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Hallo zusammen

Ich stehe vor der Entscheidung des Prime Zooms oder der compact primes aktuell für die x-t2, aber in bälde vermutlich für die x-t5.

Ich habe bereits ein Samyang 12 f2 und das xf 35 f2. Also bräuchte ich nur noch das xf 23 und das xf 50.

Vom Gesamtgewicht kommt das fast auf das Selbe heraus.

Wie sieht das mit der Abbildungsleistung, der Autofokusleistung und anderer Vor- und Nachteile aus?

Hat jemand das schon verglichen oder kann mir aus seinen Praxiserfahrungen berichten?

Wie verhält sich dies an den 40 MP Sensoren? Es ist mir klar, dass: 'die selbe Linse an einem höher auflösenden Sensor nicht schlechter wird...' Aber wenn ich auf das Zoom verzichte und meinen Standort nicht optimal wählen kann, so muss ich ev. das Bild etwas beschneiden. In deiser Situation spielt es dann doch eine Rolle.

Besten Dank für eure Tipps schon an dieser Stelle

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Ich habe das kleine 35-er und 16-er an meiner XT-5 und bin sehr zufrieden. Statt des neueren 50-ers versieht das 60-er Makro bei mir Dienst. Ich habe auch lange überlegt, ob  nicht statt dessen das 2,8/16-55 kommen sollte. Aber Gewicht und Größe haben mich davon abgebracht. Manchmal bei Feiern, bei den Kindern auf Reisen ist ein Zoom jedoch von Vorteil. Dafür habe ich mir dann das 16-80 gebraucht zugelegt. Eben für jene Zwecke, wo es schnell gehen sollte und nicht absolut top Abbildungsqualität nötig ist.

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Das 16-55 Zoomobjektiv ist wirklich sehr gut und hält auch mechanisch sehr viel aus. Es ist von der Abbildung her nicht schlechter als die kompakten festbrennweitigen Objektive. Ich kann dabei aus eigener Erfahrung berichten, weil ich die kleinen "Fujicrons" zu meiner Xpro3 Kamera habe. Bei der Kamera blockiert das Zoom den optischen Sucher. Das 16-55 stellt zusammen mit dem 8-16, dem 50-140 und dem 1,4 Konverter objektivmäßig den Kern meiner "Alltagsausrüstung" für den universellen Einsatz dar. Wobei ich die meisten Bilder mit dem 16-55, gefolgt vom 50-140 aufnehme. Im praktischen Einsatz sind Zoomobjektive immer praktischer als Festbrennweiten. Warum man jetzt mit Begriffen wie "Prime Zoom" und "Prime" umgehen muss erschließt sich mir gerade mal nicht. Das ist wohl eher Fotografenlatein. 

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Ich habe das 2.8 / 16-55 an der X-T3 standardmäßig montiert.  Wenn ich die Kamera wegräume, setzte ich meistens das 16-55 wieder auf, wenn ich eine andere Linse montiert hatte.  

Mit dem Brennweitenbereich deckt man den größten Teil der photographischen Arbeit ab. Mit dem IBIS in der X-T5 sollte eine Anfangsöffnung von 2.8 auch ausreichen, auch bei schlechtem Licht.

Die Zoom Linsen finde ich besonders praktisch, wenn es schnell gehen muss. Man erspart sich den zeitraubenden Objektivwechsel. Oft hat man gar keine Möglichkeit hat, den Standpunkt zu verändern.  Gerade in Museen oder bei Veranstaltungen muss man oft mit dem Standpunkt auskommen, den man gerade eben hat. Bei Regen oder staubiger Umgebung möchte ich auch nicht unbedingt das Objektiv wechseln.

Von der Bildquälität her bin ich mit dem 16-55 auch sehr zufrieden.

Einziger Nachteil : Es ist und bleibt ein dicker Kopper.

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vor einer Stunde schrieb GFsolar:

Vom Gesamtgewicht kommt das fast auf das Selbe heraus.

