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vor 2 Stunden schrieb gambler:

fühle mich nach wie vor bei der xt5 gut aufgehoben. aber ich Frage mich wie sie bei der tierfotografie abschneidet?

Angenommen ihr habt das 70-300mm Objektiv und wollte einen Entenanflug im afc ablichten.

Das geht auch mit der X-Pro3 ;)

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OK, das ist jetzt ein 1:1-Crop aus dem JPG bei 70mm, aber auch mit AF-C gemacht.
Aber es war ein einzelnes Foto ohne "Dauerfeuer" und ganz spontan gemacht, weil ich die Kamera eigentlich für andere Situationen eingestellt hatte.
Das AF-Feld war relativ klein und die Verschlußzeit mit 1/420 Sekunde auch zu lang.
Mit der X-T5 und den richtigen Einstellungen (die man tunlichst vorher wählt) sollte es kein Problem darstellen - vorausgesetzt du reagierst rechtzeitig.
Hier habe ich die Brennweite natürlich nicht angepasst, denn ich war froh, diese Nilgans überhaupt erwischt zu haben.
Wie @AS-X bereits andeutete, klappt das nie auf Anhieb, sondern es braucht einiges an Erfahrung und Übung - automatisch mit Garantie leider nicht.

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Die Übung bezieht sich dann vor allem darauf, die gefiederten Freunde im Sucher zu behalten, was mit zunehmender Brennweite schwieriger wird. Ich habe für solche Fälle ein Rotpunktvisier Edit:  https://www.amazon.de/Olympus-EE-1-Punktvisier-mit-Blitzschuh/dp/B00SMPLV12 dabei. Der Vorteil ist, dass man nicht das enge Blickfeld durch den Sucher bei z.B. 600mm hat, sondern freies Sichtfeld und somit den Vogel auch sieht, wenn er nicht im Blickfeld des Objektivs ist. Hier ein Video dazu: https://youtu.be/Ww5a8r7aqOcDen Rest macht die Kamera, die aber auch richtig eingestellt sein will. 

 

bearbeitet von Tommy43
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vor 11 Stunden schrieb gambler:

fühle mich nach wie vor bei der xt5 gut aufgehoben. aber ich Frage mich wie sie bei der tierfotografie abschneidet?

Angenommen ihr habt das 70-300mm Objektiv und wollte einen Entenanflug im afc ablichten. Wie viel Bilder sind dann gut? Gelesen hab ich 85%, was mir locker reichen würde.

Zur Tierfotografie, abgesehen von Hunden, finde ich im Netz eher weniger dazu, würde mich aber interessieren wo die Grenzen liegen. Falls wer ein paar Beispielbilder von der Vogelfotografie hat, ein Link vielleicht?

kann ich mit der xt-5 zum Vollmond während der blue hour gute Bilder machen oder ist der ISO dann zu hoch?

 

Mit der H2 gemacht, ist ja ähnlich:

 

Was denn Mond betrifft, was hast du dir da vorgestellt? Ganze Aufnahme (mit Tele kein Problem) oder als Teil einer Szene (dann mit Stativ und längere Belichtungszeit)

 

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vor 11 Stunden schrieb gambler:

Angenommen ihr habt das 70-300mm Objektiv und wollte einen Entenanflug im afc ablichten. Wie viel Bilder sind dann gut? Gelesen hab ich 85%, was mir locker reichen würde.

Anflug ist fotografisch gesehen auf alle Fälle schwieriger als Abflug. Ich habe ja ne H2s und würde da auch zig Enten auf der "Landebahn" verfehlen, weil mir die Erfahrung diesbezüglich fehlt, obwohl de Kamera das locker packen würde, genauso wie die T5 sicherlich. Das ist einfach eine Frage der Übung, der Naturkenntnis oder manchmal auch des Zufalls.

Was mir oft bei diesen Wildlife und Vogelbildern sehr oft   fehlt ist der Gesamtkontext zwischen Motiv , Hintergrund und Vordergrund, was es natürlich dann noch schwieriger macht. Ich bin ja Fotograf und kein Ornithologe, dem die reine Präsenz der "Superstelze" und deren Doku reichen würde. Ich will ja zusätzlich ein gutes Foto davon machen.

Ich finde das gerade in diesem Genre oft die Schärfe des Bildes zum wichtigsten Aspekt wird, bevor man mal auf das Gesamte schaut. Natürlich ist es wichtig, aber oft wird das in meinen Augen nicht automatisch auch ein gutes Foto. 

