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Hallo,

ich habe eine ganze Zeit lang DXO Photolab 6 genutzt. Aber die Möglichkeiten der Bearbeitung waren irgendwie nicht meins weswegen ich nun zu Capture One gewechselt bin.

Soweit bin ich zufrieden, ich finde auch dass C1 bei der Entrauschung bis ca. ISO1600 - ISO3200 einen besseren Job macht als DXO weil das Bild grundsätzlich etwas nüchterner/härter bleibt. Anders gesagt, es sieht für mich mehr nach Bild aus als nach etwas gemaltem.

Nun habe ich aber immer wieder Bilder die deutlich über ISO3200 liegen und auch die ISO12800 voll machen. Hier zeigt sich, dass es besser ist das Bild in DXO zu entrauschen und dann in C1 weiter zu bearbeiten. Damit erreiche ich dann letztlich ein akzeptables Ergebnis.

Nun ist es aber so, dass die Bilder die ich mit DXO entrausche und als DNG, wie auch als TIFF nach C1 schicke und dort weiter bearbeite immer etwas dunkler dort ankommen wie wenn ich das RAW direkt über C1 öffne. Wie kommt das, an welcher Einstellung kann das liegen? 

 

Im weiteren wäre es aber ohnehin besser das Bilder erst zu bearbeiten und dann zum finalen entrauschen nach DXO zu schicken? Zumindest hab ich diese Idee mal versucht, aber egal ob ich ein TIFF oder ein DNG von C1 zu DXO schicke ich kann beide Varianten nicht mehr entrauschen, also kein Deep Prime XD verwenden.

Mache ich hier auch etwas falsch oder ist es einfach normal erst zu entrauschen, also das RAW zu entwickeln und dann mit C1 weiter zu verabeiten? 

 

 

 

 

 

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Zu deiner ersten Frage kann ich nichts sagen, ich muss aber auch dazu sagen, dass mir das Entrauschen von DXO in den meisten Fällen ausreicht, auch bei ISO 6400. Zur zweiten: Prime, DeepPrime und DeepPrime XD funktionieren nur bei RAWs. 

PS: Du könntest dir noch Topaz anschauen, das kann auch TIFs und JPGs entrauschen und macht einen wirklich guten Job.

 

 

bearbeitet von RedRobin
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vor 7 Stunden schrieb BoberMag:

Mache ich hier auch etwas falsch oder ist es einfach normal erst zu entrauschen, also das RAW zu entwickeln und dann mit C1 weiter zu verabeiten? 

Auf alle Fälle macht es Sinn das Bild vorher zu entrauschen, weil man ja dann direkt an dem arbeiten kann, was man hat. Ich nutze auch Topaz und damit kann man jedes Bild Format behandeln, egal ob vor oder nach der Bearbeitung. dazu ist es natürlich auch noch in gewissen anderen Disziplinen einsetzbar, wie beim gezielten Schärfen , vergrößern oder selbst beim Entfernen von Objekten. Mittlerweile macht auch da die Automatik oft einen guten Job, aber man kann eben auch bei allen Sachen noch eingreifen, die Intensität ändern, das Objekt maskieren usw.

Beim Entrauschen ist es für meine Verhältnisse genauso gut wie die anderen, aber ich mache auch absolut keine Bilder mit 12000 ISO. bei mir ist bei 3200 Schluss, in absoluten Ausnahmefällen nehme ich da mal 6400.

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Ok das würde also bedeuten der weg to go wäre entrauschen mit dxo und alles weitere dann in C1. 

Damit kann ich schon leben. Stellt sich nur die Frage wieso die Bilder dunkler raus kommen. Gelesen hab ich, dass z.b. die DR Einstellung an der Kamera eine Ursache sein kann. Hab extra nochmal nachgesehen, ich hab dr100, also das würde nicht die Erklärung sein. 

Bezüglich Topas, mag sein dass das auch ein gutes programm ist. Aber ich hab DXO schon bezahlt und jetzt C1 und damit muss auch gut sein. Keine Lust noch ein drittes Programm zu kaufen... Vielleicht in ein paar Jahren, aber derzeit muss das reichen was ich hab

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Bei DXO kannst du ja einstellen, ob und welche Korrekturen (Vignette, Verzerrung, etc.)  bereits beim öffnen der RAWs vorgenommen werden. Vielleicht gibt es das für C1 auch und es kommt da zu irgendwelchen Abweichungen, entweder durch automatische Korrekturen in DXO oder in C1?!

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vor 10 Stunden schrieb BoberMag:

Mache ich hier auch etwas falsch oder ist es einfach normal erst zu entrauschen, also das RAW zu entwickeln und dann mit C1 weiter zu verabeiten? 

