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vor einer Stunde schrieb renarou:

Nein, ohne provozieren zu wollen.. 
Mit 61MB und Vollformat habe ich APS-C integriert. Auf einen Knopfdruck.

Schön für dich

vor 3 Stunden schrieb renarou:

....
Hatte übrigens immer Fuji Kameras als Zweitsystem trotzt APS-C 😊

 

Warum? Nach deiner Überzeugung hast du dein Zweitsystem im ersten bereits integriert, damit wäre es doch (nach deiner Definition) völlig obsolet.

 

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vor 1 Minute schrieb AS-X:

Schön für dich

Warum? Nach deiner Überzeugung hast du dein Zweitsystem im ersten bereits integriert, damit wäre es doch (nach deiner Definition) völlig obsolet.

APSM für die Arbeit ..

Drehknöpfe und Optik fürs Gemüt 😍

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Das Bokeh hat mit dem Format ja eigentlich nichts zu tun.

Was klar ist, dass ich, je größer der Sensor ist, eine engere Schärfentiefe erreichen kann. Das kann zum Gewinn oder zum Problem werden.

Das Ganze lässt sich übertragen auf Größe, Gewicht, Preis, Brennweite für Tele, ISO-Rauschen u.s.w.. Je extremer ich in eine Richtung gehe, desto mehr Vorteile habe ich in der einen, aber desto mehr Nachteile in einer anderen Eigenschaft. Von daher ist größerer Sensor eben nicht gleichbedeutend mit mehr Vorteilen. Es muss auf die eigenen Bedarfe passen. APS-C habe ich z.B. sehr bewusst gewählt, weil ich die Nachteile von KB nicht wollte, die von mFT aber auch nicht. Insofern ein sehr bewusster Kompromiss beim Einstieg in DSLM, zunächst Samsung, dann Fujifilm. Natürlich kann man auch 2 Systeme benutzen. Dann würde ich aber eher eine Formatstufe überspringen, also mFT und KB oder APS-C und 1 Zoll oder MF.

bearbeitet von Tommy43
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vor 4 Minuten schrieb renarou:

APSM für die Arbeit ..

Drehknöpfe und Optik fürs Gemüt 😍

Aha, wird also doch nicht auf Knopfdruck eine Kamera draus die dem Gemüt gefällt.

Tja dann....

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Dass es hier viele Foren-Mitglieder gibt, die Erfahrungen mit verschiedenen Kamera-System gesammelt haben, wird immer wieder in Kommentaren zu allen möglichen Themen deutlich. Vielleicht sogar sehr viele. Und wenn hier Leute als Mitglieder im Fuji-Forum diskutieren, könnte das ja durchaus bedeuten, dass bei ihnen eine Sympathie für das Fuji-System vorhanden ist.

Warum müssen dann so viele Diskussionen, in denen auch andere Systeme als jenes von Fuji erwähnt werden, immer wieder in Prügeleien ausarten? 

Ich finde das widerlich.

Allein die Erwähnung der Marken Sony, Canon, Nikon löst hier bei einigen spontan eine Aggressivität aus, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Leute, ein bisschen mehr Gelassenheit und Toleranz wäre in diesem Forum sehr schön.   

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vor 1 Minute schrieb frarie:

 

Allein die Erwähnung der Marken Sony, Canon, Nikon löst hier bei einigen spontan eine Aggressivität aus, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Leute, ein bisschen mehr Gelassenheit und Toleranz wäre in diesem Forum sehr schön.   

Da sagst du was! Es sind auch meistens dieselben Leute, die in diesen Diskussionen eifrig mitmischen.

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vor 7 Minuten schrieb frarie:

...

Warum müssen dann so viele Diskussionen, in denen auch andere Systeme als jenes von Fuji erwähnt werden, immer wieder in Prügeleien ausarten? 

Ich finde das widerlich.

Allein die Erwähnung der Marken Sony, Canon, Nikon löst hier bei einigen spontan eine Aggressivität aus, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Leute, ein bisschen mehr Gelassenheit und Toleranz wäre in diesem Forum sehr schön.   