Bei den neuen Kameras würde ich mir um die Technik nicht vornehmlich Gedanken machen, eher um die eigene Erfahrung, die gerade in diesem Bereich sehr wichtig ist. Da muss man schon ein bisschen üben.

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vor 12 Stunden schrieb gambler:

Angenommen ihr habt das 70-300mm Objektiv und wollte einen Entenanflug im afc ablichten. Wie viel Bilder sind dann gut? Gelesen hab ich 85%, was mir locker reichen würde.

Je mehr, desto besser. Obs was wird kommt drauf an wie die Enten fliegen. Wenn sie auf dich zukommen ist das eine Herausforderung für die Kamera. Wenn sie seitlich fliegen nicht, dafür braucht man dann auch keine neuere Kamera oder gar H2s.

vor 12 Stunden schrieb gambler:

kann ich mit der xt-5 zum Vollmond während der blue hour gute Bilder machen oder ist der ISO dann zu hoch?

Ist Pillepalle...für jede Kamera. In der Blauen Stunde hat man noch genug Licht, außerdem kommt noch das helle Mondlicht hinzu. Kannst du auch mit ISO 100 oder 200 machen, selbst formatfüllend (Belichtungszeit hängt auch davon ab wie groß ein bewegtes Objekt auf dem Bild ist). Schwerer ist es z. B. den Blutmond zu fotografieren. Da geht der ISO dann wirklich ein bisschen höher.

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vor 54 Minuten schrieb Photon123:

Je mehr, desto besser. Obs was wird kommt drauf an wie die Enten fliegen. Wenn sie auf dich zukommen ist das eine Herausforderung für die Kamera. Wenn sie seitlich fliegen nicht, dafür braucht man dann auch keine neuere Kamera oder gar H2s.

Ich hätte es nun wieder andersherum als einfacher empfunden, weil ich die ja dann nicht aus dem Sucher verliere, sondern bis zur Landung quasi gerade verfolgen kann, wo dann allerdings die Technik etwas wichtiger wird, aber ich habe da wie gesagt nur Halbwissen. Auf alle Fälle macht sich da eine H2s auf jedem Fall besser als eine T5.

Als sehr unerfahrener Vogelfotograf verliere ich die eher aus dem Sucher als dass ich sie nicht scharf bekommen würde, wenn die Kamera lange drauf ist. letztens habe ich so einen Milan verfolgt, der keine 20m über meinen Kopf schwebte und als ich ihn dann endlich hatte, hat die H2s genau ein unscharfes Bild von vielen gemacht und das wäre das beste gewesen, weil er da so runter zu mir geschaut hat. Aber ich warte auch nicht auf Vögel, sondern fotografiere sie nur, wenn mal einer in Reichweite ist und da ist die H2s wohl keine schlechte Wahl.

Ich denke, dass es mit sehr vielen Kameras möglich ist, wenn man sich ornithologisch und allgemein in der Natur gut auskennt und seine Technik diesbezüglich einsetzt und beherrscht.

 

In diesem Falle  ist es aber, wenn ich das richtig verstanden habe nur eine Anwendung von vielen und da hat man zwar vielleicht in diesem Falle nicht die Trefferquote einer H2s, aber durchaus gute Möglichkeiten, das alles zu bewerkstelligen. Für das meiste andere wäre sie ja mehr als ausreichend und man hat auch noch die Wahl, ob man es lieber klassisch hat oder eben wie alle anderen. Beim Mond kann man ja auch die alle anderen Fujis wohl genauso gut einsetzen, die in den letzten Jahren den Markt bevölkern.

 

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vor einer Stunde schrieb DRS:

Ich hätte es nun wieder andersherum als einfacher empfunden, weil ich die ja dann nicht aus dem Sucher verliere, sondern bis zur Landung quasi gerade verfolgen kann, wo dann allerdings die Technik etwas wichtiger wird, aber ich habe da wie gesagt nur Halbwissen.