Ja, der Unterschied ist nur, dass man mit dem 16-55 das Gewicht komplett an der Kamera hat. Ich bin auf Städtereisen oft mit dem 16-55 und der H1 unterwegs gewesen. Das zieht dann schon am Nacken oder der Schulter auf Dauer. Subjektiv mehr als bei einer Fototasche mit Schulterpolster und sowieso mehr als bei einem guten Rucksack. Anders ist das natürlich, wenn man die Kamera nur ab und an aus der Tasche nimmt und wieder hineintut. Von daher entscheide das in Bezug auf Deine Tragegewohnheiten. Und natürlich der Frage der Häufigkeit des Objektivwechsels.

vor 53 Minuten schrieb starend:

Warum man jetzt mit Begriffen wie "Prime Zoom" und "Prime" umgehen muss erschließt sich mir gerade mal nicht. Das ist wohl eher Fotografenlatein. 

Prime Zoom meint hier vermutlich die bei Fuji „Red Badge Zoom“ genannten Zooms. Prime wiederum das englische Synonym für Festbrennweite. 

bearbeitet von Tommy43
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vor 42 Minuten schrieb Hephaistos:

Mit dem IBIS in der X-T5 sollte eine Anfangsöffnung von 2.8 auch ausreichen, auch bei schlechtem Licht.

Also ich persönlich wähle ja die Blende so, dass mein Schärfebereich passt. Zur Not kann man da mal ein bisschen weiter auf oder zu machen, aber meist ist das besser wenn man das anderst in den Griff bekommt. Sprich: Ein lichtstarkes Prime würde ich dann kaufen, wenn man das Freistellpotential will. Wenn's am Licht klemmt, würde ich nach Licht schauen. Und auch da gilt: Abblenden kann man immer, den Schärfebereich kleiner machen nicht. Schon zwischen 2,0 und 2,8 sieht man bei mittleren Brennweiten einen signifikanten Unterschied. Die Blende mehr Licht, hilft bei Nacht nicht wirklich.

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Das sehe ich nicht ganz so. Wer f/2.8 in diesem Brennweitenbereich für ausreichend hält, übersieht m.E. etwas: die Bewegung des Motivs. Wenn OIS, IBIS oder ein Stativ längere Verschlusszeiten ermöglichen, ist das ja schön - hilft aber nichts, wenn sich das Motiv in der Zeit durch das Bild bewegt, den Kopf bewegt oder mit den Augen zwinkert. 

Zooms sind sicherlich praktisch und haben ihre Berechtigung, aber f/2.8 (oder schlechter) bringt einige Einschränkungen mit, denen man sich bewusst sein sollte.

So als Denkanstoß: Wie wäre es mit einem lichtschwächeren Zoom und einer lichtstarken Festbrennweite als Ergänzung, am besten im meistgenutzten Brennweitenbereich?

bearbeitet von Mattes
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Hatte alle drei Lichtstarken Zooms Fujifilm f2.8, überlegte auch wieder den zoom 16-55 zu kaufen....allerdings habe ich seit einer Woche die X-H2 jetzt finde ich es noch wichtiger die hohen ISO werte nicht zu übersteigen.

Deshalb bleib ich wohl bei denn Festbrennweiten, außerdem sind es schon ziemliche brocken die Zooms da finde ich es ist ein Genus Beispiel 23 2.0 nur 200g.

Schwierig eine Entscheidung aber ich finde sogar für mich persönlich machmal besser eine Festbrennweite man fotografiert anders mehr anstrengend.

Nachteil Fest Brennweiten finde ich ( Sensoren Staub und Feuchtigkeit beim wesel außerdem auch Gefahr es fällt mal ein Objektiv am Boden ) eine zweite Kamera ist jedenfalls empfehlenswert.

 

 

 

 

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Dieses „entweder - oder“, was hier oft diskutiert wird, muss ja nicht sein. Ich finde, ein Zoom hat ebenso seine Berechtigung wie ein bunter Strauß von FB. Man kann ja je nach Gelegenheit etwas aus dem Schrank holen. Ok, das ist natürlich teurer, aber man muss ja nicht gleich alles sofort kaufen, sondern das über mehrere Jahre strecken. So hab ich auch angefangen.