Dein Aufruf zu Toleranz und Gelassenheit ist ja im Grundsatz nur zu unterstützen. Aber wo bitte waren hier gleich die "Prügeleien" der überzeugten Fujinutzer die man "widerlich" finden kann?

Auch die spontane Aggressivität suche ich in diesem Thread vergeblich.

Aber hey, ist egal. Da wird unter einem sehr polarisierenden Titel zivilisiert diskutiert, ob eine APS-C Fuji mit einem 90mm Glas ein adäquater Ersatz für eine KB DSLR mit einem 135mm Glas ein guter Ersatz ist oder nicht, es werden sogar von einigen Nutzern extra Bilder angefertigt um zu zeigen was geht. Dann kommt zB. ein überzeugter Vollformatnutzer daher, dem nichts sinnvolleres einfällt, als das seine Kamera mit einem 24mm Objektiv viel geiler ist (man beachte das bitte im Kontext) und die doch überwiegend gechillten und bemühten Fujinutzer im Fujiforum sind wieder ganz böse.

Ok, da triggert mich dein Kommentar tatsächlich etwas an und das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich ein Problem mit anderen Systemen oder Nutzer selbiger hätte.

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vor 32 Minuten schrieb AS-X:

Aha, wird also doch nicht auf Knopfdruck eine Kamera draus die dem Gemüt gefällt.

Tja dann....

So einen Kommentar kann man schon als leicht provozierend ansehen. 
Kann mir schon vorstellen, dass man sich an gewissen Aussagen stören kann.
Also für mich ist dieses Forum einfach Zeitvertreib. Wenn ich nicht einschlafen kann, oder warten muss, bis die Katze gefressen hat.
(Spass)

Und da ich so ziemlich jedes Kamerasystem habe (das ich möchte) sind mir andere Meinungen, was denn besser sei
so ziemlich egal.
Und treffe ich ein Forenmitglied bin ich meist erstaunt, wie höflich seine Umgangsformen sind.

Also, bitte weiter so..😊


 

 

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vor 6 Stunden schrieb mjh:

Fun fact: Wenn man an Stelle eines zum 135 mm f/1,8 äquivalenten Objektivs mit 90 mm f/1,2, das es im X-System nicht gibt, einfach zum vorhandenen 56 mm f/1,2 greift und seinem Motiv einen Schritt näher tritt, erhält man denselben Bildausschnitt, dieselbe Schärfentiefe und dieselbe Hintergrundunschärfe (und, wenn es die WR-Version des Objektivs ist, auch ein sehr schönes Bokeh).

Nicht ganz. Bei Bildern in der Art des TO müssten es wohl mehrere Schritte sein. Und die Hintergrundunschärfe ist bei langen Brennweiten natürlich wesentlich höher.

http://www.cblur.org/de/index.html?fdist1=4&ap1=1.8&f1=138&crop1=format_fullframe&cd1=true&sf1=21&quali1=0&fdist2=2.47&ap2=1.2&f2=56&crop2=format_APSC15&cd2=true&sf2=21&quali2=0&c2a=true&view=1&fe=true&sw=false

Und natürlich ist der Bildwinkel/Perspektive eine ganz andere.

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vor einer Stunde schrieb AS-X:

Ok, da triggert mich dein Kommentar tatsächlich etwas an und das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich ein Problem mit anderen Systemen oder Nutzer selbiger hätte.

Man kann ja Teilnehmer auf die Ignorieren-Liste setzen.

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9 hours ago, herbert-50 said:

Danke! Den Rechner kannte ich noch gar nicht. Feines Spielzeug.

Ja, der Crop-Faktor ist nicht zu unterschätzen. Des Weiteren liefert ein 135er bei Blende f/1.8 auf VF ein anderes Schärfeergebnis als ein 56mm bei Blende f/1.2 auf APS-C. Das merke ich auch, wenn ich ein XF23mm f1.4 R LM WR gegen ein Sigma 35mm f/2 DN DG i-Serie antreten lasse. Technisch spielt da die Dichte der Auflösung schon mit ein. Technisch sind 26 MP APS-C äquivalent zu 60 MP VF und 40 MP APS-C sind 90 MP VF. Erklärt auch warum man urplötzlich viele neue Fujifilm-Objektive braucht. 18er, 23er, 33er, 56er, ... . Aber ok. Die neuen Varianten decken endlich das ab was viele User seit Jahren fordern: Geschwindigkeit, lautlos, abgedichtet, qualitativ, Sonnensterne, Schärfe, softes Bokeh, ... . Und das alles zugleich mit einem Rutsch. Gibt kaum noch Gründe die alten Varianten zu nehmen. Es sei denn man schaut auf das letzte bisschen Baugröße und ist auf Budget-Limit.