Das Entrauschen ist ein Teil der Konvertierung der Rohdaten in ein RGB-Bild, also des Demosaicing. Wenn Du bereits RGB-Daten hast (in Gestalt eines TIFF oder eines linearen DNG), ist dieses Verfahren nicht mehr anwendbar.

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vor 10 Stunden schrieb BoberMag:

Soweit bin ich zufrieden, ich finde auch dass C1 bei der Entrauschung bis ca. ISO1600 - ISO3200 einen besseren Job macht als DXO weil das Bild grundsätzlich etwas nüchterner/härter bleibt. Anders gesagt, es sieht für mich mehr nach Bild aus als nach etwas gemaltem.

welche Einstellung verwendest Du?

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meiner Erfahrung nach, ist XD3 nicht gut, bei ISO 25600 würde ich es vielleicht nutzen, aber darunter ist XD2 am besten, willst Du noch mehr Details, kannst auch noch eine Stufe heruntergehen

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vor 5 Minuten schrieb nightstalker:

welche Einstellung verwendest Du?

meiner Erfahrung nach, ist XD3 nicht gut, bei ISO 25600 würde ich es vielleicht nutzen, aber darunter ist XD2 am besten, willst Du noch mehr Details, kannst auch noch eine Stufe heruntergehen

Er verwendet PL 6, da gibt es XD3 noch nicht, nur DP XD. DP XD3 geht auch nur mit X-Trans 4 Sensoren. Aber ja, DP XD ist immer noch die beste Variante für Fuji X-Trans.

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es ist wie matthew beschreibt. In PL6 hat man nur DP XD. Ich hatte PL8 mit der Testversion, habe dort aber festgestellt, dass DP XDs schlechter für die Fuji funktioniert wie DP XD. Etwas Recherche hat auch ergeben, dass XDs derzeit keine X-Transsensoren unterstützt. Deswegen wohl auch das neue XD3 X-Trans, was aber keine Sensoren der Generation 5 unterstützt... Schön :)

vor einer Stunde schrieb RedRobin:

Bei DXO kannst du ja einstellen, ob und welche Korrekturen (Vignette, Verzerrung, etc.)  bereits beim öffnen der RAWs vorgenommen werden. Vielleicht gibt es das für C1 auch und es kommt da zu irgendwelchen Abweichungen, entweder durch automatische Korrekturen in DXO oder in C1?!

Da habe ich jetzt einiges geprüft aber es scheint alles das selbe zu sein. 

Die Bilder die ich von DXO entrauscht an C1 schicke sind mehr oder weniger genau 0,75 Blenden dunkler und rund 100 Kelvin kälter.

Das scheint eine Gemeinsamkeit zu sein, aber ist ggf. einfach so und eine Eigenheit der unterschiedlichen RAW-Konverter? 

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vor 36 Minuten schrieb BoberMag:

Da habe ich jetzt einiges geprüft aber es scheint alles das selbe zu sein. 

 

Was steht bei dir in DXO unter Einstellungen – Allgemein – Standardpreset?

Und schau mal, ob es in C1 einen ähnlichen Eintrag gibt.

bearbeitet von RedRobin
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Hallo, Ich war jetzt neugierig und hab noch die Testversion von lightroom probiert. Auch hier kommt das RAW ein kleines bisschen anders an als direkt über C1. Es sind also wohl keine Einstellungen sondern schlicht die Unterschiede der Interpretation der RAW-Konverter 

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Blöde Frage .. vielleicht. Warum nutzt man nicht gleich Photolab 8 - da ist doch alles drin oder nicht ?  Dann benötigt man kein C1 mehr ? Nur so als Gedankengang. Photolab soll angeblich gut sein für die Fuji RAF - Selbst hab ich es nicht ausprobiert.  Daher nur die Frage, warum und vielleicht wisst ihr mehr . 

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vor 2 Stunden schrieb Frischmilch:

Siehe Eröffnungsthread 😉

Danke schön, aber nicht nur der den Anfangsthread geschrieben hat ist mit der Frage gemeint Sonst hätte ich ihn direkt angeschrieben und nicht am Ende das Wort "ihr" benutzt :)

 

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Also mein bisheriger Eindruck ist dass C1 die Bilder etwas härter entwickelt im Gegensatz zu DXO. Bei dxo kommt irgendwie schnell der gemalte Look rüber. 

Das entrauschen ist bei C1 zwar etwas schwächer aber dafür wird es auch nicht so glatt gebügelt. Ich finde bis ISO3200 ist C1 hier im Vorteil.

