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Manche wenige Hobby-Fotografen (Amateure) schaffen es tatsächlich bsi zu der einen Frage durchzudringen: Warum habe ich Gefallen an bestimmten Motiven und was hat es mit mir zu tun. Wem es gelingt an DER Stelle einzusteigen, für den erübrigen sich plötzlich und recht schnell die Materialfragen. Oft kann man dann viel verkaufen, ersatzlos, oder es an einer Stelle optimieren. Das ist dann das Ende der Technikbeschäftigung ihretwillen und endlich der Beginn der Fotografie. DAS kann manchmal Jahrzenhnte dauern, manche schaffen es allerdings nie und müssen lebenslänglich alle zwei Jahre neu kaufen. 🫣

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Ich würde sogar noch weiter gehen. Ich muss mich garnicht als Fotograf weiterentwickeln. Warum? Das passiert oder auch nicht. Ich muss einfach nur Spaß haben mit meinem Hobby. Mit einer X100, mit einer H2s oder mit einer T1 oder NX300M. Mit den besten Objektiven, mit Scherben, mit Altglas oder whatever.

Technikaffinität heißt nicht, dass ich ein besserer oder schlechterer Fotograf bin. Nicht technikaffin zu sein aber auch nicht. Wir alle haben ein Hobby und alles ist erlaubt. Mit geilen Kameras schlechte Bilder zu machen oder mit veralteten Kameras sehr gute. Und alles dazwischen und umgekehrt. Mein Hobby und meinen Spaß definiere ich selbst und niemand anderes. Und manchmal sind die Kameras nur gear porn. Ich genieße meine X100VI und meine H2s. Und bin sicher nur ein sehr mittelmäßiger Fotograf.  Das beste Bild des Jahres war heute ein spontaner Screenshot aus einem FaceTime Call. Weil es ein Gefühl intensiv transportiert hat. Nicht zu toppen, egal mit welcher Kamera.

Trotzdem finde ich mein HighEnd Equipment (ok, ich habe kein „Vollformat“ 😅) geil, habe Spaß damit und mache manchmal gute, manchmal nicht so gute Bilder. Solange ich damit Spaß habe, ist doch alles gut.

Derzeit erkunde ich die Möglichkeiten mit der X100VI und nehme nur sie mit in den Urlaub. Und beim nächsten Urlaub kann es ganz anders sein. 

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vor 8 Stunden schrieb PrimaFoto:

Ich habe schon sehr viele Bildbände in  meinem Leben angesehen, fotografiere viel bewusster, als früher.
Deshalb auch die Überlegung, eine Kamera mit Festbrennweite mit in den Urlaub zu nehmen. Meinerseits hat das mit Technikverliebtheit nichts zu tun.

Du wirst es nicht glauben, aber: das war nicht an dich gerichtet🤷‍♂️

ichh stelle halt nur fest, dass interessante Fragen wie deine oft viel zu schnell in Diskussionen mit „welchesobjektivistschärfer“ etc. ausufert.

Ob ein Foto gut oder schlecht ist definiert sich für mich nicht über die schärfe des Objektivs und man kann tatsächlich auch mit einem 23er f2 Portraits machen.

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Ich würde niemals nicht nur mit einer Brennweite in Urlaub gehen, selbst in einen Familienurlaub nicht.

Wenn man es mit Zoom nicht kann nützt eine Festbrennweite auch nix.

Viele sind schlicht zu bequem oder haben so viel Fotozeugs dass sie sie sich nicht mehr entscheiden können, und am Ende muss man im Forum fragen weil man Bestätigung oder Huldigung sucht.

Wenn man sich eine Kompaktkamera für 1800 Euro kauft sollte man sie auch mitnehmen, "zusätzlich", das wäre meine Devise.

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vor 8 Stunden schrieb Tommy43:

Ich würde sogar noch weiter gehen. Ich muss mich garnicht als Fotograf weiterentwickeln. Warum? Das passiert oder auch nicht. Ich muss einfach nur Spaß haben mit meinem Hobby. Mit einer X100, mit einer H2s oder mit einer T1 oder NX300M. Mit den besten Objektiven, mit Scherben, mit Altglas oder whatever.