Ich selbst bin noch etwas unzufrieden mit dem Augenautofokus. So ganz konnte ich noch nicht evaluieren warum. Oft habe ich einen Versatz von 2..3...5 cm im Autofokus, sobald die Person etwas weiter entfernt ist und nicht exakt mittig im Bild. Bei Nahaufnahmen liegt dann der Fehler bei 0,0 cm und die Schärfe ist auch bei f/1.4 phänomenal. Und ich rede gerade von statisch und stillstehenden Personen. Bei Bewegung erhöht sich der Fehler um einen kleinen Faktor. Aber auch wiederum nur bei Aufnahmen bei 2...3 Meter Entfernung. Oft gehe ich einfach auf Blende f/2, um den Fehler zu eliminieren. Nur schade eben, wenn das Objektiv theoretisch auch die f/1.4 scharf abbilden könnte. Das XF90mm f/2 habe ich leider immer noch nicht getestet. Daher kann ich zum Ausgangspost kaum etwas sagen. Aber spazierende Personen sind für die X-T5 kein Problem. Zur Not eine Blende abblenden. Das würde ich an VF aber auch machen. Es ist selten, dass man sich bewegende Motive bei Offenblende aufnimmt

bearbeitet von Gast
Tippfehler
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Anbei mal 2 Porträt-Bilder mit vergleichbarer Brennweite 127,5mm aus dem manuellen ROKINON 85mm f/1,8, aufgenommen mit X-T20

Mit dem Exemplar hatte ich anscheinend viel Glück da das Objektiv bereits bei f/1,8 sehr scharf ist.

Ob das Bokeh ausreicht?.. für mich schon. 🙂

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vor 19 Minuten schrieb zoom:

Anbei mal 2 Porträt-Bilder mit vergleichbarer Brennweite 127,5mm aus dem manuellen ROKINON 85mm f/1,8, aufgenommen mit X-T20

Mit dem Exemplar hatte ich anscheinend viel Glück da das Objektiv bereits bei f/1,8 sehr scharf ist.

Ob das Bokeh ausreicht?.. für mich schon. 🙂

 

Oh ja, das reicht durchaus - für mich jedenfalls. Sehr schön 👍

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Da wir so wunderschön diskutieren, sollte aber ein wesentlicher Aspekt nicht außer acht gelassen würden - das glückliche Händchen. Zooms sehr attraktive telefonierende junge Dame, die mit einem prächtigen Bokeh glänzt, ist auch nur deshalb so prächtig, weil alles passt.

Was nützt mir der farbenprächtigste Hintergrund mit Lämpchen, wenn die Distanz zum Objekt nicht stimmt. Dann wird nämlich aus dem feinen Bild ein mittelmäßiges mit hübscher Dame ...

bearbeitet von donalfredo
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vor einer Stunde schrieb donalfredo:

Da wir so wunderschön diskutieren, sollte aber ein wesentlicher Aspekt nicht außer acht gelassen würden - das glückliche Händchen. Zooms sehr attraktive telefonierende junge Dame, die mit einem prächtigen Bokeh glänzt, ist auch nur deshalb so prächtig, weil alles passt.

Was nützt mir der farbenprächtigste Hintergrund mit Lämpchen, wenn die Distanz zum Objekt nicht stimmt. Dann wird nämlich aus dem feinen Bild ein mittelmäßiges mit hübscher Dame ...

Wie da gibt es noch keinen Schalter, der für den richtigen Hintergrund sorgt? 😇

 

Könnte es vielleicht sein, das die den Auslöser betätigende Person doch noch relevantes Wissen einbringen muss, damit das Ergebnis gut wird?

