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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor einer Stunde schrieb EmHa:

Am Ende kommt es so, wie mittlerweile teilweise schon bei Fernsehgeräten. Werbung.

Zu Beginn vielleicht nur im Menü. "Eterna wird Ihnen präsentiert von Audi."

Dann etwas komplexer beim Anschauen der Bilder. Nach jedem dritten Bild ein kurzer Werbespot.

Und schließlich im Sucher die "kurze" Werbeunterbrechung. 

Irgendwie so wird's kommen 🙄😁

... und werbungsfreies Menü erhälst Du nur, wenn Du die kostenpflichtige Premiumvariante kaufst. 😋

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Oder wie es vor einiger Zeit mal die ct-Schlagseite skizziert hatte:
Im Cockpit eines Passagierflugzeuges erscheint im Landeanflug eine Meldung auf dem Schirm:
"Die App "fahre das Fahrwerk aus" ist eine Trail-Version und hat die maximale Testdauer erreicht. Bitte geben sie den korrekten Freischalt-Code ein, um sie künftig weiter zu benutzen!"
Auf die Fotografie übertragen:
Ihr seit auf einem Event und habt das ultimative Motiv im Sucher, als sich die Kamera meldet: "Die Nutzungszeit für das Abspeichern Ihrer Fotos ist abgelaufen! Bitte schalten Sie zusätzliche Zeit über einen kostenpflichtigen Code frei!"

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vor 2 Stunden schrieb Dare mo:

und werbungsfreies Menü erhälst Du nur, wenn Du die kostenpflichtige Premiumvariante kaufst

Das mit der Werbung finde ich noch legitim solange es kostenlos ist, weil es sich auch irgendwie finanzieren muss. Da hat man dann ja die Wahl ob man es ohne Werbung kaufen will oder mit kostenlos hat. Man kann ja auch nicht erwarten, dass einem alles geschenkt wird und die Leute müssen ja auch leben von ihrer Arbeit. 

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Ja, klar!
Darum schreiben ja auch so viele hier, dass sie sich eine Kamera (oder so) holen, und nicht, dass sie sie kaufen!
Insofern wundert es mich, dass das Werbeeinblendungsmodell nicht schon längst eingeführt worden ist.

Oder was meinst Du mit "solange es kostenlos ist" ?

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Alternativ gäbe es noch ein Marketing Model, das bei Weiß Ware und Haushaltskleingeräten langsam eingeführt wird:

Du "Mietest" eine Waschmaschine für eine Zeit X. Da die Hersteller sie zurück nehmen müssen und recyceln wollen, werden sie haltbarer gebaut (keine Plastik Zahnräder, sondern wieder Metall) und um während der Nutzungszeit kostenlose Reparaturen zu vermeiden. Will man vorzeitig ein Upgrade wird die Maschine kostenlos ausgetauscht und die vereinbarte Nutzungszeit beginnt wieder von vorn. So wird eine Kundenbindung erzielt und ist für alle, auch der Umwelt zu liebe, eine win win Situation. Das macht natürlich nicht nur der Hersteller, sondern vor allem Händler, die mehrere Hersteller führen, so das auch ein Hersteller Wechsel möglich ist.

Wie dieses Konzept gewinnbringend für die Fotobranche umgesetzt werden kann, wäre zu entwickeln. 

Uns reitet ja oft genug der Teufel neue Hardware zu kaufen, altes manchmal mit höherem Verlust zu verkaufen, was mit dem v.g. Konzept, leichter umsetzbar wäre, ohne die Verluste. Wenige nutzen ihr Foto Equipment so lange, bis die Kamera den Geist aufgibt und unreparabel ist. Dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob eine Kamera alles bietet und man braucht auch kein anderes , hier diskutiertes kostenpflichtiges Software update, oder eine kostenpflichtige App Erweiterung.

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vor 2 Stunden schrieb DRS:

Das mit der Werbung finde ich noch legitim solange es kostenlos ist, weil es sich auch irgendwie finanzieren muss. Da hat man dann ja die Wahl ob man es ohne Werbung kaufen will oder mit kostenlos hat. Man kann ja auch nicht erwarten, dass einem alles geschenkt wird und die Leute müssen ja auch leben von ihrer Arbeit. 