Ja, für den Fotografen wird es einfacher, wenn der Vogel auf einen zukommt. Für die Kamera wirds aber deutlich schwerer. Wenn man z. B. den AF testen will testet man genau bei solchen Szenen., ob jetzt Vogel, Sportler etc.

vor einer Stunde schrieb DRS:

letztens habe ich so einen Milan verfolgt, der keine 20m über meinen Kopf schwebte und als ich ihn dann endlich hatte, hat die H2s genau ein unscharfes Bild von vielen gemacht

Gegen den Himmel, besonders auch wenn der nicht so harte Strukturen hat ist das für die Kamera auch recht einfach. Auch da wirds dann wieder deutlich schwerer, wenn man z. B. einen näheren Hintergrund aus Bäumen etc. hätte. Das ist mit der T20 z. B. teils eine Katastrophe.

vor einer Stunde schrieb DRS:

Ich denke, dass es mit sehr vielen Kameras möglich ist, wenn man sich ornithologisch und allgemein in der Natur gut auskennt und seine Technik diesbezüglich einsetzt und beherrscht.

Hilft zumindest. Einige Szenen kann man vorhersehen. Bei Enten z. B. weiss ich, wenn ein Hund kommt fangen einige an zu schnattern oder fliegen weg. Oder wenn sie baden, dass sie sich danach aufrichten und mit den Flügeln schlagen. Ich habe auch mal eine auf mich zufliegende Möwe mit MF fotografiert, weil ich es planen konnte und wusste was passiert. Viel mehr Erfahrung habe ich aber auch nicht mit Vögel, da ich auch nicht die nötige Brennweite habe leider.

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Ich will jetzt nicht speziell Tierfotografie oder Actionfotografie betreiben, aber es könnte langfristig schon ein größeren Raum einnehmen. Jedenfalls hat es mich schon beeindruckt was man da so machen kann. Nun ist natürlich die Frage wie gut das eine t5 kann oder eben nicht kann. Manche Kameras haben ja 20, 30 oder noch mehr Bilder pro Sekunde... Da stelle ich mir das durchklicken und aussortieren jetzt schon eher nervig vor. Heißt das würde ich nicht brauchen und auch nicht haben wollen. 

Eine t5 macht 13-15 Bilder die Sekunde. Vermutlich versucht man so ne Actionszene 1, 2 oder 3 Sekunden draufzuhalten. Das kann die t5 wohl, wären dann ca. 45 Bilder und wenn die Prozentangabe stimmt sind davon über 35 scharf. Das würde mir schon gut reichen, bin jetzt nicht drauf aus den Flügelschlag absolut exakt in jeder Pose zu treffen.

Mir fällt es aber schwer dieses Thema einzuordnen. Bei Rehen braucht es doch sicher keine top Geschwindigkeit, ebenso bei nem Fuchs oder Eichhörnchen oder anderen Säugern? Würde da vermutlich gar kein afc verwenden

Wie seht ihr das, am besten aus persönlicher Erfahrung:)

Was mich hier auch etwas stutzig macht, ist dass man zur Tierfotografie sehr viele Bilder von Canon, Olympus oder Panasonic findet. Fujifilm scheint da generell wenig genutzt zu werden, oder finde ich die Bilder einfach nicht? Auch die Objektivauswahl lässt vermuten, dass das nicht so ganz perfekt ist. 

 

Bezüglich des Vollmondes. Wollte nicht den Mond fotografieren sondern mit dem Mondlicht etwas anderes fotografieren. Die Frage stelle ich eigentlich nur weil ich mir da die Lichtverhältnisse vorstellen kann. Wenn auf den Beispielbildern die ISO angabe usw. dabei ist ist das zwar toll, aber ich kann mir nicht die Situation vorstellen in der das Bild gemacht wurde und daher sind die Angaben für mich schwierig.

Ist so ähnlich wie mit dem zoom bzw. Der Brennweite. Wenn ich mal ein Reh knipsen will, dann ist das vermutlich so knapp 100m weg (schätzung), geht das mit einem 70-300mm objektiv denn oder dann doch schon ein 100-400mm Objektiv. Nicht das ich das jetzt kaufen will, geht mir mehr darum zu erahnen wie sich das so alles verhält.

 

 

 

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vor 37 Minuten schrieb gambler:

Mir fällt es aber schwer dieses Thema einzuordnen. Bei Rehen braucht es doch sicher keine top Geschwindigkeit, ebenso bei nem Fuchs oder Eichhörnchen oder anderen Säugern? Würde da vermutlich gar kein afc verwenden

Wie seht ihr das, am besten aus persönlicher Erfahrung:)

Action kannst du bei allen Tieren haben, auch bei Rehen. kommt halt drauf an, was du fotografieren willst. Eine Paarungsszene bei Rehen oder Eichhörnchen oder Jagdszenen von Füchsen können schon ziemlich actiongeladen sein und erfordern schon einen guten AF-C und eine gute Seriengeschwindigkeit. Das trifft übrigens auf fast alle Tiere zu, abgesehen von Schildkröten, Faultieren, o.ä.

vor 37 Minuten schrieb gambler:

Was mich hier auch etwas stutzig macht, ist dass man zur Tierfotografie sehr viele Bilder von Canon, Olympus oder Panasonic findet. Fujifilm scheint da generell wenig genutzt zu werden, oder finde ich die Bilder einfach nicht? Auch die Objektivauswahl lässt vermuten, dass das nicht so ganz perfekt ist. 