 

vielleicht ist das jetzt endlich der Moment, an dem die Technikgläubigkeit in den Hintergrund tritt und wir uns mehr auf die Gestaltung und passende Beobachtung und Gestaltung übergehen können - wäre mE zukunftsfähig bei der Weiterentwicklung der eigenen Ergebnisse, oder?

bearbeitet von forensurfer
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vor 16 Minuten schrieb donalfredo:

Da wir so wunderschön diskutieren, sollte aber ein wesentlicher Aspekt nicht außer acht gelassen würden - das glückliche Händchen. Zooms sehr attraktive telefonierende junge Dame, die mit einem prächtigen Bokeh glänzt, ist auch nur deshalb so prächtig, weil alles passt.

Was nützt mir der farbenprächtigste Hintergrund mit Lämpchen, wenn die Distanz zum Objekt nicht stimmt. Dann wird nämlich aus dem feinen Bild ein mittelmäßiges mit hübscher Dame ...

Aber gehört das nicht zum Handwerk eines Fotografen, sein Modell so zu positionieren, dass sein Bildaufbau passt? Wenn man wie hier, die Möglichkeiten hat, Distanzen zu korrigieren (sprich die Dame kann sich etwas vor oder zurück bewegen) diese aber nicht nutzt, darf sich aber auch nachträglich nicht beschweren, wenn es dann nur mittelmäßig ist. Darum kann ich deinen Einwand nicht so richtig verstehen.

P.S.

@forensurfer war ein kleinen Ticken schneller. 😉

bearbeitet von Dare mo
Nachtrag P.S.
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Es war kein Einwand - es war eine Feststellung. Zu sehen in tausenden von Bildern, gemacht mit aufwändigem Equip. Ich bin richtig froh, daß ich nicht gezwungen werden kann, Beispiele zu zeigen.

Andererseits, um vieles zu entschuldigen, gibt es genügend Situtionen, wo die Zeit fehlt, weil sich die verflixten Motive auch noch bewegen oder die Umwelt versaut einem das Bild ... 

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Ich weiß, wir sind hier im Fuji-Forum. Aber wenn ich mir die Bilder in diesem Thread bis hierher anschaue, dann muss ich zugeben, dass die mit dem Sigma 135 1.8 gemachten wesentlich besser sind, als die vom XF90. Gerade, wenn man sie man bei voller Bildschirmauflösung (bei mir WQHD) anschaut. Ich denke nicht, dass es am Bokeh liegt, eher an der Schärfe, mit der die Personen abgebildet werden.

Also entweder ist es wirklich das bessere Objektiv oder der TO kann damit nur sehr gut umgehen. Ich denke mittlerweile eher ersteres.

Aber auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass das Objektiv über doppelt so schwer ist (wie vom TO auch gesagt) und auch wesentlich teuerer ist als ein XF 90 F2, obwohl es "nur" ein Sigma ist und keinen Blendenring hat. Also eigenlich eine ganz andere "Gewichtsklasse". Das ist dann eben der Preis, denn man bezahlen muss.

Dei Erwartung des TO war, dass er etwas gewinnt, wenn er auf Fuji umsteigt: Weniger Gewicht bei gleicher Qualität. Das ist in diesem speziellen Fall nicht gelungen.

Ok, das ist so. Aber soll ich jetzt mein XF 90 verkaufen und mir eine Sigma 135 zulegen (einen Sony-Body dafür hätte ich). Nein, das XF 90 ist ja dadurch nicht schlechter geworden und lohnen würde es sich nur, wenn man ähliche Bilder macht, bei denen es auf diesen Aspekt ankommt. Also bleibe ich lieber bei meinem XF 90 mit 540g, die mir so schon zu schwer sind.

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vor 20 Stunden schrieb herbert-50:

Aber wenn ich mir die Bilder in diesem Thread bis hierher anschaue, dann muss ich zugeben, dass die mit dem Sigma 135 1.8 gemachten wesentlich besser sind, als die vom XF90.