Technikaffinität heißt nicht, dass ich ein besserer oder schlechterer Fotograf bin. Nicht technikaffin zu sein aber auch nicht. Wir alle haben ein Hobby und alles ist erlaubt. Mit geilen Kameras schlechte Bilder zu machen oder mit veralteten Kameras sehr gute. Und alles dazwischen und umgekehrt. Mein Hobby und meinen Spaß definiere ich selbst und niemand anderes. Und manchmal sind die Kameras nur gear porn. Ich genieße meine X100VI und meine H2s. Und bin sicher nur ein sehr mittelmäßiger Fotograf.  Das beste Bild des Jahres war heute ein spontaner Screenshot aus einem FaceTime Call. Weil es ein Gefühl intensiv transportiert hat. Nicht zu toppen, egal mit welcher Kamera.

Trotzdem finde ich mein HighEnd Equipment (ok, ich habe kein „Vollformat“ 😅) geil, habe Spaß damit und mache manchmal gute, manchmal nicht so gute Bilder. Solange ich damit Spaß habe, ist doch alles gut.

Derzeit erkunde ich die Möglichkeiten mit der X100VI und nehme nur sie mit in den Urlaub. Und beim nächsten Urlaub kann es ganz anders sein. 

Niemand muss sich weiterentwickeln, aber mir persönlich macht das Spaß 🤩.

ich hatte mal eine Phase mit Langzeitbelichtung Landschaft: okay, ich weiß jetzt wie es geht, aber nicht mein Ding 🤷‍♂️

persönlich beurteile ich meine Ergebnisse nicht mehr nach der Schärfe etcétéra, sondern nach Aufbau und Aussage

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vor 9 Stunden schrieb Tommy43:

Ich würde sogar noch weiter gehen. Ich muss mich garnicht als Fotograf weiterentwickeln. Warum? Das passiert oder auch nicht. Ich muss einfach nur Spaß haben mit meinem Hobby.

Kann man so machen... bei mir hat der Spaß allerdings erst angefangen nachdem ich fotografisch einen riesen Schritt gemacht habe. Die Sache mit dem "Spar reicht aus" ist in meinen Augen eine Flucht und Ausrede und sehr schade wenn es bei diesem "Nichtanspruch" bleibt.

vor 9 Stunden schrieb Tommy43:

Das passiert oder auch nicht.

Von alleine passiert allerdings nichts. Wer wirklich Spaß an Weiterkommen hat, der muss sich sehr anstrengen und wird schnell merken, man muss sich mit allem möglichen beschägtigen, am wenigsten mit der Technik.

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Am 14.5.2024 um 21:58 schrieb PrimaFoto:

Seit ich die X100VI habe, kann ich mich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden, 'nur' die X100VI mitzunehmen, die Kamera macht einfach Spaß.

Damit ist der Fall an sich entschieden, wenn es kein "Arbeitsurlaub" werden soll. 😃

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vor 58 Minuten schrieb Manzoni:

persönlich beurteile ich meine Ergebnisse nicht mehr nach der Schärfe etcétéra, sondern nach Aufbau und Aussage

Warum soll es in der Fotografie anders sein, als im normalen Leben. natürlich geht nicht alles immer in super perfekt, obwohl dass natürlich das Ideal ist, wenn man ein scharfes Bild von einem tollen Motiv hat. Doch es spielt sich eben auch nicht alles am idealen Ort und bei idealem Licht ab und ab einem gewissen Grad muss man aus seiner Erfahrung schöpfen, improvisieren, spontan reagieren etc. Es gibt  ja gerade in den Bereichen der nicht inszenierten Fotografie viele sehr gute Fotos und Motive. Manchmal schafft es eben auch eine leichte Unschärfe nicht ein gutes Bild kaputt zu machen, weil es eben sehr gut ist und echt.

Auch wenn man jetzt nicht explizit lernen möchte, tut man es ja doch, mit jedem Bild, mit jedem Fehler, der einem selbst ein Dorn im Auge war.  zuerst muss es einem selbst gefallen und wenn man es im Auftrag macht natürlich auch den anderen noch. Es gibt sehr gute technisch perfekte Fotos genauso wie schlechte und es gibt auch sehr gute unperfekte.

bearbeitet von DRS
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Man hat auch mit nur einem FB-Objektiv viele weitere Bildwinkel zur Verfügung, da es einfach ist, aus der Hand ruckzuck mit 3 oder 4 Bildern zum Beispiel ein Hochkantpano zu erzeugen. Lightroom macht das heute ja sehr einfach. Das habe ich auch mit der GFX schon so gemacht, als ich nur das 35-70mm dabei hatte, das mit 35mm oft nicht weit genug für die Motive war. Das geht oft sogar schneller als ein Objektivwechsel. Die 3D-Wasserwaage ist dabei hilfreich.