Die Profis werden wohl in den meisten Fällen Kleinbildkameras von Canon, Sony oder Nikon nutzen, das geht dann aber ordentlich ins Geld. Olympus und Pana haben halt den Crop-Vorteil durch MFT. Fuji liegt mit APSC halt mittendrin und ist als guter Kompromiss mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu betrachten. Wildlife ist sicher nicht die absolute Stärke von Fuji, aber auch mit Fuji sind sehr gute Bilder machbar. Bei Wildlife zählt, unabhängig vom System, eher dein Verhalten im Revier und deine Kenntnis der Arten und Habitate und natürlich fotografische Kenntnis und Übung. Wenn das passt, kannst du auch mit Fuji hervorragende Wildlife-Bilder machen.

vor 37 Minuten schrieb gambler:

Ist so ähnlich wie mit dem zoom bzw. Der Brennweite. Wenn ich mal ein Reh knipsen will, dann ist das vermutlich so knapp 100m weg (schätzung), geht das mit einem 70-300mm objektiv denn oder dann doch schon ein 100-400mm Objektiv. Nicht das ich das jetzt kaufen will, geht mir mehr darum zu erahnen wie sich das so alles verhält.

100 Meter Entfernung ist sowohl für das 70–300 als auch das 100–400 schon ziemlich viel. Da bekommst du ohne Crop kaum vernünftige Bilder hin. Da hilft es dann nur den Abstand zum Motiv zu verkürzen. 

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vor 56 Minuten schrieb gambler:

Ist so ähnlich wie mit dem zoom bzw. Der Brennweite. Wenn ich mal ein Reh knipsen will, dann ist das vermutlich so knapp 100m weg (schätzung), geht das mit einem 70-300mm objektiv denn oder dann doch schon ein 100-400mm Objektiv. Nicht das ich das jetzt kaufen will, geht mir mehr darum zu erahnen wie sich das so alles verhält.

Irgendwie ist mir das jetzt alles zu theoretisch. Vielleicht mal einfach eine Entscheidung treffen. Dann fotografieren und nach den Erfahrungen die Ausrüstung anpassen. 

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Joa, liest sich inzwischen etwas wie "Hirn-Lego oder die Suche nach dem heiligen Fuji-Gral", irgendwie wirkt es als hättest Du @gambler Dich etwas verlaufen - lies Dir noch mal Deinen Ursprungspost durch!

Im Grunde ist die X-T5 viel zu aufgebohrt für einen Anfänger, völliger Overkill! Allein dass Du für 40MP auch nicht alle Objektive (optimal) nutzen kannst - ja, auch das geliebte 18-55 funktioniert zwar, zeigt aber logischerweise dann doch seine Schwächen ... Mein Vorschlag, wenn es denn wirklich IBIS sein muss, die X-T4, ansonsten auch gern eine X-T3 oder X-T30II ... Oder einfach mal anfangen mit einer X-T2, die kannst Du auch 1:1 zum selben Preis wieder verkaufen, wenn's dann mehr sein muss. Du brauchst irgendwas, um Dich erst mal zu erden - das ist nur ein Fotoapparat; Du, Dein Auge und Dein Handeln sind viel entscheidender. Ein paar elementare Grundkenntnisse sind allerdings auch von Hilfe. Vielleicht erstmal eine leihen, das ist auch kein schlechter Gedanke. Oder eine Edelkompakte mit Powerzoom *duck*💩

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@gambler: Wäre ich in deiner Lage und mit deinen Absichten angetreten, würde ich nach der Lektüre dieses Fadens aufgeben...