Die gezeigten Bilder sind besser, aber warum? M.E. wurde das 90er nicht ausgereizt. Dazu hat der TO ja auch Hinweise gegeben und Verbesserungsvorschläge bekommen. Solche Bilder wie oben gezeigt, kenne ich von meinem ehemaligen 90er nicht.

Wer hier nachliest:

https://www.lenstip.com/501.11-Lens_review-Sigma_A_135_mm_f_1.8_DG_HSM_Summary.html

https://opticallimits.com/canon_eos_ff/1008-sigma135f18art?start=2

https://www.lenstip.com/446.4-Lens_review-Fujifilm_Fujinon_XF_90_mm_f_2_R_LM_WR_Image_resolution.html

https://opticallimits.com/fuji_x/968-fuji90f2?start=2

wird erkennen, dass wir es hier bei beiden Objektiven mit hervorragender Qualität zu tun haben, das Sigma von der Papierform dem Fuji etwas überlegen, insbesondere was die Schärfe am Rand angeht. Wäre ich bei KB, wäre es mein Objektiv. Und es hat natürlich das Plus bei der engeren Schärfentiefe. Nachteil Gewicht.

Ich behaupte, dass man mit der T5 und dem 90er bei richtigen Einstellungen dem 135er Sigma mit der Canon gleichwertige Bilder produzieren können muss, die man im Blindversuch nur durch die andere erreichbare Schärfentiefe unterscheiden könnte. 
 

 

bearbeitet von Tommy43
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vor 6 Stunden schrieb nocti lux:

Nö, die ändert sich nur mit einem Ortswechsel.

Richtig, aber in der Praxis ist es dann doch oft so, dass die Assoziation einer Perspektive mit dem Bildwinkel funktioniert, weil man mit einer anderen Brennweite auch aus einer anderen Entfernung fotografiert. Kürzlich hatte ich das mal ausführlicher begründet: https://www.docma.info/blog/brennweiten-und-perspektiven

Es ist auch die Frage, ob die Änderung der Perspektive überhaupt ein Problem darstellt. Oben hatte ich ja erwähnt, dass in Fujis Portfolio zwar kein exaktes Äquivalent zu einem 135 mm f/1,8 an einer Kleinbildkamera existiert, dass man aber mit dem vorhandenen 56 mm f/1,2 eine praktisch identische Freistellung und Schärfentiefe bekommt, wenn man die kürzere Brennweite mit einer etwas näheren Aufnahmeposition ausgleicht. Die Perspektive ist zwar nicht dieselbe und man erfasst mehr vom Hintergrund, wenn das Vordergrundmotiv gleich groß erscheint, aber das muss ja kein Nachteil sein. Manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man mal aus seiner Komfortzone vertrieben wird und einen Kompromiss akzeptieren muss. Natürlich kann man danach feststellen, dass es so, wie man es immer gemacht hat, wirklich am besten war – aber vielleicht auch nicht, und jedenfalls ist man danach schlauer.

Ich habe über die Jahre die – nicht eben originelle – Erkenntnis gewonnen, dass man nah ran an sein Motiv gehen sollte. Und das heißt, man sollte die kürzeste Brennweite nehmen, die das Motiv erlaubt – bei einer noch kürzeren Brennweite und einer entsprechend noch kürzeren Distanz würde es das Motiv entweder als übergriffig empfinden und Reißaus nehmen, oder seine Proportionen würden unzulässig verzerrt. Aber bis kurz vor diesen Punkt sollte man gehen, weil die Aufnahme damit die Nähe vermittelt, aus der man tatsächlich fotografiert hat, und dazu noch ein plastischeres Bild liefert.

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7 minutes ago, mjh said:

man sollte die kürzeste Brennweite nehmen, die das Motiv erlaubt

das würde ja per se gegen 135er (VF) Objektive sprechen. Ich verwende diese eigentlich selten und viel lieber ein klassisches 50mm Objektiv (VF), aber wenn ich ein Motiv freistellen möchte, dann ist ein kleinerer Öffnungswinkel von Vorteil. Bei der Portraitfotografie findest du aber alles. Es gibt auch Hochzeitsfotografen, die ihr XF8-16mm lieben und ständig zum Einsatz bringen.

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