Allradflokati Geschrieben 4. Juni 2022 Share #26 Geschrieben 4. Juni 2022 Werbung (verschwindet nach Registrierung) vor 16 Stunden schrieb Otis: Ich möchte zum Beispiel nicht immer in das Drive-Menü gehen müssen, wenn ich mal ein Panorama oder HDR-Foto machen möchte. Bei der X-Pro3 oder X-E2s muss ich das auch - und es stört mich nicht, weil ich es selten brauche. mjh und Otis haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 4. Juni 2022 Geschrieben 4. Juni 2022 Hallo Allradflokati, schau mal hier PASM Rad . Dort wird jeder fündig!
Otis Geschrieben 4. Juni 2022 Share #27 Geschrieben 4. Juni 2022 vor einer Stunde schrieb Allradflokati: Bei der X-Pro3 oder X-E2s muss ich das auch - und es stört mich nicht, weil ich es selten brauche. Als ich die Einstellungen für C1-C7 im Q-Menü das letzte mal festlegte, konnte ich einige Einstellungen nicht mit aufnehmen. Inzwischen habe ich vergessen, welche das waren. HDR war jetzt nur ein Beispiel und gemeint war, eben alle möglichen Einstellungen der Kamera in einen solchen Menüpunkt zu legen. Auf HDR bin ich nur deshalb gekommen, weil ich es nach einem Beitrag hier im Forum wieder aufgegriffen habe damit zu arbeiten. Vor allen ein Beitrag von @mjh hatte mich dazu bewogen. Bei kundiger Anwendung kann man den unangenehmen Effekt vermeiden und schwierige Lichtsituationen in den Griff bekommen. Nun probiere ich es allerorten und ich dachte mir, wenn ich dafür wenigstens nicht immer bis ganz unten im Drive-Menü scrollen müßte, wäre das schon schön. Gehe ich andersherum, geht es über die Filmeinstellungen - da stockt der Verlauf des Cursors immer - lästig. Ich stolpere am häufigsten in der Praxis über die Dynamik, ich bewundere die Leute die ausschließlich mit Jpeg arbeiten und dabei keine Probleme mit er Dynamik haben, ich kann die nur mit ETTR und nachträglicher Bearbeitung in den Griff bekommen, aber irgendwann stoße ich auch damit an Grenzen - da kam mir die Diskussion über HDR hier im Forum gerade recht. War auch so ein Moment, über ein selbst gelegtes Stöckchen springen zu müssen, denn ich habe den HDR-Look zunehmend unattraktiv gefunden und mich auch dazu geäußert und nun hieß es für mich umdenken. Solch Umdenken fällt natürlich leicht, wenn es von kompetenten Personen gefördert wird. Daran mangelt es hier im Forum ja nicht. Allradflokati hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Manni Geschrieben 4. Juni 2022 Share #28 Geschrieben 4. Juni 2022 Das fehlende und überflüssige PASM Rad war der Grund, mich für Fuji XT zu entscheiden. Ich fotografiere gerne in der Zeitautomatik und wechsle zur Programmautomatik und umgekehrt. Ich müsste immer die Kamera vom Auge nehmen , P oder A einstellen und bei A die Blende wählen, dann gehts erst los. So schaue ich durch den Sucher und wähle eine Blende vor und bin im A Modus drin. Gilt für jeden Modus, muss zuerst am Rad vorwählen, kostet nur Zeit, macht keinen Sinn. Deshalb kommt für mich eine XH 2 nie in Frage, warte auch die X-T5, da ich auch so gut wie nie filme. Baphomet, Ruinmacher und Strider haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Baphomet Geschrieben 5. Juni 2022 Share #29 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb Manni: Deshalb kommt für mich eine XH 2 nie in Frage, warte auch die X-T5, da ich auch so gut wie nie filme. Sehe ich genauso. Ich finde das der Charme einer Fuji verloren geht je mehr Rädchen weggelassen werden. Dann ist es eben keine Fuji mehr, sondern eine stinknormale Kamera. Und davon gibt es schon genügend, mit größerem Sensor und größerer Objektivauswahl. bearbeitet 5. Juni 2022 von Baphomet Naf2orpx, Ruinmacher, Dare mo und 1 weiterer haben darauf reagiert 3 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dare mo Geschrieben 5. Juni 2022 Share #30 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) vor 5 Stunden schrieb Baphomet: Sehe ich genauso. Ich finde das der Charme einer Fuji verloren geht je mehr Rädchen weggelassen werden. Dann ist es eben keine Fuji mehr, sondern eine stinknormale Kamera. Und davon gibt es schon genügend, mit größerem Sensor und größerer Objektivauswahl. Für mich ist Fuji mehr als nur ein paar Rädchen. Wenn es dir echt nur um die Rädchen geht, warum dann nicht eine Leica? Aber halt, auch Leica hat inzwischen Kameras (S, SL, SL2...) bei denen "immer mehr Rädchen weggelassen" werden. "nur" weil ein PSAM Rad an einer Kamera dran ist, soll es also keine Fuji mehr sein. (oder dem Beispiel folgend auch keine Leica?) Wenn man Deine Aussage so hinnimmt, sind also alle anderen Faktoren wie Sensor, Prozessor, Software, Gehäuse, Haptik, Verarbeitung, Bildauflösung, Serienbildgeschwindigkeit, Sucher, Display völlig irrelevant, solange viele Rädchen dran sind? 