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lichtgriff

Seventies Compact Rangefinder

Empfohlene Beiträge

 

Die Siebziger Jahre hatten schon ein paar Kompaktkamerahighlights zu bieten und das darf auch einen eigenen Thread wert sein

 

Meine Hitliste:

#1 Canon QL17 G-III

- Kann einfach alles und hat eine herausragende Optik: Blendenautomatik, voll manueller Modus mit stufenloser Blende, Blitzautomatik, beweglicher Leuchtrahmen für die Parallaxenkorrektur, Auslösesperre bei Fehlbelichtung im Automatikmodus und das legendäre Quickload System. Verträgt Silberoxidbatterien ohne Justage.

 

#2 Konica Auto S3

- Riesiger, heller Messsucher gepaart mit einer Superoptik, klein und leicht, Blenden- und Blitzautomatik.

 

#3 Revue 400 SE

- Hervorragende Optik, simpel und unkaputtbar.

 

Die Ricoh klammere ich mal aus. Auch die hat zwar neben der Blendenautomatik einen voll manuellen Modus, aber die Linse und der Messsucher sind den anderen Vertretern hier weit hinterher.

 

Die Revue lässt sich sehr simpel auf 1,5V Batterien einstellen, bei der Konica ist das etwas kniffliger.

 

So. Und jetzt fehlt noch ein Bilderthread dazu...

 

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Und zu dem Mythos, die Revue 400 SE, Hi-Matic 7sII, etc. wären baugleich mit der Konica Auto S3...

 

 

... es ist nur ein Mythos. Nach inzwischen 6 Reparaturen (auf dem Foto sehen wir die zerlegte Revue 400 SE 25 eines unserer Mitforisten) dieser Kameras kann ich sagen, dass zwar große Ähnlichkeiten vorhanden sind, aber die Konica hat andere Abmessungen und Bohrungen. Da passt leider so gut wie nichts untereinander. Die mechanische Konstruktion der Konica ist deutlich aufwändiger, als die der Revue/Himatic.

 

Aber: Die Revue 400 SE und die Minolta Himatic 7s II sind unter dem Topcover vollkommen identisch. Einziger Unterschied zwischen der Revue und der Minolta, ist ein längerer Hebel, der bei der Minolta den Blendenmitnehmer manuell steuert. Bei der Revue ist der Hebel kürzer und es befindet sich noch eine kleine Mechanik zur Anpassung der Blende an die Objektivposition daran (für die Blitzsteuerung), Mechanisch gesehen, ist an der Revue "mehr" dran, als an der Minolta.

 

Und hier noch ein Bild für arno-nyhm, der die Kamera oben zur Verfügung gestellt hat:

 

 

Die Revue ist vollkommen reanimiert, hat einen neuen Belichtungsmesser aus einer Spenderkamera, sowie eine neue Objektiveinheit und ist auf 1,5V justiert. Die Belederung ist mittlerweile auch korrekt verklebt

 

 

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Sehr schön, die "Reanimation"!

 

Aber trotzdem hat die HiMatic gegenüber der Revue und der Konica den Vorteil des "M-Modus' "

Fakt ist, daß alle Dreie ein geniales Objektiv haben!

 

Di HiMAtic habe ich nicht mehr, aber wohl noch meine Revue 400SE.

Leider zeigt der BeLi immer ca. 3-4 Stufen zu wenig an, was zu sehr starken Überbelichtungen führt.

Auch mit der an sich zu kräftigen 1,5 V Batterie.

Hsst Du nach Deinen bisherigen Kenntnissen eine Idee, was das sein könnte?

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Also korrigiert mich wenn ihr's besser wisst, aber mir war so als hätte ich zu Porst (und das gilt sicher auch für Revue) mal aufgeschnappt daß sie außer dem simplen Rebranding auch minimale Änderungen an den Kameras machen mussten (bzw. beim Originalhersteller in Auftrag geben) um die Kameras zu "Dumpingpreisen" vertreiben zu können. Irgendwelche legalen Gründe. 

 

Und, wie "simpel" ist denn die Umstellung der Revue auf 1,5V? Bei Foto Nr.2 renne ich schon schreiend aus dem Zimmer, seitdem ich die Reparatur von 2 Heliosen verbockt habe lass ich das lieber mit der Rumschrauberei.

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Wenn man den oberen Deckel entfernt hat, schaut man von hinten auf dieses kleine Poti am Belichtungsmesser. Ich habe mal grob die Batteriespannung markiert. In diese Stellung in der Schleifer so ungefähr zu bringen. Am besten natürlich mit einem Belichtungsmesser einmessen. Achtung: Bei der Revue und Minolta ist die Messung ziemlich punktuell. Da vermittelt man am besten etwas.

bearbeitet von lichtgriff

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Die Olympus SP in schwarz stünde noch auf der Liste, aber in schwarz sind die schwer zu bekommen. Ich will die aber eigentlich gar nicht sammeln, sondern damit fotografieren und da war die Canonet das Gerät nach dem ich eigentlich gesucht habe. Die anderen liefen mir eher zufällig über den Weg.