Mensch, kauf dir irgendeine Kamera nebst Objektiv - egal von wem, und mache los! Du merkst ganz schnell, ob du eine "Blutspur" gefunden hast, und dann geht es weiter. Ich würde am Anfang auch nicht teuer einsteigen (es sei denn, Geld spielt überhaupt keine Rolle). Und lass dich nicht vom technischen Perfektionismus erfassen, auch mit einer alten Fuji/Canon EOS DSLR oder Nikon/Sony und einem analogen Objektiv aus der Vorkriegszeit kannst du prima Fotos machen und staunen. Ja, und wenn du dann tatsächlich Blut geleckt hast, kannste weitersehen😉. Viel Spass dabei...

 

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Dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu 🙂

Wenn Du Dich für eine aktuelle Fuji Kamera entscheidest machst jedenfalls nichts falsch. Ich empfehle tatsächlich in den Laden zu gehen und die Kombi T5 mit 16-80mm sowie S10 o. 20 mit 18-55mm in die Hand zu nehmen um ein Gefühl dafür zu bekommen. Der Unterschied ist enorm wenn man damit wandern geht und sie dabei "schußbereit" an der Hüfte oder am Gurt tragen möchte.

Bedenke auch das die T5 einen 40MP Sensor hat und einen Rechner mit ausreichender Performance benötigt. Die Bilddateien mitr 26MP sind noch besser zu händeln. Denn ob Du jetzt Postbearbeitung machen möchtest oder nicht, es bleiben digitale Fotos und Du wirst sie irgendwie ordnen, sortieren und weiterverwenden wollen. Muss kein Problem dartsellen, kann aber.

Die Sache mit dem IBIS ist bereits sehr gut beschrieben worden. Wenn Du Vögel im Anflug aufnehmen möchtest, ist das schon eine hohe Disziplin mit der selbst erfahrenere Fotografen ihre Schwierigkeiten haben dürften. Fang doch erstmal mit Landschaften und Street an wie Du beschrieben hast. Licht in der Kirche wird Dich dann schon mehr fordern. Wenn hier Blende/Zeit/ISO-Zusammenhang klar werden kommt auch das Verständnis zum IBIS.

Abschließend zu den Brennweiten. Das 16-80mm ist von der Brennweite her eigentlich der Perfekter Allrounder Nachteil: Gewicht/Größe und "nur" f/4 als Offenblende. Die 16mm reichen sicher für die meisten Landschaftsfotos aus und dokumentarisch braucht es nach oben nicht mehr als 80mm. Das 18-55mm hat da die Vorteile wo bei dem 16-80mm die Nachteile liegen. Für die Landschaft sind 18mm ok aber 16mm bestimmt besser. Wenn es nachher wirklich an die Tierfotografie geht ist hier das 70-300mm schon mehrfach erwähnt worden. Einem Tip möchte ich mich auch noch anschließen, nimm parallel noch ein offenblendiges 35mm dazu. Wenn das Budget zu knapp wird tut es auch eines der manuellen aus China. Mag auf den ersten Blick für einen Anfänger zu viel erscheinen aber das manuelle Fokussieren verschafft auch nochmal ein besseres Verständnis und eine steilere Lernkurve zumal man für unter 100€ nicht viel falsch machen kann.

Wie auch immer, wenn Vollformat nicht in Frage kommt ist Fuji m.E. nach die beste Entscheidung auch wegen der sehr guten JPEGs out of cam.

PS: und vielleicht sollte man an der Stelle auch dieses Forum nicht unerwähnt lassen☝️ Sehr gut sortierte Informationsquelle zu eigentlich jedem Thema/Objektiv/Kamera und dabei zumeist eine Lese.- und Wohlfühlatmosphäre...

 

bearbeitet von rontravel
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@gambler Erst mal herzlichen Willkommen 😉

Wie du ja mitgeteilt hast möchtest du in die Fotografie hobbymäßig einsteigen. Die XT-5 mit dem 16-80 drauf ist eine schöne Allrounder-Kombination 👍

Bei aller deinen Fragestellungen stellt sich mir die Frage, ob du für den Anfang nicht besser mir einer gebrauchten Kamera (1.bis 2 Generation älter)/Objektiv Kombination von Fuji besser bedient bist.

Du siehst an den Antworten hier, das vieles von persönlichen Vorlieben abhängt. Mit einer gebrauchten Kombi kannst du günstig Einsteigen, Erfahrungen machen und dann damit für dich festlegen welchen Weg du gehen willst und was du wirklich dafür brauchst. Beim Verkauf machst du aller Voraussicht weniger Verlust als der Wertverlust einer neuen XT-5 Kombi betragen wird, die du in der Zeit mangels praktischer Fotografie-Erfahrung nicht voll ausnutzen konntest.