Jein. Einerseits kann ich Dir zustimmen. Wenn ich mal die Freeware für PC Programme als Beispiel nehme, so gibt es durchaus die Möglichkeiten an kostenlose Software zu kommen, die auch ohne Werbung auskommt. Aber das ist wohl für die Software für Kameras nicht praktikabel,  denn dazu müssten die Kamerahersteller ihr Betriebssystem als Open Sorce zur Verfügung stellen. Ich denke, das würde sicherlich ein ziemliches durcheinander verursachen, vor allem wüsste ich nicht, wie da dann noch der Service vernünftig arbeiten könnte, wenn jeder eine beliebig veränderte Software auf seiner Kamera hat?

So gesehen wäre es sicherlich technisch möglich, aber wirklich praktikabel? Einerseits gäbe es so die Möglichkeit, dass Softwarewünsche individuell angepasst werden könnten. Hier im Forum haben wir ja schon oft die verschiedensten Wünsche gehabt und das wäre bei einer Open Sorce lösung sicherlich machbar. Jedoch birgt das neue Probleme, denn wenn ich mir die Diskussion zum Firmwareupdate ansehe, würden zusätzliche Programme und Veränderungsmöglichkeiten auch neue Schwierigkeiten und Komplikationen mit sich bringen. Wer sollte bei solchen Problemen Hilfe leisten? Der Fuji-Service jedenfalls nicht und ich denke nicht, dass sich die Leute, welche solche freien Programme zur Verfügung stellen würden, so anfin sind, bei Problemen helfen zu können.

Daher denke ich, sollte der Hersteller alleine für die Updates und Firmware zuständig sein und bleiben. Denn wenn es mal Probleme gibt, hat man einen kompetenten Ansprechpartner der dafür verantwortlich ist.

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen. Ich halte nichts davon, für eine Firmware zu bezahlen. Denn wie schon viele zurecht bemerkt haben, würde das langfristig bedeuten, dass man die Kameras "drosseln" oder abgespeckt bekommen würde, nur nur wenn man dann noch das Extrapaket kauft, eine vollwertige Kamera bekommt. Denn das war doch mit einem großen Firmware-update gemeint? Das man zusätzliche Funktionen erhält, welche man zuvor nicht hatte. Zumal es sicherlich auch eine technische Frage ist, welche man umsetzen kann und welche nicht. Dennz.B. kann eine X-T3 keinen IBIS per Firmware bekommen, weil ja dieser nicht verbaut ist. Darum stellt sich mir die Frage, was kann also eine so große Erweiterung per Firmwar-update sein, dass man dafür zahlen müsste?

Die "einfacheren" Erweiterungen, welche es bisher gab (z.B. die AF Anpassung der X-T3 auf X-T4 Level) gab es von Fujifilm kostenlos. Das ist eine feine Sache und ist im Rahmen der technischen Möglichkeiten der Kamera erfolgt. Eine andere Sache wäre, wenn Fuji einen "Nachrüstsatz" z.B. für IBIS bei der X-T3, wäre ich sicherlich gerne bereit, dafür zu bezahlen. Weil dazu müsste man die Kamera einschicken, sie bekommt ein technisches sowie softwarebasierendes Update und würde die X-T3 zu einer anderen Kamera machen. (X-T3+ ?) So wie es im Pkw-Bereich Nachrüstsätze oder Tuningkits gibt, die man dazukaufen kann. So eine Option kann nicht kostenfrei laufen und ich denke für mögliche Interessenten wäre sowas sicherlich nicht nur interessant sondern würde sicher auch Abnehmer finden. Aber das ist nur mal so ein Gedankenspiel.

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vor 3 Minuten schrieb Dare mo:

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen. Ich halte nichts davon, für eine Firmware zu bezahlen. Denn wie schon viele zurecht bemerkt haben, würde das langfristig bedeuten, dass man die Kameras "drosseln" oder abgespeckt bekommen würde, nur nur wenn man dann noch das Extrapaket kauft, eine vollwertige Kamera bekommt.