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Die Diskussion kommt mir irgendwie bekannt vor. Da zitiere ich mich einfach mal selbst :

 

Am 22.1.2022 um 14:32 schrieb Hephaistos:

Zoom-Bashing hat ja Tradition 😉

Am Anfang waren die Zoom-Linsen lichtschwach, hatten Probleme im Gegenlicht und mit starker Vignettierung. Ich habe selbst ein paar alte Zoom-Linsen im Fundus. Das ist schon grauslig, was da bei leichtem Gegenlicht rauskommt. Zu viele Linsen und zu schlechte Vergütung : Technik von vor 40 Jahren.

In analogen Zeiten hat man selbst mit einem Film von ISO 400 oder 800 ein Objektiv mit Blende 1.4 gebraucht, um in normal ausgeleuchteten Innenräumen aus der Hand photographieren zu können. Wer da mit einem einfachen Zoom an der Kamera herumlief, war ein Sonnenscheinknipser und nicht satisfaktionsberechtigt.

 

Heutzutage hat sich einiges geändert, die Vergütungen sind besser geworden, asphärische Linsen und Gläser mit abnormaler Teildispersion sind Stand der Technik.  Wenn der Verstellbereich nicht zu extrem wird kann man ein Zoom bauen, was bei konstanter Lichtstärke von 2.8 den Vergleich mit einer Festbrennweite nicht zu scheuen braucht. Bei Fuji sind das die erwähnten Zooms mit dem roten Typenschild.

Vor der Anschaffung der X-T3 habe ich eine Weile mit einer Nikon Z6 geliebäugelt, weil ich bei Vollformat mein KB-Altglas besser adaptieren kann. Nikon hat auch ein "Prime-Zoom", das mit dem 2.8 / 16-55 von Fuji vergleichbar ist. Bei Nikon ist das wegen dem Vollformat ein echter Klopper vom Format einer großen Büchse Ravioli. 

Bei Fuji fallen die Objektive wegen dem APS-C Format vergleichsweise klein aus, und so wird das "Prime-Zoom" auf akzeptable Größen geschrumpft.

Diesen Stand der Technik haben wir noch nicht lange erreicht, dagegen ist Zoom-Bashing ein lange bewährtes Verhaltensmuster.

Es mag faule Menschen geben, die einfach die Idee haben, etwas zu photographieren, die Kamera ausrichten ohne sich einen Schritt zu bewegen, den Bildausschnitt passend am Mega-Zoom 5.6 / 18-180 einzoomen und den Rest der Vollautomatik der Kamera überlassen. Denen kann man auch mit einer Festbrennweite nicht helfen.

Wenn man erst einmal die Linie gefunden hat, auf der sich die Kamera bewegen muss, um einen bestimmten Blickwinkel auf das Motiv zu erhaschen, kann man mit der Festbrennweite ja vor und zurück gehen, um den Bildausschnitt optimal zu gestalten. Leider setzen die örtlichen Gegebenheiten der Bewegung oft Grenzen, und manchmal muss man in die Knie gehen oder auf einen Hocker steigen, um die Kamera auf der optimalen Linie zu halten.

In dieser Situation hat man beim Zoom den Vorteil, die Brennweite verstellen zu können. Man ist einfach schneller und komfortabler am Ziel. Je nach Situation muss es auch mal schnell gehen, weil man gar keine Zeit hätte, die Festbrennweite zu wechseln.

Es gibt genug praktische Gründe für so eine Zoom-Linse, und wenn die dann wie das 2.8 / 16-55 von hervorglänzender optischer Qualität ist und von Größe und Gewicht im akzeptablen Rahmen bleibt : Wieso nicht. ?

Das einzige Problem entsteht am Freitag, wenn die Bokeh-Bohemiens ihr großes Bohei veranstalten. Da hat man mit dem 2.8 /16-55 nicht die besten Voraussetzungen. Wenn man wie Robinson (warten auf Freitag) photographieren will, ist das Fuji 2.8 / 50-140 mit dem roten Schildchen die Waffe der Wahl, wenn man gegen die Festbrennweiten antreten will 😉

 

 

Natürlich gib es gute Gründe, Festbrennweiten zu erwerben und zu benutzen. Wobei die vielbesagte Notwendigkeit zur extremen Freistellung meines Erachtens nach seltener gebraucht wird als angenommen und nur zu oft als Rechtfertigung für die Anschaffung kostspieliger, lichtstarker Festbrennweiten gebraucht wird.