🤔 Wenn Fuji genau die selbe X-H2 baut, nur eben mit vielen Rädchen dran, ist sie deswegen besser? Sie wäre doch immer noch die Gleiche. Also ich kann nicht verstehen, wieso eine Kamera von Fuji nicht mehr von Fuji sein sollte, "nur" weil ein paar Rädchen fehlen? Zumal auch vorher schon Fuji mit PSAM gebaut hat. Dazu mal ein Zitat von Rico Pfirstingers Thread PSAM vs. no PSAM: Zitat Die X-Serie gibt es seit 2011. Seitdem gab und gibt es – wenn ich kein Modell vergessen habe – 22 Modelle mit direkter PASM-Modusauswahl und 25 Modelle ohne direkte PASM-Modusauswahl. PASM: X10, X20, X30, X-S1, XF1, XQ1, XQ2, XF10, X-M1, X-A1, X-A2, X-A3, X-A5, X-A7, X-T100, X-T200, X-S10, X-H2S, X-H2, GFX100, GFX100S, GFX50SII Kein PASM: X70, X100, X100S, X100T, X100F, X100V, X-Pro1, X-Pro2, X-Pro3, X-E1, X-E2, X-E2S, X-E3, X-E4, X-T1, X-T2, X-T3, X-T4, X-T10, X-T20, X-T30, X-T30II, X-H1, GFX50S, GFX50R Nach Deiner Philosophie sind dann knapp die Hälfte der Fujikameras also gar keine Fujis mehr. 😲 Und das ist nichts was "nur" Einsteigermodelle betrifft, sondern eben auch immer mehr die "Profi"-Modelle. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, ich nutze neben einer S-X10 (PSAM) auch eine X-Pro 2 (nonPSAM). In beiden steckt für mich 100% Fuji. Denn neben dem Now-How im Kamerabau sind sie auch (für mich) spitze im Objektivbau. Daran ändert sich für mich nichts, wenn sie ein paar Rädchen weglassen. Ich denke, wer die Qualtiät einzig und allein von der Anzahl der Rädchen einer Kamera abhängig macht, könnte viele gute Features einer Kamera verpassen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. 😉 bearbeitet 5. Juni 2022 von Dare mo AS-X, Allradflokati, lichtschacht und 2 weitere haben darauf reagiert 3 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Naf2orpx Geschrieben 5. Juni 2022 Share #31 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 55 Minuten schrieb Baphomet: Sehe ich genauso. Ich finde das der Charme einer Fuji verloren geht je mehr Rädchen weggelassen werden. ... Volle emotionale Zustimmung. Es ist für mich aber noch deutlich mehr als "nur" der Charme: Blende und Zeit (und seltener auch ISO) mit optisch entspr. markiertem Ring bzw. Rad einzustellen, bringt mir große Vorteile: Damit weiß ich häufiger noch, was ich zuletzt eingestellt hatte, auch wenn die letzte Aufnahme schon ne halbe Stunde her ist (vermutlich, weil mein Gehirn die Kombination aus Haptik und Optik besser abspeichert als bei PSAM). Und falls diese Erinnerung doch schon weg ist, kann ich die aktuelle Einstellung mit einem Blick sehen. Außerdem kann ich vorausschauend Blende/Zeit/ISO einstellen, ohne die Kamera einschalten zu müssen. All das macht es für mich intuitiver und damit effektiver/schneller/selbstverständlicher. Vor Fuji X -- konkret: bei Olympus MFT und davor bei Canon, noch zu analogen Zeiten -- hatte ich das sehr vermisst. Nie vermisst habe ich hingegen die Blenden- und Zeit-Zwischenstufen, an die ich nur mit entspr. belegten (vorderen oder hinteren) Einstellrädern "herankäme". Denn ich benutze extensiv Auto-ISO (liegt auf einer Fn-Taste) und ggf. noch das Belichtungskorrektur-Rad. Das reicht mir in 95% der Fälle für eine sehr schnell sehr gut passende Konfiguration. Und für den kleinen Rest würde mir PSAM auch nicht helfen. Für mich sind die Rädchen also auch objektiv besser, nicht nur emotional. Ohne sie hätte ich in der Tat keinen starken Grund mehr, bei der Marke zu bleiben. Aber: Zumindest diejenigen von Euch, die schon bei der ersten Kamera des Lebens nur PSAM hatten, werden sehr häufig anders geprägt sein und das ganz anders empfinden, vielleicht sogar die o.g. Vorteile gar nicht wahrnehmen. Erst Recht kann das bei Profis mit sehr eng definierten Aufgaben und entspr. völlig andersartigen Ansprüchen so sein. Das verstehe ich und gut, dass auch diese Gruppen von Fujifilm gut bedient werden, zumal das den Bestand der Fotosparte von Fujifilm sichern hilft. "Meine" Gruppe ist aber beunruhigt, dass Fujifilm generell den "haptischen" Weg verlassen könnte. Das wird ausgelöst nicht nur durch PSAM bei der S10, bei den neueren GFX und jetzt auch der H2 (noch dazu in Abkehr vom H1-Konzept), sondern auch durch den Trend zur Reduzierung auch anderer Schalter (inkl. dem D-Pad) nicht nur bei der E-Serie. Die Konzepte der Pro- und T-Serie sind dadurch in dieser Hinsicht zur Minderheit im Programm geworden -- und das lässt schon aufmerken, denn Fujifilm gäbe es wohl nicht (mehr) im Markt, wenn sie sich nicht ab 2013 eben mit der guten Haptik etabliert und gerade damit eine besondere Identität aufgebaut hätten. Das erklärt m.E. die teilweise Heftigkeit der Diskussion und letztlich auch meinen Beitrag hier 😉. Nüchtern betrachtet sagt all das aber nichts belastbares darüber aus, welchen Weg Fuji in Pro- und T-Serie wirklich gehen wird. Ich warte das gelassen ab und gönne anderen Fuji-Usern sehr gern auch andere Konzepte, wünsche mir aber die Beibehaltung (auch) der haptischen Produktlinien --- sehr gerne auch in Form einer E-5 mit der Bedienung wieder in Richtung E-2.... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Manni Geschrieben 5. Juni 2022 Share #32 Geschrieben 5. Juni 2022 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Es geht sich nicht um Rädchen willen, sondern um die schnellere und intuitivere Bedienung. Natürlich spielen auch die anderen Faktoren eine Rolle. Jeder soll natürlich damit fotografieren, womit er am besten klar kommt, von mir aus auch Szenenprogramme, wenn man nicht weiß, wie es anders geht. Das Fuji auch den "PASM" Weg beschreitet ist unternehmerisch sinnvoll, weil es gefragt ist. Ich habe auch überlegt ein GFX System anzuschaffen, aber nur die 50R spricht mich an, die sicher bald eingestellt wird und wenn dann nur die "PASM" folgen, macht das für mich keinen Sinn. Ich hatte auch anfangs gedacht, dass das Konzept der X-T Kameras sich nicht durchsetzen wird, weil nur "ältere" Fotografen die Vorzüge erkennen, weil die "Jüngeren" eben mit PASM groß geworden sind. Zum Glück hatte ich nicht Recht behalten und hoffe auf eine X-T5. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DRS Geschrieben 5. Juni 2022 Share #33 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 36 Minuten schrieb Manni: erkennen, weil die "Jüngeren" eben mit PASM groß geworden sind. Ich kenne nicht wenige junge Fotografen, die wieder Filme ein legen statt einer cf express card. Retro ist ja auch ein Trend in anderen Bereichen des Lebens. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 5. Juni 2022 Share #34 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 24 Minuten schrieb Naf2orpx: Aber: Zumindest diejenigen von Euch, die schon bei der ersten Kamera des Lebens nur PSAM hatten, werden sehr häufig anders geprägt sein und das ganz anders empfinden, vielleicht sogar die o.g. Vorteile gar nicht wahrnehmen. Meine erste Kamera war eine voll manuelle (Dacora Super Dignette) von meinem Vater und die erste eigene die Fujica AX-3 mit Zeitautomatik. Die später dazugekommende AX-5 (Zeit-,Blenden- und Programmautomatik) hatte quasi die gleiche Bedienung, wie sie von vielen hier wehement eingefordert wird. Das Argument dafür, man hätte ja sowieso die linke Hand am Objektiv, weil zum Einen die "korrekte" Kamerahaltung und zum Anderen zur Unterstützung, greift für mich nur halbherzig! Denn in der analogen (vor AF) Zeit brauchte man die linke Hand auch zum Fokussieren. Die Verstellung der Blende benötigte dann auch meistens ein Umgreifen, zumal bei Zoomobjektiven der Zoomring nicht direkt in der Nähe des Blendenrings war. Selbst, als die EOS-650 mit dem ersten brauchbaren Autofokus Einzug bei mir hielt, hatte die auch kein PASM-Rad, sondern musste durch Tastendruck und Rädchendrehen verstellt werden - auch nur ein "fauler" Kompromiss. Dann bei meinen Bridge-Kameras (S602Z, S100-FS und X-S1) spielete die Blendenverstellung eine untergeordete Rolle, da bedingt durch den kleinen Sensor selbst Blende 2,8 wie Blende 11 am Kleinbild wirkte. Später (oder zeitgleich ab der S100-FS) mit den digitalen Canon EOS 30/40/50D war es eine Erlösung für mich, zwei getrennte Wählräder für Zeit und Blende zu haben, denn elektronische Blenderinge gab es nicht. Die dann erste Fuji X-T1 in meinem Besitz ließ die Erwartung an die ganz frühere Bedienung der analoge Fujica AX-3/5 aufkeimen. Aber da eine digitale Kamera viel mehr relevante Einstellungen hat, die ja auch ihre Berechtigung haben angezeigt zu werden, war das "analoge Feeling" nur ein Trugschluß. Was also tun? Die Anzeigen fast alle ausblenden? Nee - zu viele Fallstricke, eine falsche Einstellung zu übersehen. Und jetzt sind da auch noch Zoomobjektive ohne gravierte Blendenzahlen, wo ich immer raten muss! Außer, der Schalter steht auf Automatik - und dann muß ich aber genau hinschauen, weil er meist von nur schräg unten links erst zu erkennen ist. Bei den XF-Festbrennweiten ist das mittlerweile auch erledigt, seit es das XF27-II gibt, aber für das XF 10-24 brauchte es auch eine zweite Version, die Blendenzahlen zu gravieren. vor 14 Minuten schrieb Manni: Ich hatte auch anfangs gedacht, dass das Konzept der X-T Kameras sich nicht durchsetzen wird, weil nur "ältere" Fotografen die Vorzüge erkennen, weil die "Jüngeren" eben mit PASM groß geworden sind. Ich zähle mich als Baujahr 64 nicht zu den Jüngeren, aber ich bin über die PASM-Steuerung nicht so entsetzt, als dass ich hier verbale Grabenkämpfe für die eine oder andere Seite ausfechten würde. Ich plädiere dafür, das Gegebene zu akzeptieren und sich damit zu arangieren. Schießlich hat jede Kamera von jedem anderen Hersteller auch ihre "Eigenheiten". Wer unbedingt meint, seine "Fotografier-DNA" sein durch das PSAM-Rad an der X-H2s nicht berücksichtigt oder gar "verraten" worden, der kann sich ja woanders umsehen - und wird merken, dass die auch nur mit dem gleichen Wasser kochen (was die Bedienung angeht ). Die sogenannte "Fuji-DNA" ist nicht nur die "analoge" Bedienung, sondern sind auch die sehr