Das Funktioniert seit jahrzehnten in der Autoindustrie. Das passiert heute sogar mit Software (habe ich gerade bei Jaguar erlebt) und nicht nur bei Elektro Fahrzeugen. Es wäre sehr innovativ ähnliches in der Kamerabranche um zu setzen, auf der anderen Seite, wollen sich die Hersteller vom Wettbewerb unterscheiden und das nicht nur in den Hardwareanforderungen. Allerdings muss man auch den Mut haben eine Nische neu zu besetzen. Bei der Hardware ist das erfolgreich gelungen, Monochrom Kameras, X 100, Q, GR, RX1, usw.

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Wenn Kameras offene Plattformen wären, entstünde daraus kein Serviceproblem. Der Service muss nur überprüfen, ob die Hardware mit der Standardsoftware funktioniert. Ist das der Fall, ist die Sache für ihn abgeschlossen. So funktioniert das seit Jahren bei meinen Computern.

Grundsätzlich sollte man sich aber darüber im Klaren sein, neue Vertriebskonzepte werden sich nur durchsetzen, wenn der Hersteller damit besser verdient, der Kunde also mehr bezahlt. Alles andere ist Illusion. Manche erhoffen sich zum Beispiel, dass sie eine Nur-Standbildkamera billiger bekommen können als jetzt. Das würde nicht geschehen. Wenig-Nutzer müssen mehr bezahlen. Nur die Vielbenutzer kommen etwas billiger davon. 

Adobes Mietmodel zeigt wie es läuft. Jemand, der vor fünfzehn Jahren einmal Photo Shop gekauft hat und sich jetzt alle fünf Jahre nur Light Room kaufen würde und auch das nur, weil er ein Update für seine neue Kamera braucht, der bezahlt im Abo mehr. Jemand der aber alle Programme intensiv benutzt und bei allen immer auf die neuste Version angewiesen ist, der kann im Abo deutlich sparen. Deshalb gibt es hier noch Leute, die benutzen immer noch Light Room 6. Oder welches welches die letzte Kaufversion war. Für sie wäre das Abo teurer. Andererseits ist für  @Rico Pfirstinger, der über neue Softwarefeatures berichtet und der jede neue Kamera und jedes neue Objektiv möglichst noch vor offiziellem Erscheinen testen will, das Abo günstiger, als wenn er jedesmal alle Updates bezahlen müßte.

Ein weiterer Grund für Abos ist natürlich die sofortige Abschreibung der Abogebühren für gewerblich Nutzer. Ich glaube @DRS hatte erwähnt, dass der steuerliche Abschreibezeitraum von sieben Jahren nicht der Nutzungsdauer entspricht. Da könnte ein Leasing durchaus günstiger sein. Nicht weil es insgesamt billiger ist. Es ist teurer. Die Leasingbank will auch verdienen. Aber weil die sofortige Absetzbarkeit der Ausgaben und geringere Kapitalbindung die Kalkulation erleichtern.

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Ein Teil der Autoindustrie verkauft ja auch fünf Jahre Garantie als großes Geschenk an den Kunden. Tatsächlich werden alle Kunden damit gezwungen, fünf Jahre lang alle Inspektionen beim teuren Vertragshändler machen zu lassen. Es profitieren nur die wenigen, bei denen tatsächlich etwas kaputt geht. Ich bin sicher, das Werk macht ein gutes Geschäft. 

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Wir diskutieren hier doch um andere , neue Varianten und Gedanken da zu. Was ich vor allem lese sind Einwände, auch wenn sie z.T. berechtigt sind. Aber das ist genau die Bremse von Innovationen. In meiner jahrelangen Tätigkeit als Unternehmensberater, war das immer das größte Problem, da die Firmenangestellten immer Begründungen hatten, warum Änderungen nicht umsetzbar sind, anstatt zu unterstützen und nach Wegen zu suchen wie man ein Ziel und die Änderung erreicht.

Es ist ja auch nicht unser Problem, sondern das der Kamera Industrie. Es hat aber auch seine Gründe warum diese immer mehr Ertrag in den letzten Jahren verliert. Zu letzt siehe OLY.

Was heute passiert sind Weiterentwicklungen, des AF, der ISO und Sensoren, höherer Auflösung. Neuerungen, "große" Innovationen, bleiben aus.