Aus analogen Zeiten habe ich noch ein C/Y Planar 1.4 / 85. Wie oben schon ausgeführt, kann man damit auf 400er oder 800er Film in Innenräumen noch ohne Blitz aus der Hand photographieren. Leider ist bei Offenblende die Schärfentiefe so gering, dass beim Porträt, von frontalen Aufnahmen abgesehen, immer nur ein Auge richtig scharf ist. Da hätte ich des Öfteren gerne ein oder zwei Stufen abgeblendet, wenn es das Licht oder die in der Linse eingebauten Ninja-Stars erlaubt hätten 😉

Ein weiterer Grund für die lichtstarken Festbrennweiten war in den Zeiten analoger SLR auch das Scharfstellen bei schlechtem Licht. Auch mit einer 2.8 er Linse gerät das bei Schummerlicht oft zum Glücksspiel, wogegen der 1.4 er Glasbackstein noch ein helles Bild auf den Sucher bringt. Die geringe Schärfentiefe verbessert zudem die Exaktheit der Scharfeinstellung.

Alles Schnee von Gestern !

Mit dem Gewicht des 2.8 / 16-55 habe ich kein Problem. Ich trage die Kamera fast immer am Riemen um den Hals gehängt vor dem Bauch. Nach zahlreichen Fehlschlägen mit gekauften Kameragurten habe ich mir von der Sattlerin meines Vertrauens einen Gurt mit ergonomischem Nackenpolster aus Lammfell anfertigen lassen. Die Machart ist etwa so wie ein Sattelgurt beim Pferd. Entgegen aller Annahmen ist das Lammfell sogar im Hochsommer sehr angenehm zu tragen !

Was die LOW-Light Fähigkeiten angeht, komme ich mit der X-T3 OHNE IBIS und Anfangsöffnung 2.8 ganz gut zurecht. Stockdunkle Tropfsteinhöhle mit dem 2.8 / 8-16 oder Hamburg in der Nacht mit dem 2.8 / 27  : Passt ! ISO bis 6400 hochgeschraubt und mit DXO Pure Raw nachbearbeitet oder einfach vorhandene Geländer als Stativ missbraucht.

Natürlich regt sich ab und an der Wunsch nach einer lichtstarken Festbrennweite. Das neue XF 1.4 / 23 weckt da schon Begehrlichkeiten. So als Linse für den Nachtspaziergang, die nicht so problemlos unter der Jacke verschwinden muss wie das 2.8 / 27. Aber eben nicht als Allzweckwaffe !

bearbeitet von Hephaistos
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noch ein kurzer Hinweis zu Zooms:
Die deutlich höhere Anzahl von Linsen und auch Glas masse insgesamt hat früher auch die Lichttransmission deutlich verringert. Da wurde leicht mal Licht im Umfang einer Blendengröße "verschluckt" und so aus einem 2,8 ein 4er Blende (bezogen auf den Lichteinfall auf den Film oder den sensor.

Heutzutage ist das deutlich geringer, aber sicherlich noch zumindest ein wenig vorhanden.

Durch heutige, gigantische Rechnerperformance bei der Entwicklung und Berechnung sind die Zooms nicht nur komplexer, sondern auch optisch um Welten besser als früher, zudem dank nanotechnologie auch die Vergütung drastisch besser und durch extrem präzise Messtechnik bei der Fertigung auch passgenauer - aber ebenso auch jene der Festbrennweiten. Trotzdem sind die Zooms deutlich näher gerückt als sie vor 20-30 Jahren noch waren.

Objektive sind IMMER mit Kompromissen behaftet. Aber Zooms haben noch mehr Kompromisse zu erfüllen als Festbrennweiten.  Und die nehmen ab einem Brennweitenbereich von mehr als dem 3-fachen der kleinsten Brennweite enorm zu.

bearbeitet von hybriderBildersucher
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Allen schon mal vielen Dank für die Anregungen und die Diskussion.

Angesichts unserer geplanten 4wöchigen Radreise durch Norwegen im Sommer rendiere ich aufgrund der bisherigen Schlussfolgerung aus euren Texten eher zum Zoom. So muss ich bei dem möglicherweise nicht immer trockenen Wetter weniger Linsen wechseln.