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Was ich oben sagen wollte ist auch, dass dieses: „Du beschäftigst noch mit Bildschärfe, ich bin da schon bei höheren Weihen angelangt und konzentriere mich auf die Bilder“ genauso unsinnig ist wie: „dieses Objektiv ist nicht zu gebrauchen, weil es keine 40MP leistet“. Ich kann doch beides haben, Spaß an Technik und Spaß am Gestalten.

Und wenn das Zweite dann mit einem gewissen Invest an Zeit verbunden ist, dann ist das hoffentlich eben nicht nur anstrengend sondern macht auch Spaß beim Beschäftigen damit. Was ich für mich ablehne ist dieses Gefühl „ich muss mich weiterentwickeln“. Ich betreibe ein Hobby, muss damit kein Geld verdienen oder Aufmerksamkeit ernten, da darf ich mich weiterentwickeln und das passiert bei fortwährender Beschäftigung damit ja auch, weil ich zunehmend mehr und anders wahrnehme, Spaß auch an Weiterentwicklung habe, aber ich muss es nicht im Sinne eines inneren Zwangs. Es passiert. Nicht durch Nichtstun natürlich, sondern durch Spaß an der Freude.

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vor 2 Stunden schrieb Rico Pfirstinger:

Es gibt übrigens jede Menge ansprechende Videos zum Thema X100x als Reisekamera, hier nur eins von vielen Beispielen:

 

Alles recht und schön, bei mir im Club ist einer der geht jedes Jahr auf Kreuzfahrten und andere Fernreisen an die exotischten Plätze auf der Welt. Er fotografiert mit Kameras die würden die meisten hier nicht mit der Kneifzange anfassen, was man den Bildern oft ansieht, aber jetzt kommt das " aber", da komme ich z.B. als Normalsterblicher kaum hin und was jener mit Exotic und Seltenheit macht, muss ich z.B. mit Ideen und Technik ausgleichen.

Die Kunst ist aus einem tausendfach fotografiertem Foto das besondere Bild zu machen, das Problem hat man auf Fernreisen als Tourist eher weniger, da hält dir auch fast jeder mit einem Lächeln das Gesicht hin, bei mir um die Ecke ist das schwieriger.

Eine Edelkompakte ist ein Luxus den ich mir leisten will, bei nur einer Brennweite und nur einer Kamera würde ich meine Interessen überdenken, das ist nichts für mich.

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Ich war ja nun auch zwischenzeitlich knapp 2 Jahre nur mit der X100V unterwegs und hatte auch hier im Forum geschrieben: Mir fehlt nix. Das war zu der Zeit auch so und hat mich auch fotografisch weitergebracht.

Aber: Jetzt mit meiner X-T2 will ich gerade mein 14er nicht mehr missen. 18 mit dem WCL war nie mein Ding.

Und ich gehe noch weiter: Wenn ich es klein haben will, nehme ich meine Sony RX100 III. Bei meinem Berlin Aufenthalt hatte ich von Street über Panorama, in Museen und Kirchen, in abgedunkelten Ausstellungen reichlich Möglichkeiten, den 1" Sensor zu testen. Ich war wirklich überrascht, wie gut die Bilder waren.

Für mich ab jetzt: Zum bewussten Fotografieren die Fuji, für den Rest die Sony. Gerade im Motorradurlaub und auf Städtetrips. 24-70 equiv ist ne schöne Range für die Größe.

bearbeitet von tommes_d
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Am 14.5.2024 um 21:58 schrieb PrimaFoto:

Hallo allseits,

in ein paar Tagen stehen 2 Wochen Urlaub an: Rhodos und türkische Ägäis (Sightseeing).

Eigentlich war klar, die X-H2 mit einem XF 10-24 und einem XF 16-80 mm mitzunehmen.

Seit ich die X100VI habe, kann ich mich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden, 'nur' die X100VI mitzunehmen, die Kamera macht einfach Spaß.