 

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vor 4 Stunden schrieb Dare mo:

Aber das ist wohl für die Software für Kameras nicht praktikabel,

Ja das sehe ich aber genauso.  Mich regt nur immer ein bisschen auf, dass viele einfach ein kostenloses Programm nutzen und sich dann aufregen, dass Werbung dazwischen ist. bei Firmware finde ich das natürlich auch abstrus, weil es absolut stören würde und nicht im Sinne des Erfinders ist. Dafür bezahlt man ja eine Menge Geld für seine Kamera und dafür kann sie einen auch was bieten.

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Was ich bei Fuji nicht verstehen kann, dass sobald es neue Filmsimulationen in neuen Kameras gibt, diese nicht allen Kameras per Firmwareupdate zur Verfügung gestellt werden, denn das mit den Filmsimulationen in der Kamera ist ein Alleinstellungsmerkmal von Fuji. Und diese haben vermutlich eher nicht so furchtbar viel mit der Hardware der Kameras zu tun.
Aber dafür dann gleich Geld bezahlen... ich weiss nicht.

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vor 16 Minuten schrieb Alter_Schwede62:

Was ich bei Fuji nicht verstehen kann, dass sobald es neue Filmsimulationen in neuen Kameras gibt....

Ganz einfach  weil sie auch von der Hardware abhängig sind und eine X 100 hat eine andere Hardware, als eine X100 V oder T4

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vor 3 Stunden schrieb X_Fanboy:

....In meiner jahrelangen Tätigkeit als Unternehmensberater, war das immer das größte Problem, da die Firmenangestellten immer Begründungen hatten, warum Änderungen nicht umsetzbar sind, anstatt zu unterstützen und nach Wegen zu suchen wie man ein Ziel und die Änderung erreicht.

Bei Änderungen gibt es immer Leute die davon hauptsächlich profitieren und andere die eher die Lasten tragen. Firmenleitung und Aktionäre gehören zu denen, die hauptsächlich profitieren. Sonst würden sie die Änderungen nicht wollen. Angestellte erleben zumindest kurzfristig die Nachteile, z. B. Mehrarbeit während der Umstellung. Die Vorteile, z. B. das Weiterbestehen der Firma erleben sie meistens nur indirekt, weil nicht klar ist, warum eine Firma noch existiert. Trotz oder wegen der Änderung? Und ich kann mich nicht erinnern, dass in der Vergangenheit mal eine Firma ihren Mitarbeitern versprochen hat: "Wenn wir das Wachstumsziel von 7% erreicht haben, bekommen alle 7% mehr Gehalt". (Ja, ich weiß,  das ist alles deutlich komplizierter). Wenn es ums Überleben einer Firma geht und das den Mitarbeitern bekannt ist, arbeiten die meisten mit, was viele Beispiele in der Vergangenheit gezeigt haben, in denen Belegschaften große Einschränkungen hingenommen haben, um das Überleben ihrer Firma zu gewährleisten. Manchmal mit Erfolg, manchmal ohne.

In unserem Fall geht es um Hersteller und Kunden. Wenn der Hersteller mehr verdienen will, durchaus legitim, muss irgendjemand mehr bezahlen, meistens der Kunde. Wenn der Kunde mehr Leistung will, ohne mehr zu bezahlen, auch ein legitimer Wunsch, wird der Hersteller weniger verdienen.

Es geht aber nicht nur um direkte Kosten. Häufig kann man den Kunden mehr Geld aus der Tasche ziehen, indem man ihm einen Vorteil bietet, für die der Kunde bereit ist zu bezahlen. PayPal und Amazon sind gute Beispiele dafür. Die wesentliche Leistung, die sie bieten, ist ein hohes Maß an Bequemlichkeit. Langfristig müssen wir für diese Leistung aber mehr bezahlen, denn die Verkäufer haben oder werden die Zusatzkosten einpreisen.

vor 3 Stunden schrieb X_Fanboy:

Es ist ja auch nicht unser Problem, sondern das der Kamera Industrie. Es hat aber auch seine Gründe warum diese immer mehr Ertrag in den letzten Jahren verliert. Zu letzt siehe OLY.