Die Lichtstärke ist mir ohnehin nicht so wichtig, da ich wegen der oft zu geringen Tiefenschärfe gerne auf 2.8 bis 3.5 abblende.

Meine Frage bezieht sich eher auf die zu erwartende Abbildungsleistung und die Geschwindigkeit und Treffsicherheit des AF. Algemein und aber auch bei der X-T5.

Aber ich lese gerne noch weitere Gesichtspunkrte pro und kontra.

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vor 3 Minuten schrieb GFsolar:

Allen schon mal vielen Dank für die Anregungen und die Diskussion.

Angesichts unserer geplanten 4wöchigen Radreise durch Norwegen im Sommer rendiere ich aufgrund der bisherigen Schlussfolgerung aus euren Texten eher zum Zoom. So muss ich bei dem möglicherweise nicht immer trockenen Wetter weniger Linsen wechseln.

Die Lichtstärke ist mir ohnehin nicht so wichtig, da ich wegen der oft zu geringen Tiefenschärfe gerne auf 2.8 bis 3.5 abblende.

Meine Frage bezieht sich eher auf die zu erwartende Abbildungsleistung und die Geschwindigkeit und Treffsicherheit des AF. Algemein und aber auch bei der X-T5.

Aber ich lese gerne noch weitere Gesichtspunkrte pro und kontra.

Zu dem Thema gebe ich gerne die Info weiter, daß der top-Landschaftsfotograf Andy Mumford seine Reisen mit nur 3-4 Optiken macht: xf 10-24, xf 55-200 und früher zumindest dem 1,4/35 (heute möglicherweise das 1,4/33?) . Man sieht: Es kommt hauptsächlich auf Denjenigen an, der hinter der Kamera befindlich ist. ;)

Viel Freude in Norwegen - und stets gutes Licht!
 

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vor 17 Stunden schrieb hybriderBildersucher:

Objektive sind IMMER mit Kompromissen behaftet. Aber Zooms haben noch mehr Kompromisse zu erfüllen als Festbrennweiten.  Und die nehmen ab einem Brennweitenbereich von mehr als dem 3-fachen der kleinsten Brennweite enorm zu.

Genau so ist das ! Ich würde nur noch ein "etwa" vor das 3-fach schreiben, damit das nicht als absolute Zahl rüberkommt, das hängt auch ein bisschen von der Anfangsbrennweite ab. Ein Superweitwinkel-Zoom wie das 8-16  ist noch problematischer als ein Normalzoom wie das 16-55.

Fuji 2.8 / 8-16 --> Faktor 2.0

Fuji 2.8 / 16-55  --> Faktor 3.5

Fuji 2.8 / 50-140 --> Fa

ktor 2.8

Wenn man keinen Kompromiss bei der Bildqualität machen will, hat man für ein gutes Zoom, das bis auf die Lichtstärke bei den Festbrennweiten mitspielen will, enormen Aufwand zu treiben, darf die Verstellung nicht zu hoch ansetzen und bekommt am Ende einen dicken Klopper. Da kann man einfach nichts gegen machen.

Nur zum Spaß mal folgender Vergleich :

2.8 / 16-55 --> 83 mm Durchmesser x 106 mm Länge bei 655 Gramm

2.8 / 27 R-WR --> 62 mm Durchmesser x 23 mm Länge bei 84 Gramm 

1.4 / 23 R-LM-WR  --> 67 mm Durchmesser x 78 mm Länge bei 375 Gramm

Aus eigener Erfahrung würde ich behaupten, dass sich das 2.8 / 16-55 bei Einstellung 27 mm und das neue 2.8 / 27 R-WR bei der Bildqualität nichts schenken. Lichtstärke ist gleich.

Das neue 1.4 / 23 R-LM-WR sollte auch eine vergleichbare Bildqualität bringen. Bei zwei Blenden größer Anfangsöffnung ist es trotzdem deutlich kompakter und leichter.

 

Das 16-55 hat im Vergleich genau einen Vorteil : Die verstellbare Brennweite. Wenn es schnell gehen muss oder die Platzverhältnisse beengt sind, ist das genau der Trumpf, der sticht.