Was haltet ihr von der Idee, mal nur mit leichtem Kameragepäck und Festbrennweite zu reisen? Oder würdet ihr lieber ein Systemgehäuse plus Objektive mitnehmen?

Ich habe zwar nur eine ältere X100 (erst "T" jetzt "F"), aber ich habe das bereits bei einer Donaufahrt gemacht und mache es jetzt im Schottland Urlaub auch.

Mit kommt die X100F, der WCL und tief unten im Koffer noch eine X-E1 mit 15-45. Die X-E1 ist die Backup-Lösung, mir ist in einem früheren Urlaub die einzige Kamera (Nikon) verreckt und ich habe seit dem immer eine Backup-Lösung dabei.

LG, pillendreher

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  • 3 weeks later...

Also, Leute, ich bin wieder zurück aus dem Urlaub mit der X100VI.

Ja, es war ein anderes Fotografieren, wie ich es über viele Jahre gewohnt war. Aber ich habe es keine Sekunde bereut, nur die Kompakte mitgenommen zu haben.
Sie war überall mit dabei und es war zudem angenehm, weniger Gewicht mit rum zu schleppen.

Von der Art der Fotografie war es einfach anders, als bislang. Abends habe ich mir die Bilder aufs mitgenommene Notebook kopiert und war zunehmend begeistert von den Ergebnissen.
AF und IBIS waren/sind super. Lediglich einmal, bei Zitronenfaltern im rot blühenden Baum, habe ich es versemmelt, den AF von Augenerkennung auf Objekterkennung umzuschalten. Da waren dann 2/3 Ausschuss.

Ein anderer Tourist, mit einer Canon 7D, hat mich gefragt, ob das eine alte Kamera wäre. 😄

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vor 5 Stunden schrieb PrimaFoto:

Ein anderer Tourist, mit einer Canon 7D, hat mich gefragt, ob das eine alte Kamera wäre

Das Erlebnis hatte ich vor 10 Jahren mit meiner X-E1 auch öfters.

Aber ansonsten cool, Deine Erfahrungen! Ich käme auch mit einem 35er (an KB) als einziger Linse zurecht, jedenfalls wenn um Street und Landschaft geht.
Im Gebirge, wo auch Tiere angesagt sind, ist dann natürlich mit der X100 Ende Gelände.

 

bearbeitet von D700
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vor 6 Stunden schrieb PrimaFoto:

Ein anderer Tourist, mit einer Canon 7D, hat mich gefragt, ob das eine alte Kamera wäre. 😄

Ich wurde wegen meiner X-T1 schon mal gefragt, ob ich auch in Farbe fotografiere ;) ...

 

vor 6 Stunden schrieb PrimaFoto:

Von der Art der Fotografie war es einfach anders, als bislang. Abends habe ich mir die Bilder aufs mitgenommene Notebook kopiert und war zunehmend begeistert von den Ergebnissen.

Den "Mutigen" gehört die Welt - also alles richtig gemacht :) !

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vor 6 Minuten schrieb Allradflokati:

Ich wurde wegen meiner X-T1 schon mal gefragt, ob ich auch in Farbe fotografiere ;) ...

Modus auf SW umstellen und dann dem Fragenden das Display zeigen sowie erklären, nein, die kann nur SW.

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vor 6 Stunden schrieb PrimaFoto:

Ja, es war ein anderes Fotografieren, wie ich es über viele Jahre gewohnt war. Aber ich habe es keine Sekunde bereut, nur die Kompakte mitgenommen zu haben.
Sie war überall mit dabei und es war zudem angenehm, weniger Gewicht mit rum zu schleppen.

Ich bin auch auf der Rückfahrt. Ich kann Ähnliches berichten, muss das hier deswegen nicht alles wiederholen. Vielleicht ergänzend: der eingebaute ND Filter in Kombi mit IBIS erweitern die Möglichkeiten gegenüber einer „normalen“ Kamera. Es gab schon Situationen, wo ich ein Zoom wie das 16-80 oder 70-300 ein wenig vermisst habe, aber das hielt sich in Grenzen und WCL und TCL haben etwas darüber hinweggeholfen, wobei das WCL öfter zum Einsatz kam und auch ab und an der Kamera verblieben ist. Ob ich beim nächsten Mal die H2s als Zweitkamera 😉 mitnehme? Ich weiß es noch nicht.

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