guten Objektive, dass mit Firmware-Updates auch Funktionen für ältere Modelle nachgereicht werden und der X-Trans-Sensor, der seit jeher ohne einen AA-Filter auskommt und damit schon schärfere und schönere JPG-Fotos direkt aus der Kamera produziert. Der nimmt die Vorzüge und Nachteile einer Kamera oder eines anderen technischen Gerätes unterschiedlich war. Die allein glückselig machende Version wird es für keinen von uns geben! Sehen wir es also ein bischen weniger verbissen ! Dare mo hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 5. Juni 2022 Share #35 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 11 Minuten schrieb DRS: Retro ist ja auch ein Trend in anderen Bereichen des Lebens. Retro als "Weltanschauung" oder was auch immer, ist doch mehr eine Modeerscheinung, als gelebte Einstellung. Warum sollten sonst die Instax-Kameras einen solchen Erfolg haben? Die Bildqualität ist es sicherlich nicht. Ich habe zwar auch noch einen alten analogen Plattenspieler, aber weil dieser besser klingt, als die im Frequenzgang "kastrierten" CDs! Und auch, weil ich meinen Musikgeschmack nicht durch die Algorhytmen der Sreamingdienste manipuliert bekommen möchte, geschweige denn protokolliert! Wer von diesen Jüngeren hat denn bewusst kein Smartphone mehr? Dare mo und Don Pino haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mjh Geschrieben 5. Juni 2022 Share #36 Geschrieben 5. Juni 2022 vor einer Stunde schrieb DRS: Ich kenne nicht wenige junge Fotografen, die wieder Filme ein legen statt einer cf express card. Retro ist ja auch ein Trend in anderen Bereichen des Lebens. Ja, aber das ist mehr so ein Hipster-Ding, wenn man zur Technologie seiner Großeltern zurückkehrt. Also mehr Attitüde als Substanz. Don Pino, Allradflokati und lichtschacht haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Allradflokati Geschrieben 5. Juni 2022 Share #37 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 17 Minuten schrieb mjh: Ja, aber das ist mehr so ein Hipster-Ding Hipster magst du wirklich nicht ... Jürgen Heger, Ulrich Reiff und mjh haben darauf reagiert 2 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
titan205 Geschrieben 5. Juni 2022 Share #38 Geschrieben 5. Juni 2022 Das ist jetzt aber auch komplett unlogisch, denn wenn eine Firma mit Attitüde statt Substanz Umsatz generiert, was hat denn nun Substanz? Und gerade Hobby ist doch oft zutiefst emotional, und diese Emotionen öffnen den Geldbeutel des geneigten Käufers. Das Fuji jetzt einen Großteil von Berufsfotografen bedienen muss, wäre mir auch neu. Mit Retrocharme sind sie in den Markt eingezogen, das ist Fuji DNA so wie Fuji X wahrgenommen wird, und die Aufzählung der Kameras zeigt ja deutlich, ganz unten und ganz oben im Preissegment. Dafür kann man verschiedene Argumente finden, aber die breite Mitte ist Fuji at its best. Das Auge isst nun mal mit beim Hobby. Und auch dort das ständig wechselnde Layout war jetzt sicherlich nicht immer die beste Wahl. Und sicherlich stellt jede Weiterentwicklung ja nicht die Vergangenheit in Frage, sondern manchmal stellt sich dann auch heraus das schon gefundene Lösungen anscheinend nicht ohne Grund lange existierten und werden wieder aufgenommen. Das ist natürlich eine höchst individuelle Entscheidung, aber ohne Emotion existiert keine Systembindung. Und ja, für mich gesprochen, eine X-S10 z.b. hätte ich nie genommen, dann lieber Canon, denn mal modern gedacht, da funktioniert alles per Touch, das funktioniert easy einfach. der-Flo und DRS haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
titan205 Geschrieben 5. Juni 2022 Share #39 Geschrieben 5. Juni 2022 Doof nur das die heutigen Hipster eine kaufkräftige Klientel für eine hochpreisige APS-C Kamera ist, ob Foto oder HiFi, denn in der Masse sind beide Bereiche tot. Und da fragt man sich schon, wer’s kaufen soll. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DRS Geschrieben 5. Juni 2022 Share #40 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 1 Stunde schrieb Allradflokati: Retro als "Weltanschauung" oder was auch immer, ist doch mehr eine Modeerscheinung Ja solche Mode Dinge prägen sicherlich auch einen Teil des täglichen Lebens. Man braucht ja nur in die Möbelhäuser zu schauen wo es wieder LED Lampen im Glühlampenstyle gibt, um mal nur was heraus zu greifen. Da ich ja auch ab und an für Jugendliche mal Fotokurse gebe in so einem gemeinnützigen Verein war ich schon erstaunt wie einige und das auch völlig ernsthaft analog fotografieren wollen. Selbst erlebe ich das ja bei meinem Sohn, der zwar beides hat, aber sehr oft auch mit einer meiner Pentax Kameras unterwegs ist und nicht mit seiner T20. Wie gesagt nimmt man das für meine Verhältnisse sehr oft war, von der Musik der 80er bis zum nächsten Simson Treffen. Ich glaube schon, dass es ein nicht zu unterschätzende Bereich ist, der auch viele Käufer generiert, egal ob hipster oder Mode