Der wirklich nennenswerte Unterschied für mich ist aber die ki maskierung. Das geht bei c1 sowas von easy mit einem einzigen Klick... Bei dxo muss man halt immer noch rumpinseln... selbe gilt für Hintergründe... und zumindest bei PL6 kann man die maskierten Bereiche nicht so vollständig separat bearbeiten wie bei C1. Bei C1 kann ich maskierte Bereiche sogar gezielt entrauschen usw.

Im weiteren ist auch wichtig zu wissen, dass PL8 kit der neusten entrauschversion keine xtrans Dateien unterstützt. Die Ergebnisse werden schlechter wie mit PL6  (siehe oben). 

Ich finde dxo auch eher etwas teuer. Man muss Module separat nachkaufen und dann schlagen da auch ordentliche Euros zu buche.

 

Also alles in allem. Das entrauschen mit dxo ist schon sehr gut, aber für den Rest sollte man sich C1 mal ansehen, man kann dort wirklich einiges viel einfacher und komfortabler machen. 

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vor 3 Stunden schrieb BoberMag:

Der wirklich nennenswerte Unterschied für mich ist aber die ki maskierung. Das geht bei c1 sowas von easy mit einem einzigen Klick... Bei dxo muss man halt immer noch rumpinseln...

U Points? (Kontrollpunkte?)

Kommt natürlich immer drauf an, was man machen will, ob das funktioniert 🙂 Bei mir gehts üblicherweise um Tonwertänderungen, da geht nicht schneller als mit Kontrollpunkten zu arbeiten

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Am 23.7.2025 um 01:11 schrieb BoberMag:

Im weiteren wäre es aber ohnehin besser das Bilder erst zu bearbeiten und dann zum finalen entrauschen nach DXO zu schicken?

Nicht nur, dass es nicht klappt, wie schon geklärt wurde. Ich vermute, das wäre auch nicht sinnvoll, weil du durch manche Bearbeitungsschritte das Rauschen verstärkst, was du dann später wieder stärker ausbügeln müsstest. 

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vor 1 Minute schrieb nightstalker:

was meinst Du damit?

Ich hab mal mit pl6 und Deep prime xd Bilder entrauscht und zum Vergleich mit pl8 und Deep prime xd2s. Die Bilder von xd2s waren schlechter in der Qualität und hatten auch Fehler/Artefakte.

Irgendwo kann man auch nachlesen, dass xd2s keine xtrans unterstützt. Deswegen kommt jetzt ja xd3 XTrans, aber leider erstmal nicht für die Generation 5. Das war für mich ein Grund zunächst auf Pl8 zu verzichten

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vor 7 Minuten schrieb BoberMag:

Irgendwo kann man auch nachlesen, dass xd2s keine xtrans unterstützt. Deswegen kommt jetzt ja xd3 XTrans, aber leider erstmal nicht für die Generation 5. Das war für mich ein Grund zunächst auf Pl8 zu verzichten

Du hast meinen Screenshot oben aber schon gesehen 😄 ... XD3 hab ich probiert, das killt viel zuviele Detail, hat aber erst bei extrem hohen ISO einen leichten Entrauschvorteil ... kann ich drauf verzichten. Für mich ist XD/XD2 perfekt (XD3 ist ja auch erst experimentell, steht sogar dabei) ... 

Zitat

Im weiteren ist auch wichtig zu wissen, dass PL8 kit der neusten entrauschversion keine xtrans Dateien unterstützt. 

das ist im übrigen falsch ... siehe Screenshot oben ....  XD3 ist NUR für X Trans verfügbar, alle Bayersensoren können es noch nicht nutzen, wie auch die neuesten Fujis ... vermutlich, weil es halt noch experimentell ist.
fehlen Dir Details, kannst Du ja auf "weitere Optionen" klicken und die Regler ein wenig anpassen 😉 

 

Mein Tip:
Hol Dir Topaz, damit kannst Du das machen, was Du willst (RAW und JPG, Tiff ) ... das mit DxO wird wohl keine Freundschaft mehr 😄 

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Leben und leben lassen, ihr zwei! Ihr redet z.T. aneinander vorbei. 

vor 1 Stunde schrieb BoberMag:

Ich hab mal mit pl6 und Deep prime xd Bilder entrauscht und zum Vergleich mit pl8 und Deep prime xd2s. Die Bilder von xd2s waren schlechter in der Qualität und hatten auch Fehler/Artefakte.