Vielleicht bist du ja voll motiviert, hasst Zeit und Talent und kommst schnell rein. Meiner im unmittelbaren Umfeld gemachter Erfahrung nach braucht das in der Regel doch etwas mehr Zeit, bis man eine Kamera voll ausnutzt (ich mache das sicher immer noch nicht 😉).

Just my 2 Cents ✌️

VG,

Georg

bearbeitet von - Geo -
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vor 8 Stunden schrieb gambler:

Da habt ihr natürlich schon ein wenig recht. Die unfassbar große Vielfalt haut einem das Brett vor den Kopf so schnell kann man nicht schauen 😀 

Bei aller Technikzentriertheit bei deinen Überlegungen spielt die Kamera meist eine untergeordnete Rolle für deine Anforderungen - aus meiner persönlichen Erfahrung heraus ;) !
Wichtiger sind nacher sowieso die Objektive - und das man sie auch mitnimmt 😁!
Ich hatte letztens "nur" das 18-135-er dabei und es war ein junger Rehbock in recht kurzer Entfernung im Wald ganz unbekümmert beim Äsen.
Da hätte ich das 70-300 gerne dabei gehabt, aber so ist das meistens - es ist fast immer das falsche Objektiv auf der Kamera, wenn es um ganz spontan sich ergebende Situationen zu fotografieren geht.
Also musst du dir angewöhnen, nur diese Motive zu suchen, für die deine Kamera/Objektiv-Kombination gerade taugt.
Oder du hast immer ein ganzes Arsenal an Objektiven dabei - und dann ist die Situation viellecht durch den Objektivwechsel schon vorbei.
Deshalb ist es zwar theoretisch richtig, sich über die Ausrüstung genauere Gedanken zu machen, aber für den Anfang kommst du mit zwei Zooms prima in das Thema rein und kannst dann später "aufrüsten" ;) .
Auch eine lichtstärkere Festbrennweite ist als Ergänzung nicht verkehrt, aber wenn du erst einmal Blut geleckt hast, sieht deine Ausrüstung dann so aus, wie in meiner Signatur 😁.
Ich bin da vielleicht auch kein gutes Beispiel, weil ich alle meine Fuji-Kameras und auch die Objektive behalten habe - selbst das 18-55, welches ich mit der X-E2s zusammen ersteigert hatte, ist noch bei mir (obwohl ist keine zwei Gleichen brauche.
Aber diese Kombi ist als immer-dabei-Kamera im Auto deponiert und so habe ich auch im Berufsalltag immer eine "vernünftige" Kamera dabei und muss nicht auf das Smartphone ausweichen.
Deshalb wäre auch ein Gebrauchtkauf die bessere Wahl, weil dann das Budget nicht so stapaziert wird - und so auch die Chance auf eine "Backup-Kamera" besteht, oder man hat direkt beide Hauptobjektive direkt einsatzfähig.
Das wäre dann schon so etwas wie "Overkill" für gelegentliche Hobbyknipserei.
Da bin ich bestimmt ein "schlechtes" Beispiel mit meiner Ausrüstung, aber letztens kam ich kurz ins Gespräch mit zwei jüngeren Herren, die sich nicht vorstellen konnten, wie schwer die Kameras so sind.
Ich hatte da die X-Pro3 mit dem 70-300 und die X-T5 mit dem Viltrox 13/1,4 umhängen. Und eine Bemerkung dabei war: "Sie haben ja auch die X-T5 - warum braucht man dann noch eine X-Pro3?"
Beantworten mit rationalen Gründen kann ich nicht, aber meist ist Haben besser als Brauchen.
Das soll dich jetzt nicht verleiten, direkt mit zwei Kameras anzufangen, aber nachdem du dich etwas in das Hobby hineingefuchst hast, wird es dir früher oder später auch mal so ergehen - oder du bist generell gegen G.A.S immun ;) !
Ansonsten haben wir dafür auch eine "Selbsthilfegruppe" hier im Forum 😁 ...