oder einfach aus Freude an einfacher Funktionalität. Das ist natürlich nur meine Wahrnehmung, ich arbeite ja auch in der Werbung und auch da hält das bei der Gestaltung von Webseiten, Verpackungen usw. Einzug. Deswegen sage ich mal rein gefühlt, dass es gut für Fuji wäre, wenn sie einen Kamera Strang so klassisch lassen würden, abgesehen mal davon, dass ich persönlich es auch gut fände. stones, Maikäfer und Allradflokati haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Maikäfer Geschrieben 5. Juni 2022 Share #41 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 1 Stunde schrieb Allradflokati: Retro als "Weltanschauung" oder was auch immer, ist doch mehr eine Modeerscheinung, als gelebte Einstellung. Warum sollten sonst die Instax-Kameras einen solchen Erfolg haben? Die Bildqualität ist es sicherlich nicht. Zum Teil ist es wohl Modeerscheinung. Aber der Hang zu Technick - total? Ist das nicht auch irgendwie Mode? Letztendlich ist das Meiste was über die Grundbedürfnisse hinaus geht auch ein Stück Mode, also im Wandel des Zeitgeschmacks oder auch Sehnsucht nach einem bestimmten Lebensgefühl. Der eine Entschläunigter, der Andere immer im hohen Tempo der aktuellen Zeit. Oder auch gemixt durchs Leben. Egal ob Möbel, Klamotten, Technick. Ich kenne junge Erwachsene die das neuste IPhone haben und Musik aus dem Röhrenradio hören, Silberbesteck bei ebay ersteigert haben und ein modernen Sessel zum Abhängen. Ich finde es schön, wenn unverkrampft zeitlos gelebt wird. stones, MS1959, DRS und 1 weiterer haben darauf reagiert 3 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 5. Juni 2022 Share #42 Geschrieben 5. Juni 2022 vor 4 Stunden schrieb Manni: Das Fuji auch den "PASM" Weg beschreitet ist unternehmerisch sinnvoll, weil es gefragt ist. Ist es das wirklich? Ich kenne keine Umfrage diesbezüglich und der Erfolg der GFX100s oder X-S10 hat IMHO nichts mit PASM zu tun. vor 4 Stunden schrieb Manni: Ich habe auch überlegt ein GFX System anzuschaffen, aber nur die 50R spricht mich an, die sicher bald eingestellt wird und wenn dann nur die "PASM" folgen, macht das für mich keinen Sinn. das ist genau mein Punkt - vielleicht hätten sich besagte obige Modelle ohne PASM sogar noch besser verkauft. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
snow Geschrieben 5. Juni 2022 Share #43 Geschrieben 5. Juni 2022 Am 3.6.2022 um 09:59 schrieb B.W.G.: Was ist der Handfeste Nachteil vom PASM Rad mit C1 bis C .... Es ist nicht das Rad. Es sind - für mich - die Rädchen. Ich mache sicher rund 95% meiner Bilder mit Blendenvorwahl und (seltener) M. OK. Dann dreh ich eben z.B. auf A und habe E/V auf einem Rädchen. Bzw. beim selteneren S die Belichtungszeit auf Rädchen(2). Ich dreh nicht so gern am Rädchen ... und das ist durchaus "handfest" 😉. Das dürfte allerdings weder Einfluss auf Anzahl noch Qualität meiner Bilder haben. stones hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dare mo Geschrieben 5. Juni 2022 Share #44 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) vor 23 Minuten schrieb rachmaninov: ...das ist genau mein Punkt - vielleicht hätten sich besagte obige Modelle ohne PASM sogar noch besser verkauft. Ich denke das Du hier von Dich auf andere schließt? Natürlich spielen die eigenen Vorlieben beim Kauf einer Kamera eine Rolle, aber ich denke nicht, dass eine GFX sich "besser" verkauft, wenn sie auf PSAM verzichtet. Ich würde die Gründe, warum Leute sich ein GFX-System nicht zulegen, liegt wohl eher bei den wesentlich höheren Kosten für Kamera und Objektivpark. Zumal dieser auch bei weitem nicht so umfrangreich wie im X-System ist. Ich bin weder ein Fan von PSAM noch ein Verächter, ich sehe es einfach rationaler an, was mir eine Kamera bietet und da ist die klassische Bedienung oder PSAM eben nur einer von vielen Aspekten. Wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre, dann spiegelt sich das dort genauso wieder. So gesehen, würde ich zumindest aus dem persönlichen Erfahrungsbereich sagen, das es dort keine "Hardcore"-Verweigerer von PSAM gibt. Natürlich wurde oft angesprochen, dass dies öfters bei jene Nutzer auftreten kann (nicht muss), die das klassiche Bedienkonzept von Anfang an genutzt haben und so das PSAM-Rad als "Fremdkörper" wahrnehmen. Aber das kann ich so auch nicht stehen lassen, weil es eben auch hier schon viele "alte Hasen" berichtet haben, dass sie es nicht so dramatisch sehen. Darum komme ich zu dem Schluss, dass es dann an jedem Einzelnen liegt, wie seine Präferenzen liegen und wie er den Stellenwert eines PSAM / nonPSAM einschätzt. Schwierig finde ich dann aber, wenn Du als nonPSAM-Befürworter eine These bezüglich des GFX Systems aufstellst, ohne wirklich die tatsächlichen Gründe für den Kauf bzw. nicht-Kauf zu kennen. Ich weiß es ist nur eine Vermutung von Dir aber denkst Du nicht auch, dass die wesentlich höheren Kosten für das GFX System viel plausibler sein könnten, als "nur" das PSAM-Rad? 