Das nähert sich ein bisschen diesem Vorschlag😀

 

 

vor 3 Stunden schrieb X_Fanboy:

Was heute passiert sind Weiterentwicklungen, des AF, der ISO und Sensoren, höherer Auflösung. Neuerungen, "große" Innovationen, bleiben aus.

Ich denke mehre große Innovationen wurden bereits gemacht, aber nicht die, die sich gestandene Hobbyfotografen wünschen.

Als absolut größte Revolution sehe ich die Handyfotografie sein. Das aktuelle Leben wird in einem nie gekannten Ausmaß dokumentiert, sowohl das alltägliche Leben normaler Leute als auch ungewähnliche Ereignisse der Weltpolitik. Es gibt von den 5 Monaten Krieg in der Urkaine vermutlich mehr Bilder und Filme als es zusammen von allen anderen Kriegen zuvor gibt.

Als zweite Revolution sehe ich die Drohnenvideografie. Die vielen Luftbildaufnahmen zeigen die Welt in einem völlig neuen Blickwinkel.

Während Drohnen vermutlich hauptsächlich in den Industrieländern eine weite Verbreitung haben, sind Handys in allen Schichten der Weltbevölkerung verfügbar.

bearbeitet von Jürgen Heger
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@Jürgen Heger, ich gebe Dir z.T. recht wenn Du die Sparte sämtlicher Fotografie betrachtest. Missverständlicher Weise bezog ich mich auf die Spiegellosen. die für mich letzte große Innovation waren, womit Sony ein neues Zeitalter bei KB Kameras eingeläutet hat.

Auf Grund des durchschlagenden Erfolges waren sicherlich die Aktionäre zu frieden, wie auch Sony selber und die Anwender. Es war eine mutige, wenn auch gut kalkulierte Entscheidung. Von da an gab es nur noch Weiterentwicklungen wie ich sie schon beschrieben habe.

Was darüber hinaus möglich sein könnte kann ich nicht sagen, auch nicht was relevant für die Käufer wäre, das ist Sache des Vertriebes, Marketing, Controlling, usw. eines Herstellers.

Nur mal ein Beispiel aus dem Handybereich: Heute sieht fast jedes Smartphone aus wie das andere. Versuche von Klapphandys (Samsung) laufen lau. Sie sind teuer und vor allem dicker, was viele stört. Wie war das noch vor vielen Jahren, wo Nokia, Motorola, Sony erfolgreich versucht haben, sich im Design gegenseitig zu übertreffen. Technisch können doch fast alle Hersteller alles, was auch die Konkurrenz kann, mehr oder weniger schnell. Andere Unterscheidungsmerkmale fehlen fast gänzlich, wie man sich vom Wettbewerb absetzen kann. Einzig noch die Idee der Smart Watch, die gegriffen hat und das als Ergänzung zum Smartphone. Und hier krankt es seit Jahren an der mäßigen Akkulaufzeit.

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@X_Fanboy

Ich fürchte eben, da kommt nicht mehr so viel. Auch die spiegellosen Systemkameras sind nur eine Weiterentwicklung gewesen. Nach meiner Erinnerung hatte ich bei einem Freund eine digitale Kompaktkamera mit elektronischem Sicher gesehen, bevor Sony seine Nex vorgestellt hat. Der Sucher hatte eine deutliche Verzögerung und war auch nicht sehr flüssig. Sony hat also nur gewartet, bis die APS-C-Sensoren schnell genug waren. Sie haben gleich ein Wechselbajonet gewählt. Fuji hat mit der X100 nur die Kompaktkamera größer und hochwertiger gemacht. Aus meiner Sicht beides nicht wirklich eine Revolution sondern nur Weiterentwicklung.

Die meisten technischen Neuerungen sind keine überraschenden Erfindungen eines einsamen Denkers, sondern das Ergebnis vieler kleiner, im Prinzip vorhersehbarer Schritte. Die Auswirkungen, besonders zusammen mit anderer neuer Technik können revolutionär sein und sind nur schlecht vorhersehbar. Handys waren vorhersehbar. Die Bedeutung , die sie nur zusammen mit dem Internet erzielt haben, war es nicht.