Wahrscheinlich habe ich mit dieser Karte einfach nur zu viele Stiche gemacht, weil ich keine lichtstarke Festbrennweite auf der Hand hatte 😉

 

 

bearbeitet von Hephaistos
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In der ganzen Diskussion wird bisher der Fokus sehr auf das Technische gelegt. Ich persönlich fotografiere einfach lieber mit den kleinen Festbrennweiten. Je nachdem was ich vorhabe, nehme ich 1 - 4 Brennweiten zwischen 16/18 und 50/90 mm mit. Ich fühle mich wohler und kreativer damit, wenn ich durch Beschränkung „gezwungen“ bin, mich mehr mit dem Motiv und den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Ich wechsel die Objektive häufig und habe absolut keine Angst vor Staub, Regen und Fallenlassen. Aber das ist meine ganz persönliche Vorgehensweise. Ich wollte den Fokus nur auch mal weg von der Technik in eine andere gedankliche Richtung lenken, die für mich beim Fotografieren wesentlich ist.

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vor 14 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Zu dem Thema gebe ich gerne die Info weiter, daß der top-Landschaftsfotograf Andy Mumford seine Reisen mit nur 3-4 Optiken macht: xf 10-24, xf 55-200 und früher zumindest dem 1,4/35 (heute möglicherweise das 1,4/33?) . Man sieht: Es kommt hauptsächlich auf Denjenigen an, der hinter der Kamera befindlich ist. ;)

Viel Freude in Norwegen - und stets gutes Licht!
 

Noch ein Beispiel. Martin Hülle geht mit nur 3 kleinen Festbrennweiten wochenlang nach Norwegen.

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vor 18 Minuten schrieb GFsolar:

Angesichts unserer geplanten 4wöchigen Radreise durch Norwegen im Sommer rendiere ich aufgrund der bisherigen Schlussfolgerung aus euren Texten eher zum Zoom. So muss ich bei dem möglicherweise nicht immer trockenen Wetter weniger Linsen wechseln.

Die geplante Radreise ist ja ein zusätzlicher Gesichtspunkt für die Entscheidung. Ich war jetzt noch nie vier Wochen mit dem Rad unterwegs, aber ich stelle es mir schwierig vor, die Photoausrüstung sicher auf dem Rad zu verstauen. Ich habe bisher darauf verzichtet, die Kamera beim Radeln mitzunehmen.

Da hätte das fest an die Kamera angeflanschte 16-55 noch weitere Vorteile. Wenn man das Objektiv nicht wechselt, kann kein Staub auf den Sensor gelangen. Das Notfall-Kit zur Sensorreinigung kann also zu Hause bleiben.

Ich stelle es mir ausserdem viel einfacher vor, eine Kamera mit einem Objektiv und fester Form sicher und griffbereit am Rad zu verstauen als eine Kamera und diverse Wechselobjektive.

 

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vor 39 Minuten schrieb Hephaistos:

Die geplante Radreise ist ja ein zusätzlicher Gesichtspunkt für die Entscheidung. Ich war jetzt noch nie vier Wochen mit dem Rad unterwegs, aber ich stelle es mir schwierig vor, die Photoausrüstung sicher auf dem Rad zu verstauen. Ich habe bisher darauf verzichtet, die Kamera beim Radeln mitzunehmen.

Da hätte das fest an die Kamera angeflanschte 16-55 noch weitere Vorteile. Wenn man das Objektiv nicht wechselt, kann kein Staub auf den Sensor gelangen. Das Notfall-Kit zur Sensorreinigung kann also zu Hause bleiben.

Ich stelle es mir ausserdem viel einfacher vor, eine Kamera mit einem Objektiv und fester Form sicher und griffbereit am Rad zu verstauen als eine Kamera und diverse Wechselobjektive.

 

Ich würde auf GAR KEINEN FALL ! die Kamera fest am Rad befestigen! Die millionenfachen harten Vibrationen werden das Equipment zerstören!

