alten Archiven noch RAW Bilder aufbewahrt habe, die ich heute ganz anders einfärben und bearbeiten kann. Egal wie gut diese kamerainterne JPG

Da bin ich voll dabei.
Ich habe in meiner Anfangszeit mit Fuji sogar etliche RAWs gelöscht, weil ich die JPGs für gut befunden habe und Platz sparen wollte. Heute habe ich hin und wieder Lust noch mal an bestimmte Bilder neu dran zu gehen und sie zB mit einem völlig anderen Look zu entwickeln.  Wenn dann nur noch das JPG da ist, ist das ganz schön  frustrierend. 

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vor 2 Stunden schrieb AS-X:

@zoom @mjhIch glaube ehrlich gesagt nicht, dass jemand der mit Standardvorgaben stimmige JPGs erzeugen will (was ja auch o.k. ist)  in Photoshop, LR, ACR oder sonstiger Software (insbesondere wenn sie 1. Einarbeitungszeit erfordert und 2. Geld kostet) selektive Korrekturen vornehmen möchte - auch wenn es selbstverständlich geht. 

Da hat jemand gefragt, wie es geht, und wir haben ihm das erklärt. Man braucht dazu nun mal eine Software, die die Sättigung in einzelnen Farbbereichen gezielt ändern kann, und mit „JPEG-Rezepten“ ist da wenig auszurichten. Man könnte höchstens eine andere Filmsimulation wählen, aber die wird ein Fuji-Fotograf sicher schon alle durchprobiert haben.

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vor einer Stunde schrieb katerkarl:

Wo ist das Problem, dann mach ich ein neues JPG mit einer anderen Filmsimulation.

10 Jahre später, wenn kein RAF vorhanden ist, ist es schwer ein neues jpg - von damals - mit einer anderen Simulation zu machen.

bearbeitet von Gast
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vor 29 Minuten schrieb rachmaninov:

10 Jahre später, wenn kein RAF vorhanden ist, ist es schwer ein neues jpg - von damals - mit einer anderen Simulation zu machen.

Deshalb speichert man ja immer auch ein RAF neben dem JPEG, selbst wenn man normalerweise mit dem JPEG weiterarbeitet. Wer nur JPEGs speichert, macht etwas falsch.

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vor 15 Stunden schrieb reinhardboeni1954:

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Das Problem kenne ich auch noch aus meiner Anfangszeit. Bei Provia, Astia und Velvia sind Wasser und Himmel zu blau und Gras oft  zu grün. Probiere die einzelnen Filmsimulationen durch. Bei Classic Chrome sind die Farben weniger gesättigt und bei ProNeg Std ist die Wiedergabe natürlicher. In den Einstellungen kann man mit der Farbe noch ein oder zwei Punkte nach oben gehen. Außerdem solltest Du Dir das RGB Histogramm einblenden lassen um zu verhindern, dass einzelne Farbkanäle überlaufen.

Ansonsten probieren, die RAWs mit abspeichern und davon verschiedene JPGs erzeugen. Und natürlich das X Secrets Buch von Rico Pfirstinger lesen 😉

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Ein Porträt von meinem Vater(†) aus dem Jahr 2006, aufgenommen mit EOS 350D (8MP und das noch gecropt).

Zum Glück die *.DNG Datei nicht gelöscht. Ich kann immer noch zum Original zurück.

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bearbeitet von zoom
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vor 3 Stunden schrieb mjh:

Deshalb speichert man ja immer auch ein RAF neben dem JPEG, selbst wenn man normalerweise mit dem JPEG weiterarbeitet. Wer nur JPEGs speichert, macht etwas falsch.

Ich mache das eh (und empfehle es auch jedem), da sind die Zitate wohl durcheinandergeraten.

Ich bezog mich eben darauf, dass es ein Problem werden kann, wenn man die RAFs löscht (oder gar nicht erst aufnimmt).

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vor 2 Stunden schrieb zoom:

Ein Porträt von meinem Vater(†) aus dem Jahr 2006, aufgenommen mit EOS 350D (8MP und das noch gecropt).

Zum Glück die *.DNG Datei nicht gelöscht. Ich kann immer noch zum Original zurück.

 

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stark !

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herzlichen Dank für eure Hinweise und Tips - da nun bald wieder besseres Wetter angesagt ist, werde ich  in der Natur draussen versuchen aus euren Ratschlägen die passendste Variante bei den Einstellungen für mich zu finden - nochmals herzlichen Dank an alle

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Wenn Du auf RAW verzichten möchtest, würde ich zur Bearbeitung den jpg-Illuminator empfehlen. Der erlaubt die Sättigungseinstellung für verschiedene Farbgruppen:

Hier habe ich Pink etwas verstärkt

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Anstatt die Sättigung einzelner Farben hoch- oder runter zu ziehen, bietet sich unter Umständen auch eine händische Anpassung der Farbbalance an. Im englischen Menü von Adobe Photoshop heißt die Funktion Image > Adjustments > Color Balance

Gerade bei Bildern mit sehr viel Grün, bei denen der Weißabgleich meiner X-T2 zuverlässig ins Gelbe kippt und damit alle Blätter übersättigt, bekomme ich sehr viel natürlicher wirkende Grüntöne heraus, wenn ich den Gelb-Blau-Regler etwas ins Blaue verschiebe. Das geht auch sehr gut mit den JPG-Dateien aus der Kamera.

 

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(Screenshot aus dem alten Photoshop CS6, da mein aktueller Rechner gerade zur Reparatur ist. In der neuesten Photoshop-Version sieht das Menü aber ganz ähnlich aus.)

 

Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich (neben der Katze bitte auch auf die Grüntöne in den Blättern achten).

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vor 50 Minuten schrieb kernpanik:

Gerade bei Bildern mit sehr viel Grün, bei denen der Weißabgleich meiner X-T2 zuverlässig ins Gelbe kippt und damit alle Blätter übersättigt, bekomme ich sehr viel natürlicher wirkende Grüntöne heraus, wenn ich den Gelb-Blau-Regler etwas ins Blaue verschiebe.

Kann man machen, aber es ist halt so, dass die eher kalte/bläuliche Grünwiedergabe, die Fuji seit jeher bevorzugt – das war schon bei Fujis Filmemulsionen so –, von manchen nicht so geschätzt wird, die stattdessen die wärmeren/gelblicheren Grüntöne von Canon bevorzugen.

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Man könnte aber auch mal RAF & JPG speichern und dann mit Motiven seiner Wahl mit dem internen RAW-Konverter oder Fujis X-RAW Studio so lange Filmsimulationen u.a. ausprobieren, bis man einen Satz Einstellungen gefunden hat, der einem für eine bestimmte Situation gefällt. 

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Am 13.7.2021 um 14:00 schrieb mjh:

Wer nur JPEGs speichert, macht etwas falsch.

Nur wenn er die Ambitionen hat, später noch etwas zu ändern - auch in vielleicht 10 oder mehr Jahren.
Andernfalls spart er viel Speicherplatz auf seinem Rechner und sich selber viel Arbeit ;) .

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vor 58 Minuten schrieb Allradflokati:

Nur wenn er die Ambitionen hat, später noch etwas zu ändern - auch in vielleicht 10 oder mehr Jahren.
Andernfalls spart er viel Speicherplatz auf seinem Rechner und sich selber viel Arbeit ;) .

Ja, wer heute schon weiß, was in 10 Jahren sein wird, kann sich viel Arbeit sparen … Aber Raw-Dateien machen ja keine Arbeit, und Speicherplatz wird so schnell größer und billiger, dass der Speicherplatzbedarf praktisch irrelevant ist.

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