In der Vergangenheit waren alle wirklichen Innovationen immer ein Bruch mit der vorhergehenden Technik. Das Vervielfältigen von Information wurde nicht durch besseres Papier, bessere Schreibfedern oder bessere Tinte revolutioniert, sondern durch den Buchdruck mit beweglichen Buchstaben. Das Weiterverbreiten von Information wurde nicht durch noch schnellere Druckmaschienen oder noch schnellere Kutschen, sondern durch die Telegrafie revolutioniert. Dann kamen Rundfunk, Fernsehen (Video killed the Radio Star) und schließlich das Internet. HDTV und High Dynamic Range haben dem Fernsehen nicht viel geholfen. Damit sind die alten Techniken nicht zwingend überflüssig. Aber die Revolutionen finden woanders statt.

Vielleicht liege ich auch falsch, und da kommt noch was ganz großes.

bearbeitet von Jürgen Heger
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Bug-Fixes und Fehlerbehebung sollte immer kostenlos sein.

 

Ich könnte mir aber Vorstellen für nachträgliche Filmsimulationen oder zusätzliche Funktionen die über die normalen Grundfunktionen hinausgehen schon was zu bezahlen. Z.B. solche Funktionen wie Fokusstacking, Live Bulb etc.

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vor 12 Stunden schrieb Jürgen Heger:

Als absolut größte Revolution sehe ich die Handyfotografie sein. Das aktuelle Leben wird in einem nie gekannten Ausmaß dokumentiert, sowohl das alltägliche Leben normaler Leute als auch ungewähnliche Ereignisse der Weltpolitik.

ich verstehe auch nicht, warum bisher die Kamerahersteller so zögerlich mit der Implementierung von Computational Photography sind - also den Kniffs, denen sich Smartphones bedienen - natürlich abschaltbar - aber als Option für sehr viele, sicher ein Gamechanger.

Davon ist ja nicht alles "mogeln" - und mancher Hersteller, hat das ein oder andere Feature ja schon im Angebot - aber meist gut versteckt und nicht auch "i-Auto", bzw. dem "grünen Rechteck", wo es hingehört.

vor 11 Stunden schrieb X_Fanboy:

@Jürgen Heger, ich gebe Dir z.T. recht wenn Du die Sparte sämtlicher Fotografie betrachtest. Missverständlicher Weise bezog ich mich auf die Spiegellosen. die für mich letzte große Innovation waren, womit Sony ein neues Zeitalter bei KB Kameras eingeläutet hat.

Sony? Meines Wissens gab es die Olympus Pen Serie vorher.

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Sollten Kameras irgendwann permanente Internetanbindungen über Mobilfunk und WLAN anbieten, wird sich wahrscheinlich einiges im Bereich Support, Abo, Updates, Werbung und Rechenleistung ändern. Ob das jedem dann gefällt ist eine andere Sache.

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Am 23.7.2022 um 00:11 schrieb TommyS:

Gut ein halbes Jahr nach dem Kauf der T1 kam V. 4 als kostenloses Update heraus und der AF-C war deutlich besser.

Dass er nicht schon zu Beginn so gut war, kann man ohne Weiteres auch als Fehler werten. ;)

Von mir aus könnten alle Kameras um die Hälfte billiger sein, aber dafür keine Video-Funktion haben. Wer es trotzdem braucht, soll diese um die entsprechende Summe dazu kaufen oder mieten. Dann können sie noch Augen- und vor allem Tieraugen-AF streichen und noch mal billiger machen. :D

 

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Wenn sich die Frage stellt, was da noch gross kommen soll, landen wir doch schnell bei der bereits mehrmals, zuletzt von @rachmaninov angeführten Computational Photography. Es ist mir ein absolutes Rätsel, warum sich die Kamera-Hersteller immer noch weigern, dem Smartphone und z.B. seiner besseren "Nacht-Tauglichkeit" etwas gleichwertiges oder auch hochwertigeres entgegenzusetzen, technisch wäre das ohne viel Einsatz zu bewerkstelligen. Aber wenn ich natürlich als Amateur erst zu einer FF-Kamera greifen muss und/oder tausende von Euros versenken muss, nur damit ich, um mal bei dem einen Beispiel zu bleiben, ebenso gute Nacht-Fotos wie mit meinem Smartphone der letzten Generation schiessen kann, werden sich über kurz oder lang die meisten noch aktiven Hobby-/Amateur-/No-Profi-Fotografen (KamerabesitzerInnen) fragen, für was & wen sie da eigentlich den Aufwand betreiben und nicht zuletzt warum sie dafür so viel Geld versenken ...