Kauf Dir lieber die sehr praktische Halterung von Peak design, mit der Du die Kamera vorne am Tragegurt deines Rucksacks in Griffnähe befestigen kannst, den Du auf dem Rücken hast. Dann hast Du die Hände stets frei, die Kamera ist erschütterungsfrei am Körper und vor allem nach anhalten SOFORT in 3 sek schussbereit und in 3 sek wieder fest am Gurt. Gerade für solche Reisen absolut genial, diese Lösung! Es gibt diverse Kopien dieses Peak-design Mechanismus, die allesamt deutlich schlechter sind, es lohnt wirklich den kleinen Mehrbetrag für das original! 

Hinsichtlich des Zooms:
gerade bei der Radreise wird vielleicht das meist unterschätzte 18-55 besser als das 16-55 sein, weil es einen OIS hat. DAs bringt an einer Kamera ohne IBIs mindestens 3  EV mehr Spielraum, bei einer Kamera mit IBI immer noch zusätzliche 1-1,5 EV.

Und bei einer anstrengenden Radreise werden deine Arme nicht immer so ruhig sein wie bei einer Auto-oder Zugreise..... ;)

bearbeitet von hybriderBildersucher
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vor 44 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Zu dem Thema gebe ich gerne die Info weiter, daß der top-Landschaftsfotograf Andy Mumford seine Reisen mit nur 3-4 Optiken macht: xf 10-24, xf 55-200 und früher zumindest dem 1,4/35 (heute möglicherweise das 1,4/33?) . Man sieht: Es kommt hauptsächlich auf Denjenigen an, der hinter der Kamera befindlich ist. ;)

Viel Freude in Norwegen - und stets gutes Licht!
 

er ist aber eher nicht mit dem Fahrrad auf dem Weg ...

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vor 22 Stunden schrieb GFsolar:

Ich habe bereits ein Samyang 12 f2 und das xf 35 f2. Also bräuchte ich nur noch das xf 23 und das xf 50

Also ich würde das 18-55 oder das 16-80 WR mitnehmen und irgendwo im Rucksack das Samyang. Solange Du die T2 hast auf jeden Fall ein Zoom mit OIS. Hier mal ein Größenvergleich
https://bit.ly/3XxmpGc

ich selbst habe noch nie einen Fahradurlaub in dieser Form gemacht. Aber dabei spielt ja Gewicht schon eine bedeutende Rolle. Also eine Abwägung, wie wichtig die Fotoausrüstung wirklich ist. Für mich käme hier nur ein Kompromiss in Frage, wie von mir beschrieben.
Auf jeden Fall einen schönen Urlaub in Norwegen!

Edit: selbst nur das 23 2.0 an der Kamera und das Samyang in der Tasche wäre für mich ein denkbarer Kompromiss.

bearbeitet von X-dreamer
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vor 56 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Zu dem Thema gebe ich gerne die Info weiter, daß der top-Landschaftsfotograf Andy Mumford seine Reisen mit nur 3-4 Optiken macht: xf 10-24, xf 55-200 und früher zumindest dem 1,4/35 (heute möglicherweise das 1,4/33?) . Man sieht: Es kommt hauptsächlich auf Denjenigen an, der hinter der Kamera befindlich ist. ;)

Viel Freude in Norwegen - und stets gutes Licht!
 

Da hast du narürlich vollkommen recht. Es gibt Fotos, die sind technisch mangelhaft, aber von der Bildgestaltung und Aussage so gut, dass es insgesamt doch fantastische Bilder gibt. Sonst müsste man ja alle Bilder, die mehr als 20 Jahre alt sind vernichten...

Aber bei einer Neuanschaffung darf man sich doch die Gedanken nach der optimalen Optik machen. Ich bilde mir nicht ein, damit automatisch bessere Bilder zu machen.

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vor 9 Minuten schrieb hybriderBildersucher:

Ich würde auf GAR KEINEN FALL ! die Kamera fest am Rad befestigen! Die millionenfachen harten Vibrationen werden das Equipment zerstören!

Das habe ich ja auch nicht gesagt ! Von FESTER BEFESTIGUNG war nie die Rede, ich sprach von "verstauen"

Ich habe einen soliden Gepäckträger und zwei wasserdichte Ortlieb-Satteltaschen am Radl. Für den Einkauf oder eine Tagestour passt das perfekt. In die Satteltaschen würde ich die Kamera, auch mit reichlich Polsterung, nicht packen. Da sind die Vibrationen auf Dauer sicher zu heftig. Wir denken ja auch an vier Wochen Radurlaub.