Das kann nicht sein. Wenn du in beiden Versionen die gleichen Einstellungen verwendest, sind die Ergebnisse gleich, denn beide verwenden nur DP XD (bei X-Trans). Das steht im übrigen auch als mouseover-Menu da. Für X-Trans 4 wurde in PL8 die beta XD3 X-Trans eingeführt, ist aber noch nicht das einzig Wahre. Und, ich schrieb es schon mal irgendwo, auch bei Bayer-Sensoren erreicht man dann trotz XD2s keine deutliche Verbesserung. Generell ist es ratsam, den Regler von der voreingestellten 40 auf 30 zurückzusetzen, da sonst feine Strukturen zu stark geglättet werden. Ich erreiche die besten Ergebnisse , wenn ich die entrauschten (falls erforderlich) DNG an ACR/Lightroom weiterleite und alle Feineinstellungen dort mache. Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt. Eigentlich suche ich nach einem Ersatz für Adobe wegen deren Preispolitik, aber habe noch nichts gefunden. Für sich jeweils allein sind weder LR, DxO noch Topaz Seligkeit bringend. PL8 schätze ich in Verbindung mit FilmPack wegen der sehr fein einstellbaren Kontrastwerte.

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  • 1 month later...

ähm hier hab ich mal ne technische Frage. Wenn ich ein Raw in einem Programm bearbeite bleibt das Raw ja unangetastet, also original und die "Änderungen" werden ja in einer separaten Datei erfasst. Hab ich das richtig verstanden und ist das immer so? Wie funktioniert dann so ein Workflow mit 2 Programmen und einem Raw? Also wenn ich in DxO ein Raw entrausche und es anschließend als Raw in Capture One weiterbearbeiten will? Geht das überhaupt so?

Ich habe leider auch hin und wieder Fotos mit starkem rauschen und Capture One macht da keinen so guten Job.

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vor 5 Minuten schrieb Tralien:

Ich habe leider auch hin und wieder Fotos mit starkem rauschen und Capture One macht da keinen so guten Job.

In den Adobe Programmen kann man ja das Entrauschen bereits im Raw Konverter einstellen oder man nutzt manche Programme als Plugins wie Topaz. Da kann man dann auch in dem jeweiligen Programm das Bild entrauschen. Topaz arbeitet zusätzlich auch noch mit JPG, was auch manchmal ganz nützlich ist. Ansonsten musst du wohl das RAW entrauschen abspeichern als DNG und wieder in deinem Programm öffnen. Die DNG werden auch größer als die RAW Dateien, aber du behältst immer auch das Original. Du kannst sie ja alle mal probieren. Ich nehme am Ende  nur noch Topaz, zum Entrauschen schärfen usw. Die haben in meinen Augen eine gute Updatepolitik, einen guten Service und auch ein  rundes Programm, dass sogar für JPG taugt. Das macht sich immer mal gut, wenn man ältere Bilder hat, oder wie in meinem Falle auch immer mal welche geliefert bekommt vom Kunden, was auch oft JPG sind.

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vor 21 Minuten schrieb Tralien:

 Also wenn ich in DxO ein Raw entrausche und es anschließend als Raw in Capture One weiterbearbeiten will? Geht das überhaupt so?

Kurz gesagt: Nein. aus einem in DxO bearbeiteten RAW gibst du an C1 oder was auch immer ein DNG, TIFF oder auch jpeg(was aber Unfug wäre) weiter. Das Raw soll ja im Original erhalten bleiben. Ich benutze überwiegend DxO PL und übergebe dann an ACR. Auch zum Bearbeiten In DxO erstelle ich eine virtuelle Kopie, die Originaldatei bleibt unberührt.

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vor 2 Stunden schrieb Tralien:

Wenn ich ein Raw in einem Programm bearbeite bleibt das Raw ja unangetastet, also original und die "Änderungen" werden ja in einer separaten Datei erfasst. Hab ich das richtig verstanden und ist das immer so?

Generell ja. Das nützt Dir aber nicht viel, denn es bedeutet nur, dass Du dieselbe Raw-Datei parallel in mehreren Raw-Konvertern entwickeln kannst, ohne dass sie sich gegenseitig stören. Es bedeutet aber nicht, dass Du mit dem einen Raw-Konverter die Entwicklung in einem anderen fortsetzen könntest. Dazu müsstest Du im ersten Raw-Konverter eine entwickelte Version exportieren und diese dann im zweiten Raw-Konverter importieren – aber das ist dann ja keine Raw-Entwicklung mehr.

Das KI-basierte Entrauschen ist noch einmal ein Fall für sich, denn das ist nicht einfach eine bestimmte Entwicklungseinstellung, sondern es wird eine neue, entrauschte Datei erzeugt. Typischerweise ist das ein lineares DNG, also ein DNG mit bereits interpolierten RGB-Daten. So eine Datei ist nur noch halb roh, denn das Demosaicing der Sensordaten hat ja bereits stattgefunden. Roh und entrauscht wäre ein Widerspruch in sich; Du kannst also keine Raw-Datei entrauschen und sie dann als Raw-Datei in einem anderen Raw-Konverter weiterverarbeiten.

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