 

Allerdings: Die Revue ist mein persönlicher Preis-/Leistungssieger. Wenn es um das reine Fotografieren geht, ist der Revue kaum zu schlagen.

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Voigtländer VF135...

laut "Kadlubek"gebaut 1976 bis 1981, ähnlich Rollei XF35, "Programm"-Automatik, gek. Enrfernungsmesser

Sehr schöne Bilderreihe zu den schönen Klassikern. Hätte auch gut in den Camera & Fuji Gear Porn Thread gepasst.

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Sehr schöne Bilderreihe zu den schönen Klassikern. Hätte auch gut in den Camera & Fuji Gear Porn Thread gepasst.

Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen. Eigentlich sind es aber Spuren des Niedergangs.  Das Design von z.B. der hier gezeigten Agfa finde ich heute super. Allerdings: wer wollte von uns damals schon eine Agfa haben?

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Moin moin,

ich ergänze mal die Sammlung der interessanten Rangefinder.

 

Vorne rechts mein Neuzugang. Eine Mamyia 135 samt original Aufsteckblitz.

Die 135 ist eine reine Automatik Rangefinder. Die Blitzleistung lässt sich am Objektiv rudimentär regeln.

Ein erster Film ist drin und ich bin auf die Ergebnisse gespannt.

Auf jeden Fall ist die Mamyia so klein, dass sie locker in die Hosentasche passt. Und der Blitz in die andere [emoji41].

 

Vorne links die Minolta HI-MATIC 7s, die Kamera lässt sich komplett manuell einstellen.

 

Ebenfalls komplett manuell einstellbar ist die Yashica Lynx 5000 hinten links mit einem schönen Sucher.

 

Hinten rechts dann meine Yashica Electro 35 GSN. Eine Zeitautomatik mit lichtstarker und -wie ich finde - sehr guter Optik.

bearbeitet von mik2301

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Und hier noch ein Bild für arno-nyhm, der die Kamera oben zur Verfügung gestellt hat:

 

 

Die Revue ist vollkommen reanimiert, hat einen neuen Belichtungsmesser aus einer Spenderkamera, sowie eine neue Objektiveinheit und ist auf 1,5V justiert. Die Belederung ist mittlerweile auch korrekt verklebt

 

kaum zu glauben, dass das die vermackte Schrottkiste sein soll, die ich Dir geschickt habe...

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So eine Revue war meine erste Kamera. Die hatte ich in den 80ern von meinem Großvater bekommen. Schade, daß ich die nicht mehr habe...

Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude bei den Restaurationen!

Grüße,

Micha

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Diese Konica Auto S3 (unten) war eine nette Herausforderung, da der Objektivtubus stark verbogen war. 100%ig gerade ist er nicht geworden, aber nach dem Brünieren wird es nicht mehr auffallen und einen Filter kann man wieder perfekt einschrauben. 

So klasse die Konica auch ist, aber die filigrane und zu komplizierte Mechanik und das empfindliche Aluminium Gehäuse, machen sie eher zu einer Vitrinenkamera. 

Ich habe das den Konica-Hattrick getauft: 

  • Bildzählwerk zählt nicht
  • Filmtransport hakt und Auslöser blockiert
  • Blende öffnet sich nicht 

Alle 3 Probleme beruhen auf dem gleichen Konstruktionsprinzip: Konicas geliebte Rückholfeder. Die Feder bricht, oder hakt sich aus und schon ist die Mechanik an der Stelle ohne Funktion. Interessant ist, dass bei der Revue 400 SE an genau diesen 3 Stellen eine andere Konstruktion gewählt wurde, die nur noch beim Bildzählwerk eine Rückholfeder benutzt, welche aber wirkungsvoll gesichert ist. 

... ich brauche dringend mehr Ersatzteile

Zum Abschalten, ist das Zerlegen einer mechanischen Kamera genau das richtige ;)

 

bearbeitet von lichtgriff

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Revue 700 EL - Rebuild. by Matz Binder, auf Flickr

War eigentlich nur ein schrottreifer Beifang in einer Sammlung alter Meßsucher, die ich neulich mal eingekauft habe.
Aus Spaß habe ich aus zwei dieser Kameras eine funktionierende gebaut. Gar nicht schlecht die 700 EL ... Tolles Handling, sehr geringes Gewicht, sehr schlank. Der erste Film kommt gleich in den Scanner ;)

 

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