On Topic: Für Updates vorhandener Funktionen würde ich nicht zahlen wollen - für nachträglich zu implementierenden Features schon, siehe das Beispiel IBIS.

Ein anderes Thema wären modulare Modelle - aber aus obigen Gründen haben Hersteller daran (und an der Nachhaltigkeit) noch weniger Interesse - die wollen weiterhin möglichst jedes Jahr neue Modelle verkaufen. Das Geschäftsmodell sollte sich wirklich bald erledigt haben - niemand erreicht die Zielgerade, wenn der Gaul totgeritten wird.

 

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vor 1 Minute schrieb grimm:

für nachträglich zu implementierenden Features schon, siehe das Beispiel IBIS

Lässt sich nicht nachträglich per Software implementieren, außer bei Video (was ja niemand braucht :D), wenn nicht der volle Sensor genutzt wird. Für richtiges IBIS muss der Sensor ja beweglich sein. Dafür nachträglich bezahlen zu müssen, käme der BMW-Sitzheizung gleich. Man hat dafür bereits beim Kauf voll bezahlt, aber man darf es ohne weiteren Geldeinwurf nicht benützen.

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Yap, ich meinte auch nicht, dass das beim IBIS anders funktionieren könnte (wie oben beschrieben via Kleve), aber meine Vorstellungskraft reichte nur bis zu diesem halbseidenen Beispiel, sorry (es ist soo warm). 🤯

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vor einer Stunde schrieb grimm:



Ein anderes Thema wären modulare Modelle - .....

 

Modular ist leider immer deutlich teurer als integriert. In meiner  beruflichen Laufbahn hatte der Vertrieb mehrfach die Idee, etwas modular aufzubauen, weil der Kunde sich dann selbst zusammenstellen kann was er wirklich braucht. Das ist immer an den hohen Kosten gescheitert. Steckverbindungen, Kabel, Schraubverbindungen und modulfähige Gehäuse sind nämlich ziemlich teuer im Vergleich zu elektronischen Bauteilen, die maschinell auf die Leiterplatte aufgeklebt und anschließend in einem kurzen Durchlauf durch einen Ofen aufgelötet werden.

Wenn BMW Sitzheizungen immer einbaut, auch wenn der Kunde sie nicht bestellt, liegt das daran, dass dieses Vorgehen für BMW mehr Gewinn verspricht, vermutlich aber auch den Preis für alle Kunden etwas reduziert. Die Wege der Großserienproduktion sind manchmal verwunderlich. Und es sind nicht nur die bösen Hersteller, die sich der Nachhaltigkeit verweigern, sondern auch die bösen Kunden, die sie nicht bezahlen wollen.

Es ist fast immer so, dass die Kunden im Wesentlichen das bekommen, was die Mehrheit der Kunden bereit ist zu bezahlen. Leider kommunizieren die Firmen die detaillierten Abhängigkeiten nicht offen und auch nicht, warum sie welche Entscheidung getroffen haben. In einer idealen Welt gäbe es für jedes normale Produkt eine nachhaltige Alternative zu dem dann notwendigen Preis. Für beides wäre die vollständige Kalkulation offengelegt. Wo werden welche Rohstoffe zu welchem Preis eingekauft und wieviel verdienen die beteiligten Arbeiter. Und sagen wir mal, der Gewinn ist in beiden Fällen exakt gleich hoch. Dann würde man sehen, wieviel die Kunden tatsächlich bereit sind, für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Menschrechte zu bezahlen. So wie es jetzt ist, kann man leicht meckern, dass die anderen sich nicht genügend darum kümmern😊.

Das ist zumindest der Eindruck, den ich habe. Es könnte natürlich auch alles ganz anders sein😀.

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