🤔 Das ist meine Überlegung dazu. bearbeitet 5. Juni 2022 von Dare mo Maikäfer und Allradflokati haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Jürgen Heger Geschrieben 5. Juni 2022 Share #45 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb Dare mo: ..... Wenn man Deine Aussage so hinnimmt, sind also alle anderen Faktoren wie Sensor, Prozessor, Software, Gehäuse, Haptik, Verarbeitung, Bildauflösung, Serienbildgeschwindigkeit, Sucher, Display völlig irrelevant, solange viele Rädchen dran sind? 🤔 ..... Das ist zwar überspitzt formuliert, trifft aber den Kern der Sache ganz gut. Die meisten, die sich zu Beginn des X-Fuji Systems dafür entschieden haben, haben sich damals für ein in vielen Punkten technisch zweitklassiges System entschieden. Bei den DSLRs gab es alle von Dir genannten Punkte in besser. Hier im Forum gibt es mindestens vier Berufsfotografen, die wegen der Räder zu Fuji gewechselt sind und zwar sobald der Rückschritt!!! mit Fuji klein genug war, dass er sie nicht mehr behinderte. Auf keinen Fall weil sie einen Vorsprung erwarteten. Technisch waren ihre 1D, 5D, D800 und D4 oder was sie damals gerade hatten in fast allen Punkten besser. Mit Fujis altmodischer Bedienung hatten sie aber mehr Spaß und für ihre Anwendung keine schlechteren Ergebnisse. Wer den größten "Bang for the Buck" will, den interessiert die Bedienung nur am Rande oder er findet PASM mit speicherbaren Benutzerkonfigurationen sogar viel beser. Vielleicht gilt das für die meisten. Vielleicht gilt das für alle. FÜR MICH NICHT! ICH WILL RÄDER 😀. Ich würde mich aber freuen, wenn ich am technischen Fortschritt bei Fuji teilhaben könnte und nicht mit T4, E2 und X100V bis ans Lebensende fotografieren müßte😀. Die, die keine Probleme mit PASM haben, könnten uns Spinner wenigstens als für sie notwendigen Kollaterialschaden anerkennen und bedauern😀 und nicht versuchen, uns zu bekehren😀. bearbeitet 5. Juni 2022 von Jürgen Heger Rechtschreibung Neuling_0216, Thorsten.M, Naf2orpx und 1 weiterer haben darauf reagiert 2 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Baphomet Geschrieben 5. Juni 2022 Share #46 Geschrieben 5. Juni 2022 @Dare mo Du interpretierst ist meinen Post derart viel hinein und unterstellst mir Dinge nur wegen einem, wie auch richtig erwähnt, emotionalen Post wegen der Rädchen an einer Kamera... Und ich entschuldige mich auch gleich dafür, dass ich dir wieder kostbare Minuten stehle die du damit verbringen wirst, diesen Post hier zu kommentieren... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 5. Juni 2022 Share #47 Geschrieben 5. Juni 2022 vor einer Stunde schrieb Dare mo: Ich denke das Du hier von Dich auf andere schließt? tatsächlich - nein. Über meine persönliche Vorliebe mache ich ja kein geheimnis, denke aber, dass ich einigermassen, zwischen subjektiv und objektiv unterscheiden kann. vor einer Stunde schrieb Dare mo: Natürlich spielen die eigenen Vorlieben beim Kauf einer Kamera eine Rolle, aber ich denke nicht, dass eine GFX sich "besser" verkauft, wenn sie auf PSAM verzichtet. schlechter sicher auch nicht. Das Problem ist - keiner wird es je mit Gewissheit sagen können, denn es wird keine 2 technisch gleichen Gehäuse mit unterschiedlicher Bedienung geben. Hier gibt es aber sehr wohl Stimmen, die schrieben, dass sie deshalb vom Kauf einer GFX Abstand genommen haben - aber keiner schrieb bisher, dass er ohne PASMisierung keine gekauft hätte. Allerdings ist der Markt der GFX eher klein und zudem de facto konkurrenzlos - da kann sich Fuji diesbezüglich alles erlauben. vor einer Stunde schrieb Dare mo: Ich bin weder ein Fan von PSAM noch ein Verächter, ich sehe es einfach rationaler an, was mir eine Kamera bietet und da ist die klassische Bedienung oder PSAM eben nur einer von vielen Aspekten. Wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre, dann spiegelt sich das dort genauso wieder. So gesehen, würde ich zumindest aus dem persönlichen Erfahrungsbereich sagen, das es dort keine "Hardcore"-Verweigerer von PSAM gibt. nichts anderes schreibe ich doch unentwegt. Am Ende kommt es auf das Paket an, aber einen Trumpf hat Fuji IMHO eben aus der Hand gegeben, eben das Nutzer Interface. Und mich persönlich ärgert es - aber das ist subjektiv. vor einer Stunde schrieb Dare mo: Natürlich wurde oft angesprochen, dass dies öfters bei jene Nutzer auftreten kann (nicht muss), die das klassiche Bedienkonzept von Anfang an genutzt haben und so das PSAM-Rad als "Fremdkörper" wahrnehmen. Aber das kann ich so auch nicht stehen lassen, weil es eben auch hier schon viele "alte Hasen" berichtet haben, dass sie es nicht so dramatisch sehen. PASM gibt es seit +/- 30 Jahren. Daran ist nichts Fortschrittlich und ich denke fast jeder hier hatte schon PASM Gehäuse. vor einer Stunde schrieb Dare mo: Darum komme ich zu dem Schluss, dass es dann an jedem Einzelnen liegt, wie seine Präferenzen liegen und wie er den Stellenwert eines PSAM / nonPSAM einschätzt. natürlich - aber Fuji gibt halt einen USP auf. Wer also eine High End Kamera sucht/braucht, hat nun einen Grund weniger bei Fuji zu schauen. Nicht mehr, nicht weniger. vor einer Stunde schrieb Dare mo: Schwierig finde ich dann aber, wenn Du als nonPSAM-Befürworter eine These bezüglich des GFX Systems aufstellst, ohne wirklich die tatsächlichen Gründe für den Kauf bzw. nicht-Kauf zu kennen. Ich weiß es ist nur eine Vermutung von Dir aber denkst Du nicht auch, dass die wesentlich höheren Kosten für das GFX System viel plausibler sein könnten, als "nur" das PSAM-Rad? 