Rucksack wäre von den Vibrationen her sicher von Vorteil, aber wenn man das nicht mag ? Ich will beim Fahrradfahren keinen Rucksack tragen müssen !

Eine gut gepolsterte Kameratasche, die locker am Lenker baumelt, müsste doch einen Gutteil der Vibrationen wegbaumeln ? Das könnte man ja auch mit elastischen Bändern befestigen. Mit etwas mehr Aufwand wäre eine elastische Befestigung der Tasche im Rahmendeieck möglich. Ich habe einen klassischen Herrenrahmen mit geradem Oberrohr, da könnte der Platz reichen.

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vor 3 Minuten schrieb Hephaistos:

Das habe ich ja auch nicht gesagt ! Von FESTER BEFESTIGUNG war nie die Rede, ich sprach von "verstauen"

Ich habe einen soliden Gepäckträger und zwei wasserdichte Ortlieb-Satteltaschen am Radl. Für den Einkauf oder eine Tagestour passt das perfekt. In die Satteltaschen würde ich die Kamera, auch mit reichlich Polsterung, nicht packen. Da sind die Vibrationen auf Dauer sicher zu heftig. Wir denken ja auch an vier Wochen Radurlaub.

Rucksack wäre von den Vibrationen her sicher von Vorteil, aber wenn man das nicht mag ? Ich will beim Fahrradfahren keinen Rucksack tragen müssen !

Eine gut gepolsterte Kameratasche, die locker am Lenker baumelt, müsste doch einen Gutteil der Vibrationen wegbaumeln ? Das könnte man ja auch mit elastischen Bändern befestigen. Mit etwas mehr Aufwand wäre eine elastische Befestigung der Tasche im Rahmendeieck möglich. Ich habe einen klassischen Herrenrahmen mit geradem Oberrohr, da könnte der Platz reichen.

In seinem Thread zur XH2s hat @starend von einem Reporterkollegen berichtet, der genau so eine "gepolsterte" Tasche am Lenker hatte und mit dem Rad halt für die Lokalpresse stets schnell vor Ort sein konnte. Es war nach einer gewissen zeit ein Totalschaden. Aber bitte sehr, mach, was Du willst, ist ja dein Equipment, nicht meins. Sollte nur ein Hinweis sein.

Ich bin jetzt hier raus.

bearbeitet von hybriderBildersucher
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Wo keine Ahnung habe ob das neue 18-50 2.8 Sigma auch sehr Gut ist ?.

Auf jeden fall wäre das momentan Lichtstärke f2.8 und Kompakt top + vielleicht das 13 1.4 Viltrox für Aurora usw.

Tasche am Lenker habe ich auch eine Zeit lang probiert aber Vibrationen usw. das geht gar nicht.

bearbeitet von Prantl Christian
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vor 55 Minuten schrieb Uwe1956:

In der ganzen Diskussion wird bisher der Fokus sehr auf das Technische gelegt. Ich persönlich fotografiere einfach lieber mit den kleinen Festbrennweiten. Je nachdem was ich vorhabe, nehme ich 1 - 4 Brennweiten zwischen 16/18 und 50/90 mm mit. Ich fühle mich wohler und kreativer damit, wenn ich durch Beschränkung „gezwungen“ bin, mich mehr mit dem Motiv und den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Ich wechsel die Objektive häufig und habe absolut keine Angst vor Staub, Regen und Fallenlassen. Aber das ist meine ganz persönliche Vorgehensweise. Ich wollte den Fokus nur auch mal weg von der Technik in eine andere gedankliche Richtung lenken, die für mich beim Fotografieren wesentlich ist.

Ja, wenn man in erster Linie fotografiert, so kann ich dieser Betrachtungsweise durchaus etwas abgewinnen. Bei uns ist es in erster Linie eine Radreise. Auch sonst ist bei mir aus zeitlichen Günden nur selten das Fotografieren im Vordergrund, sondern 'nebenbei'.

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