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vor 11 Minuten schrieb Allradflokati:

Bei aller Technikzentriertheit bei deinen Überlegungen spielt die Kamera meist eine untergeordnete Rolle für deine Anforderungen - aus meiner persönlichen Erfahrung heraus

Ich habe das auch in den letzten zwei Wochen bei meinen Workshops wieder gesehen, dass die Technik eher eine untergeordnete Rolle spielt. Mit meiner  kleinen Nikon ZFC  plus Viltrox 33mm wurden genauso gute Bilder gemacht wie mit der H2, wenn es nicht gerade um Vögel geht oder Enten beim Landeanflug, was ja auch nicht Thema war. Da liegen aber fast incl. Objektiv 2000 Euro dazwischen. beide haben die durchs Gras rennenden Kinder auch sehr gut fotografiert und ich musste schon ein "n" hinter die bearbeiteten Bilder machen, damit ich noch wusste mit was die gemacht waren, ohne die Exifs zu bemühen.

Zweites Beispiel. Einer der Animateure hatte eine Sony Alpha 6000 irgendwas und hatte das KItzoom dabei und sich das billige Telezoom ausgeliehen, aber vom Händler erfahren, dass man da wohl ein tausender mehr ausgeben sollte, wenn es denn ordentlich sein soll. So ließ er es in der Schachtel und wollte es gar nicht erst benutzen, weil auch alles , was er so gelesen oder gesehen hatte dagegen sprach.

Ich habe ihn das Ding dann mal draufgeschraubt und ihn an den Stechlinsee geschickt. Als er wieder kam , war er mehr als begeistert von seinen Bildern und wird es nun behalten, sich lieber noch eine FB zulegen, als er unsere Bilder gesehen hat.

Ich denke durchaus, dass man für spezielle Aufgaben auch die richtige Technik braucht. So nützt es einen bei Vögeln recht wenig, wenn man da mit einem 33er rum läuft und eine gute Naheinstellgrenze ersetzt auch in der Regel kein echtes Makro.

Beginnt man mit der Fotografie macht sich eine FB oder ein Standardzoom wohl am besten. Das muss auch nicht die neueste Kamera sein, denn auch bei einer zehn Jahre alten sehen die Bilder genauso gut aus. Wichtig ist, dass man nicht denkt, dass da alles schon rauskommt, wie man die tollen Bilder hier und anderswo  sieht, sondern dass sich die Fotografen dieser Kunstwerke einerseits mit ihrer Kamera aber  auch der Fotografie beschäftig haben, Erfahrungen sammeln konnten und da rede ich noch nicht von der Nachbearbeitung. So eine T5 setzt schon ein gewisses Interesse voraus, aber dann ist sie auch ein toller Begleiter und als Systemkamera immer nach den eigenen Ansprüchen ausbaufähig.

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Am 29.7.2023 um 12:53 schrieb zoom:

weil manchmal FUJI macht mystische Fotos die du gar nicht machen wolltest, die man erst zuhause am großen Bildschirm entdeckt ..

Das stimmt absolut - da hat man manchmal fantastische Überraschungen auf dem Bildschirm!

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vor 11 Stunden schrieb gambler:

Da habt ihr natürlich schon ein wenig recht. Die unfassbar große Vielfalt haut einem das Brett vor den Kopf so schnell kann man nicht schauen 😀 

Ich glaube, es wäre gut, wenn Du Deine Anforderungen etwas priorisierst - was ist Dir, wie wichtig - 1., 2., 3. … - wenn Du unbedingt einen IBIS brauchst, engt sich die Auswahl schon automatisch ein; wenn Du grossen Wert auf Kompaktheit legst, ebenso - wie beim Handy, Laptop etc. muss man mit Kompromissen leben bzw. seine Anforderungen korrigieren. Beginne mit dem, was für Dich am wichtigsten ist. Ich habe eine Grund-Sympathie für Deine Haltung, "Wenn schon, denn schon, mit Blick auf die Zukunft nehm ich jetzt das grösste, aktuellste, schnellste …", das ist aber imho, gerade für einen Einsteiger nicht die beste Wahl! Noch mal: Leih Dir eine bei einem Freund oder einem guten Fachhändler und teste die Kamera so wie Dich - ich kommen z.B. mit diesen ganzen H- & S-Modellen null zurecht, tolle Kameras aber eben einfach nicht meine Form / Bedienungsart / Menüführung / whatever - und insbesondere bei Tele-Zooms geht nichts über eine Probe-Session. Mir sind die Dinger IMMER zu klobig, zu schwer, zu ... Du verstehst schon. Irgendwann hilft alles Geschreibe und all die Bilder im Netz nicht mehr weiter, da musst ran, an die Front und die Dinger mal in die Hand nehmen. Bei dem Budget kannst Du Dir doch mal eine X-T4/5 mit Zoom für ein Wochenende leihen ...   