🤔 Ich gebe wieder, was einige weltweit zu dem Thema schreiben und was sich mit meiner Beobachtung deckt. - aber (s.o.) ... beweisen kann man das nicht. vor 24 Minuten schrieb Jürgen Heger: Das ist zwar überspitzt formuliert, trifft aber den Kern der Sache ganz gut. Die meisten, die sich zu Beginn des X-Fuji Systems dafür entschieden haben, haben sich damals für ein in vielen Punkten technisch zweitklassiges System entschieden. Bei den DSLRs gab es alle von Dir genannten Punkte in besser. Hier im Forum gibt es mindestens vier Berufsfotografen, die wegen der Räder zu Fuji gewechselt sind und zwar sobald der Rückschritt!!! mit Fuji klein genug war, das er sie nicht mehr behinderte. Auf keinen Fall weil sie einen Vorsprung erwarteten. Technisch waren ihre 1D, 5D, D800 und D4 oder was sie damals gerade hatten in fast allen Punkten besser. Mit Fujis altmodischer Bedienung hatten sie aber mehr Spaß und für ihre Anwendung keine schlechteren Ergebnisse. exakt. vor 24 Minuten schrieb Jürgen Heger: Ich würde mich aber freuen, wenn ich am technischen Fortschritt bei Fuji teilhaben könnte und nicht mit T4, E2 und X100V bis ans Lebensende fotografieren müßte😀. Die, die keine Probleme mit PASM haben, könnten uns Spinner wenigstens als für sie notwendigen Kollaterialschaden anerkennen und bedauern😀 und nicht versuchen, uns zu bekehren😀. 👍 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Jürgen Heger Geschrieben 5. Juni 2022 Share #48 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) Vielleicht noch eine Anekdote am Rande. Meine erste Systemkamera, etwa 1990, nach der Kodak Retinette 1A meiner Eltern und einer eigenen AF-Kompaktkamera, war eine Nikon F801 - mit PASM😀. Beim Kauf habe ich mir darüber keine Gedanke gemacht. Ich wollte das beste was es gab, den besten AF und alle drei Automatiken, also Profi-Nikon und nicht Amateur-Canon😀. Den Wechselsucher und den Motoranschluss der F4 brauchte ich nicht, deshalb nur das Halbprofi-Modell😀. Der Preis spielte natürlich auch eine Rolle😀. Aber schon damals war ich mit der Bedienung nicht zu 100% zufrieden. Manchmal musste ich kurz überlegen, in welcher Betriebsart bin ich und welche Funktion hat das einzige Rad gerade, Zeit oder Program-Shift? Die Blendenringe hatten damals neben der kleinsten Blende die A-Position und ich hätte es schon damals begrüßt, wenn es ein Zeitenrad mit zusätzlicher A-Position gegeben hätte statt der PASM-Auswahl. Danach wurde ich relativ früh durch eine 1MP Olympus für die analog Fotogfafie verdorben. Ich konnte sofort überprüfen, ob das Bild was geworden war oder nicht. Mehr brauchte ich nicht. - Doch. Die Qualität hat für mich mit 3 MP und zuletzt 14MP (Canon Ixux 980) vollkommen ausgereicht, aber das Fotografieren hat keinen Spaß gemacht. Die Ixus 980 kann theoretisch volle manuelle Kontrolle über Fokus und Belichtung und alle Automatiken. Aber so umständlich über Menüs und mit verschiedenen Einschränkungen, dass eigentlich nur Vollautomatik sinnvoll funktioniert. Ich fing an davon zu träumen, dass es eine digitale Kamera mit beschrifteten Rädern geben müßte, selbst wenn sie etwas teurer als die normalen wäre. Und dann hörte ich von der Fuji Pro1 und der E1. Noch vor dem Geschäft habe ich überlegt, ob ich wirklich eine Kamera mit Zwergensensor, viel zuviel Tiefenschärfe😀 und sehr kleinem Objektivsortiment kaufen solle oder doch lieber eine richtige😀 mit Vollformatsensor, für die ich schon die wichtigsten Objektive hatte? Dann fiel mir ein, dass mich an der Ixus nur die Bedienung wirklich störte, nicht die Bildqualität. Die Entscheidung war pro Fuji gefallen und ich habe es nie bereut. Dass der AF der E1 in bestimmten Situationen eher schlechter als der Ixus ist - nun ja, man kann nicht alles haben. Brauche ich auch nicht, wenn ich Räder habe😀. bearbeitet 5. Juni 2022 von Jürgen Heger Ruinmacher hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
AS-X Geschrieben 5. Juni 2022 Share #49 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Jürgen Heger: Das ist zwar überspitzt formuliert, trifft aber den Kern der Sache ganz gut. Die meisten, die sich zu Beginn des X-Fuji Systems dafür entschieden haben, haben sich damals für ein in vielen Punkten technisch zweitklassiges System entschieden. Bei den DSLRs gab es alle von Dir genannten Punkte in besser. Überspitzt ja, Kern der Sache nein. Ich bin dem Charme der Kameras erlegen und räume ein, dass die analogen Anleihen einen Teil dazu beigetragen haben. Aber das Zweitsystem wurde für mich zum alleinigen, eben weil deine Ausführungen sich eben so nicht, bzw. nur in Punkten die sich in meinen Bildern nicht widerspiegeln, zeigten. Andernfalls wäre es für mich nur ein Hipsterspielzeug gewesen, dafür hätte ich allerdings kein Geld ausgegeben. Der Sinn der Einstellräder erschließt sich mir übrigens völlig, fast alle meine Kameras (und es waren ein paar in den letzten Jahrzehnten, ich komme auch noch darauf zurück) hatten sie. Allerdings hatte bereits die Diafotografie mit dem geringen Belichtungsspielraum des Materials die Grenzen dieses Designs mit den +/- 1 EV Sprüngen aufgezeigt, weshalb dieses schöne Rad bei mir auch viel später an der H1 zum reinen Zierrat mutiert ist. Hätte die X-E2 zwei Stellrädchen gehabt, wäre dies wohl schon früher passiert Die Anforderungen an Fujifilm sind ja über die Jahre gestiegen, es reicht eben nicht mehr ein schickes und gut gemachtes Liebhaberspielzeug a la X100 zu bauen. Es werden HighTech Boliden erwartet, die Tieraugen zuverlässig detektieren uvm. Da passt es auch in der Bedienung alte Zöpfe abzuschneiden, auch wenn das manchmal weh tut. @rachmaninovzB argumentiert ja, PSAM sei ja gar nicht modern, weil auch schon ziemlich alt. Man könnte dagegenhalten, dass es jünger aber offensichtlich bewährt ist, denn für eine Modeerscheinung ist es definitiv zu alt und auch seit Jahren an Pro DSLRs etabliert. Die schnelle und zugleich feine Verstellung ohne die Kamera abzusetzen ist mE nur bei einer Verstellung mit den Stellrädchen vorn und hinten gegeben. Nur wenn man mal von zB 1/8 zur 1/4000 springen muss, mag das dezidierte Zeitenrad geringfügig im Vorteil sein, da man nicht zwei oder drei Mal greifen muss. Dieses Argument ist aber für meinen Geschmack zu konstruiert, um in der Praxis ernsthaft Relevanz zu entfalten. Denn die meist notwendigen Anpassungen bewegen sich sehr wohl in einem Bereich, der mit einem Griff einstellbar ist (und für die anderen hat man auch mal ein paar Sekunden Zeit weil wir dann von völlig neuen Motiven reden). Wenn ich aber von schmerzenden Fingern in Folge der Bedienung der Rädchen lese, kann ich mir ein Lachen eigentlich kaum verkneifen. Dann wird ja auch immer wieder angeführt, dass einem die ausgeschaltete Kamera schon die nötigen Parameter zur korrekten Belichtung zeigen soll. Das ist nett, aber welche Praxisrelevanz hat es tatsächlich? Nehme ich mir meine gute alte Contax S2 (vollmechanische SLR, wer sie nicht mehr kennt) zur Hand, dann ist das ein klarer Vorteil. Denn außer dem Fokus (den ich auch erkennbar vorwählen kann), ist die Kamera sofort bereit auszulösen, egal wie lange sie ungenutzt in der Ecke lag. Unsere Knipscomputer der Neuzeit müssen jedoch alle erst mal hochfahren und aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Das geht zwar recht fix, aber es wird nicht verzögert durch die Anzeige der wichtigsten Infos auf einem Schulterdisplay (ich beziehe mich hier auf Kameras wie die H1 bzw H2(s) die über so ein Display verfügen). Sogar eine Einschätzung des Belichtungsmessers zur Sinnhaftigkeit der Einstellungen ist in sekundenschnelle verfügbar. Wenn sich also eine Situation entwickelt, bei der ich ggf. schnell ein Foto machen möchte, wird die Kamera ohnehin im Vorfeld blind aktiviert und ich sehe alles was ich brauche. Daher ist die Umstellung bei einem HighTech Gerät wie der X-H2s kein Verlust der DNA, sondern nur konsequent weitergeführtes Design. Die Frage ist nur ob wir die Flexibilität aufbringen um mitzugehen oder erstarrt auf dem Althergebrachten beharren. bearbeitet 5. Juni 2022 von AS-X Rica, Dare mo, Allradflokati und 2 weitere haben darauf reagiert 2 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
grillec Geschrieben 5. Juni 2022 Share #50 Geschrieben 5. Juni 2022 (bearbeitet) vor 4 Stunden schrieb rachmaninov: Ich kenne keine Umfrage diesbezüglich und der Erfolg der GFX100s oder X-S10 hat IMHO nichts mit PASM zu tun. Die X-S10 kam auf den Markt, als Panasonic nichts neues mehr präsentierte und die weiteren Schritte von Olympus unklar waren. Die Kamera war auch darauf ausgerichtet, Systemwechsler aus diesem Bereich anzulocken. Und die Kennzeichen beider Systeme sind unter anderem IBIS und PASM Rad. Ich gehe schon davon aus, dass ein Großteil des Erfolgs auch daher stammt und dies so beabsichtigt war. Ich kann die Ansicht schon verstehen, dass ein Kamerahersteller eventuell die eigenen Interessen nicht mehr so richtig unterstützt. Das ging mir bei Fuji seit den Kameras, die nach der X-E2 folgten so. bearbeitet 5. Juni 2022 von grillec Jürgen Heger hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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