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Hallo, da zitiere ich mich doch mal aus dem eingspost. 

Quote

 

Ich fotografiere voraussichtlich am meisten die Natur, Landschaft, Gewässer und Tiere. Es wäre gut wenn der Autofokus "gut" ist so dass man z. B. Bei einem Spatzenkampf ein paar gute, scharfe und farbenfrohe Bilder aus einer Fotoserie hat (mir reicht eigentlich 1, 2 von 10 gemachte aus)

Ich möchte aber auch in Gebäuden wie einer Kirche die Farbenvielfallt und das Spiel aus Licht und Schatten gut einfangen können. Das ist generell so eine Sache, Licht und Schatten, die Stimmung daraus hat mir schon immer gefallen. Ich weiß, dafür wäre Vollformat besser aber das scheidet aus anderen Gründen aus.

Wichtig wäre mir auch, dass die Stabilisierung der Kamera und des Objektivs möglichst gut ist, denn mit Stativ zu fotografieren kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Ich möchte immer freihändig fotografieren.

 

Nächste Woche bin ich wieder zu Hause, dann kann ich auch endlich ins Geschäft gehen und die Kameras nochmal in Ruhe in die Hand nehmen und mal rumspielen. 

Wobei ich mir vom Bedienungskonzept der xt5 schon etwas mehr Ruhe und weniger Ablenkung beim Fotografieren erhoffe. Ist ja nicht so, dass ich noch nie ne Kamera gesehen habe, aber umsoweniger ich ein Display brauche umsobesser ist es. Denke auch mit einem größeren Objektiv wie das 70-300 bin ich mit dem Gesamtgewicht (ca. 1kg)noch im Rahmen des erträglichen, andere Systeme sind in so einem Vergleich auch nicht viel leichter, wenn überhaupt. Mit den kleineren Objektiven ist es dann denke ich vom Gewicht kein Akt mehr.

Als Vergleich werde ich noch die xs20 anschauen.

1 technische Frage hab ich aber noch :)

Ich hatte was von digitalem zoom gelesen, ich kenne das noch von meiner alten Kompaktkamera. Es war unterirdisch schlecht. Wie ist das bei der t5, ist das etwas was man durchaus mal verwenden kann oder mehr der Totalverlust an jeglicher Bildqualität und damit eine überflüssige Funktion? 

 

 

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vor 41 Minuten schrieb gambler:

Ich hatte was von digitalem zoom gelesen, ich kenne das noch von meiner alten Kompaktkamera. Es war unterirdisch schlecht. Wie ist das bei der t5, ist das etwas was man durchaus mal verwenden kann oder mehr der Totalverlust an jeglicher Bildqualität und damit eine überflüssige Funktion? 

Ist eigentlich unnötig, denn du könntest ebenso croppen, wenn du nicht die volle Auflösung brauchst oder das Bild selbst hochrechnen lassen im Programm um auf die Pixel wieder zu kommen. Wobei wenn die Kamera sowas bietet kann man das natürlich auch so gleich machen. Nötig ist es aber nicht wirklich und wäre für mich kein Kaufargument. Außerdem sollte man sowieso immer diese Punkte (croppen, digital vergrößern) meiden, wenn möglich und das nicht unbedingt als Grundlösung ansehen.

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  • 2 weeks later...

Moinsen ich nutze die Xt-5 mit dem 18-55 Zoom damit kannst du erstmal alles machen wenn auch nicht immer perfekt, du bist aber erstmal sehr gut ausgerüstet.

Ich würde bei so einer Investition von 2000€+ nicht mehr auf einen 26 mp Sensor gehen falls das doch eine Option für dich ist würde ich mich nach einer gebrauchten umsehen

da bekommst du massig Angebote.

 

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Am 1.8.2023 um 22:46 schrieb gambler:

Wie ist das bei der t5, ist das etwas was man durchaus mal verwenden kann oder mehr der Totalverlust an jeglicher Bildqualität und damit eine überflüssige Funktion? 

Imo überflüssig. Wenn die zur Verfügung stehende BW zu kurz war kannst du zudem bei der Ausschnittsvergrößerung ex post noch "schieben" ... sprich den Bildausschnitt und das Bildformat anpassen. Die T5 hat diesbzgl. bei voller Auflösung ja ordentlich Reserven.

bearbeitet von snow
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